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Aus Angst vor Sicherheitslücken und Datenspionage haben mehrere Dax-Konzerne einem Magazinbericht zufolge ihren Mitarbeitern den Zugang zum sozialen Netzwerk Facebook gesperrt.
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) will das Problem der Wirtschaftsspionage bei seiner Reise nach China in der kommenden Woche ansprechen.
Wirtschaftsspionage kostet deutsche Unternhemen Schätzungen zufolge jährlich 20 Milliarden Euro. Dennoch wird das Thema von den Firmen nicht ernst genug genommen. Nun warnt die Bundesregierung vor allem vor Spionen aus asiatischen Ländern.
James Bond wäre heute ein Wirtschaftsspion - denn lohnender als die Welt zu retten, ist es allemal die Wirtschaft des eigenen Landes durch Produktpiraterie voranzubringen.
Fairness unter Konkurrenten: Obwohl Pepsi die weltberühmte Coca-Cola-Formel zum Kauf angeboten wurde, griff der Rivale nicht zu. Im Gegenteil: die plauderfreudigen Coca-Cola Mitarbeiter wurden verklagt.
Die meisten deutschen Unternehmen sehen sich derzeit gut gegen Datenklau geschützt, fürchten aber künftig mehr Attacken.
Hinter der Industriespionage beim französischen Autobauer Renault steht laut einem Pressebericht möglicherweise China.
Es ist schon lange nicht mehr wie beim Gentleman-Haudegen James Bond: Der moderne Spion greift Wissen ab, indem er in fremde Computernetze eindringt. Deutsche Regierungsstellen registrieren eine steigende Zahl von Angriffen auf elektronische Netze - vor allem aus China.
In Deutschlands Großkonzernen sind soziale Netzwerke zunehmend tabu: Mehrere Dax-Unternehmen haben Plattformen wie Facebook oder Twitter für ihre Mitarbeiter gesperrt. Vor allem aus Sorge vor Industriespionage, aber auch, weil sie Zeitfresser am Arbeitsplatz sind.
Der Linksextremismus nimmt zu, beim Kampf gegen Rechtsextrmisten gibt es keine Entwarnung - und die Bedrohung durch den Islamismus ist nach wie vor latent vorhanden: Bundesinnenminister Thomas de Maizière malte bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts ein eher düsteres Szenario.
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