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Kameras speichern Bilder meist im JPEG-Format. Wer seine Bilder verlustfrei am Computer nachbearbeiten möchte, stellt aber lieber auf das RAW-Format um. Damit die «rohen» Bilder angezeigt werden können, braucht es ein Zusatzpaket.
Wrestling-Kämpfe sind eine skurrile Angelegenheit. Noch unwirklicher sind knapp bekleidete Kampfamazonen, die an einer Spielkonsole daddeln. Dabei ist nur letzterer Wettbewerb echt.
Ziggy Stardust, Thin White Duke, Aladdin Sane, Major Tom - kein anderer Musiker hat so viele Pseudonyme durchlebt wie David Bowie. Zuletzt wurde es ruhig um ihn, jetzt feiert das Chamäleon des Pop seinen 65. Geburtstag.
Wie mein Freund Alex, während seines ersten New York Besuchs, zu seinem merkwürdigem Spitznamen kam. Dienstags ist auch in New York nicht viel los. Die Straßen im East Village sind leergefegt. Der Big Apple schläft nie und das stimmt, aber von Sonntag bis Mittwoch muß man das tobende Leben und die Partymacher schon suchen, oder wissen wo was los ist. Ich mag diese Tage zum Ausgehen besonders, denn dann trifft man die Künstler, Paradiesvögel und Szenegänger. Mein Freund Alex ist gerade zu Besuch in New York. Es ist sein erstes Mal im Big Apple und wir gehen in eine meiner Lieblingsbars. Wir bekommen sogar einen Platz auf der Couch und schlürfen ein Bier aus Jamaika. Leider ist nicht viel los. Komm, wir ziehen weiter in den nächsten Laden. Alex nickt, wir trinken aus und ziehen weiter. Wir gehen ins Sophies auf der 5. Straße zwischen A und B. Hier ist immer was los und du bist sicher nicht lange alleine. Im Sophies findet man Ur-New Yorker und East Village Classics. Die Leute, die noch nicht vor den Yuppies nach Brooklyn geflüchtet sind. Aber auch hier ist’s heute langweilig und wir beschließen nach Hause zu gehen. Ich überrede Alex noch auf einen Absacker in dem Laden, in welchem wir den Abend begannen. Dort ist immer noch nichts los, aber weil wir schon mal da sind, trinken wir eben noch ein Red Stripe. An der Bar neben uns stehen zwei Mädels. Alex und ich unterhalten uns auf Deutsch, da dreht sich eine von den beiden zu mir und spricht mich auf Deutsch an. Wo kommt ihr her?, fragt sie. Sie ist Peruanerin, studiert in New York und hat eine Weile in München gelebt. Ah, da bin ich geboren und dort hab ich lange gelebt, antworte ich. Schon sind wir im Gespräch. Mein Freund Alex labert in Englisch mit ihrer Freundin. Kurze Zeit später, es sind wohl 5 Minuten vergangen, schau ich nach Alex und die Beiden knutschen schon. Hm, denke ich mir, das ging ja schnell. Alex ist doch sonst eher schüchtern und nicht so ein Draufgänger. Na ja, soll er seinen Spaß haben. Ich mach weiter Smalltalk mit Peru, aber irgendwie kommen wir nicht zusammen. Während hinter uns heiß geknutscht wird, funkt es zwischen uns nicht. Um 3 in der Früh macht der Laden dicht. Was nun. Ich bin müde, muß morgen arbeiten und will heim. Kommt doch noch mit zu uns. Wir haben auch was zu Rauchen, sagt Peru und lächelt. Hm, ich überlege noch, während Alex schon mit seiner neuen Flamme ins Taxi steigt. OK, geh ich lieber mal mit, um sicher zu gehen, daß mein Freund später gut nach Hause kommt. Peru wohnt in einem Wohnklo in Downtown Manhattan. Nein wirklich, ein Schrank, ein Bett, dazwischen 1 Meter und dann noch ein paar Regale an den Seiten. Peru und ich sitzen auf dem Bett, während Alex es sich mit seinem Mädel auf dem Boden bequem gemacht hat. Ich versteh die Welt nicht mehr, das ist so untypisch Alex. Na ja, stille Wasser sind tief, denke ich mir. Am Boden geht’s schon richtig heftig zur Sache. Peru und ich schauen zu und fühlen uns falsch am Platz. Ach was soll’s, denke ich mir und starte einen Annäherungsversuch mit Peru. Die Antwort kommt postwendend. Wenn du glaubst, daß wir jetzt Sex haben, oder sonstwas, dann hast du dich geschnitten, sagt sie bestimmend. Ok Ok, ich wollte ja eigentlich eh nicht, denke ich und bleib sprach- und tatenlos. Wir beschließen unseren Freunden das Apartment zu überlassen und gehen spazieren. Draußen dämmert es langsam. Wir laufen zur Brooklyn Bridge. Die Luft ist lauschig warm und von der Brücke aus sehen wir Manhattan in der Dämmerung. Es ist super schön und fast ein wenig romantisch. Ich bin leider nur mit der falschen Frau unterwegs. Auf dem Rückweg gehen wir in ein 24 Stunden Diner, um zu Frühstücken. Peru hat ihr Geld vergessen. OK, bist eingeladen, was bleibt mir übrig. Nun sollten unsere beiden Freunde fertig sein. Schließlich ist es schon 6 in der Früh, also nehmen wir ein Taxi zu ihr nach Hause. Auf dem Weg wird Peru schlecht. Der viele Alkohol, ein Joint und das Frühstück vertragen sich nicht. Der afrikanische Taxifahrer hat Panik und fährt wie ein Henker. Ich beschwichtige Peru verbal. Halt durch! Wir sind gleich da! Dabei komme ich mir vor, wie mit einer Schwangeren auf dem Weg ins Krankenhaus. Daheim kotz Peru erst mal an den nächsten Baum. Kurz danach stehen wir vor ihrer Tür. Sie hat auch den Haustürschlüssel vergessen und nun macht keiner auf. Wir Klopfen wie die Wilden. Kein Mucks. Scheint niemand da. Vielleicht sind die Beiden auch Frühstücken? Ich versuch’s noch ein letztes Mal, dann regt sich was im Inneren. Die Tür geht auf und Alex steht in Unterhosen vor uns. Ich schiebe Peru an ihm vorbei in die Wohnung. Ihr geht’s jetzt echt dreckig und sie braucht eigentlich nur ihr Bett und Ruhe, aber dort liegt die neue Freundin von Alex. Nackt. Das Apartment sieht übel aus. Überall sind Sachen verstreut. Schubladen und der Schrank stehen offen. Was war passiert? Peru macht es sich auf dem einzigen Stuhl im Apartment bequem und kann das Chaos nicht fassen, ist aber auch nicht in der Lage irgend etwas zu sagen. Ich möchte nur noch weg. Was zum Henker ist hier passiert? Wer ist hier durchgedreht? Hat Alex die Fassung verloren und die Kleine vergewaltigt? Alex kommt langsam zu sich. Er stottert Worte ohne Zusammenhang. Ich verstehe: Verdammt, Problem, die Kleine, Gefickt, Irre, Brutal, Ärger. Langsam bekomme ich Panik. Ich will nur noch Weg. Mit Alex, doch der ist halbnackt. Komm, zieh Dich an, befehle ich. Peru kommt langsam wieder zu sich und ruft: Und die Shorts, die du an hast, bleiben hier. Das sind die von meinem Ex. Im Bett regt sich auch langsam was. Die Freundin von Peru wacht auf und streichelt Alex langsam das Bein hoch. Gut, wenigstens keine Vergewaltigung, denke ich mir. Trotzdem. Wir müssen hier raus. Irgendwas ist schief gelaufen und ich muß meinen Freund retten. Wenn nicht vor dessen One-Night-Stand, dann vor Peru, denn die wird in Kürze explodieren und dann möchte ich nicht mehr hier sein. Die Rothaarige vom Bett geht nun ein bißchen weiter herauf unter die Shorts, was Alex gleich mit einer Erektion quittiert. Zieh dich an Mann. Los! Alex dagegen legt sich langsam wieder ins Bett. Mann, wenn du in 10 Sekunden nicht angezogen vor mir stehst, dann gibt’s was auf die Fresse, brülle ich wie ein Grenzschutz-Ausbilder. Das zieht. Alex steht wieder auf. Peru schaut sich um und ich fühle wie die Wut in ihr steigt. Ihre Klamotten sind über den Boden verteilt. Ein kleines Regal ist umgefallen. Es sieht aus wie nach einem Kampf. Sie platz gleich. Ich muß hier raus, mit oder ohne Alex. Der ist immer noch langsam wie ein Chamäleon, steht aber nun fast angezogen vor mir. Na los! Raus hier! Mein Socken, ich finde meinen Socken nicht. Ich greife mir seine Schuhe. Verabschiede mich mit Küßchen und einem „Sorry“ von Peru und zieh Alex aus der Tür. Der folgt widerwillig und barfuß. Mein Socken, murmelt er. Verdammt, ich kauf dir ein neues Paar, antworte ich, so teuer werden die wohl nicht gewesen sein. Was war passiert? Im Taxi kommt Alex langsam zu sich und erzählt mir seine Geschichte. Draußen ist schon wieder geschäftiges Leben und Manhattan zieht an uns vorbei. Seine neue Bekanntschaft war Russin, frisch geschieden und zu Besuch aus L.A. Schon in der Bar hatte sie die Initiative ergriffen und Alex geküßt. Kaum waren Peru und ich gegangen, wollte sie es wissen, aber Alex konnte das Kondom, welches ich ihm vorher zugesteckt hatte, nicht finden. Also wurde im Apartment nach Kondomen gesucht. Wer nun dieses Chaos angerichtet hat, habe ich nie erfahren. Ich kenne Alex und denke nicht, daß er dafür verantwortlich war. Er ist Mr. Konservativ. Leider wurde kein Kondom gefunden und als Alex die Sache dann beenden wollte, ging die Russin auf ihn los und holte sich, was sie wollte. Soll ich das glauben? Egal, ich werde wohl nie die Wahrheit erfahren. Was?, frage ich entsetzt. Du hast ohne Kondom …? Ja verdammt, hab ich. Ich hatte keine Chance, antwortet er. Mann, haßt Du schon mal was von AIDS und anderen Geschlechtskrankheiten gehört? Ja, Mist! Und so wie die rangegangen ist, das war ne echte Nymphomanin. Ich mach mir Sorgen, stammelt Alex aufgeregt. Zurecht, aber vielleicht hatte sie einfach nur Nachholbedarf. Jetzt ist’s eh zu spät. Komm runter. Mach halt in 6 Wochen einen Test, wenn Du wieder zuhause bist. Wollen wir mal hoffen, daß nichts passiert ist, versuch ich ihn zu beruhigen. Nach nur 2 Stunden Schlaf klingelt mein Wecker. Ich hab ein Geschäftstreffen und sehe nicht gut aus. Da helfen auch Augentropfen und mehrere Tassen Kaffee nichts. Nach dem Meeting gehe ich erschöpft ins Büro meiner kubanischen Grafiker Freunde. Die beiden sehen mich mitleidig an und fragen wie mein gestriger Abend war. Als ich die Geschichte erzähle, lachen sie nur und rufen in Stereo: „Raw Dogg!“. Was?, frage ich. Das ist unter den Hip Hoppern ein Begriff für Jungs die aus Prinzip ohne Kondom ficken, erklärt mir Lazaro im nachgemachten Streetslang eines "Hoodlums" aus der Bronx. Am Spätnachmittag hole ich ein paar Stunden Schlaf nach und als ich danach bei Alex anrufe und ihn zum Dinner und anschließenden Drinks einladen will, erteilt der mir eine Abfuhr. Ne, laß mal. Ich hab genug vom New Yorker Nightlife gesehen. Ich will nur noch nach Hause und diesen Test machen. Ich mach mir echt Sorgen. Ja, denk ich mir. Wird schon gutgehen. Kannst jetzt eh nichts mehr daran ändern. Dann erkläre ich ihm was ein „Raw Dogg“ ist, und daß das ab jetzt sein Spitzname sein wird. Den hat er sich redlich verdient und ich werde die Geschichte allen unseren Freunden erzählen, drohe ich ihm. Er verspricht mir im Gegenzug nie wieder ohne Kondome aus dem Haus zu gehen.
Der Buchstabe „ERR“ bietet eigentlich allerhand Möglichkeiten, wie mir so auffiel. Moralische Fingerhebung zum Thema „Respekt“ erspar ich mir. Zum Stichwort „Retusche“ könnte ich was sagen. Soll ich? Würde ich, würden aber zahlreiche „Retuschöre“, die es wirklich können, darmkrampfartige Krümmungen vollführen und zu Recht das Zeichentablett abwracken. Nicht dass es mir egal wäre, aber als jemand, der den virtuellen Menschen-Transformer-Pinsel nur sporadisch nutzt, kann ich einfach nicht viel dazu sagen, ausser, dass ich dafür bin, Pickel und Augenringe wegzuretuschieren. Wer jetzt meint, dass ich ja trotz fotografischer Unfähigkeit auch ständig was zu Bildern sage, der sei daran erinnert, wer hier grade den Blog schreibt. Und wer genau nicht. Gelle? ;-) Ein Thema, was mir desöfteren immer mal wieder unterkommt, ist die R-Frage. R wie RAW. Technikverseucht wie man so ist, vermutet man gleich eine Abkürzung für einen kryptischen Vorgang innerhalb einer eh nicht mehr nachvollziehbaren virtuellen Bildererzeugung. Dem ist aber nicht so, denn das sog. „RAW-Format“ heißt was eigentlich nichts anderes als Rohdaten-Format - vom englischen „raw“ für „roh“. Kennen die meisten Kamerahalter wohl eher vom Gang ins Steakhaus, so dass es als eine Art Schreckgepenst der digitalen Fotografie galt und die meisten meinen, dass das den Profis oder den hochpreisigen Kamera-Flagschiffen vorbehalten sei. Im Grunde genommen entspricht es aber eigentlich dem, was mit dem belichteten Filmmaterial aus analogen Kameras vergleichbar wäre. Weiter unten werde ich dazu nochmal was für die reinen Technik-Afficionados „sagen, denn bevor es zu technisch wird, und wir irgendwie bei blutigen Steaks sind, will ich mich kurz einem anderen Aspekt zum Buchstaben R widmen. Nämlich ROT . Warum ist Rot so erwähnenswert? Keine Ahnung. Darum halt. Einfach weil es tatsächlich eine Farbe ist, die zwischen allen anderen Farben des Spektrums in ihrer Wirkung einen komplett eindeutigen Signalcharakter hat. Von „Iss mich!“ über „F... mich!“, „Vorsicht,heiß!“ bis hin zu „Iss mich besser nicht!“ oder einfach „Guck ma!“ ist alles dabei. Zahlreiche Fotoforen sind ja voll mit Klischeegequassel und standardisierten Bildanmerkungen oder -titeln. Und wo ich es grad erwähne, zum Thema „R wie Rücken“ ginge auch was, denn einer der an Brechreiz heranreichenden abgenudelsten Bildtitel bei einer Rückansicht einer Person ist was? Na? Röchtöch! „Auch ein schöner Rücken kann entzücken!“...Nur zu schade, dass häufig so betitelte Robben-Rücken irgendwie an der Definition von schön vorbei gehen. Und die Titelgeber sich eigentlich schon beim Betiteln widersprechen, denn sie sagen ja selber „ein SCHÖNER!!!!!!!“. Aber ein 4 Tonnen schwerer See-Elefantenbulle empfindet ja auch eine 1 Tonnen schwere taillenlose hüpfburgartig geformte See-Elefantenkuh als eher mager, aber nicht unattraktiv. Aber lassen wir das. Ein Netzhautschaden kündigt sich auch immer dann an, wenn man Kommentare liest wie : „Das könnte ich mir auch gut in Schwarz-Weiß vorstellen“. AHHRGL! Könnten diese Kommentatoren ihren Logorhhoe nicht einfach mal in den Griff bekommen und lieber nichts schreiben, anstatt DAS? Eine der wenigen Farben, die eben nur unter erschwerten Bedingungen in „Schwarz-Weiß“ funktionieren, ist – und das sage ich aus rein individueller Betrachtungsweise heraus – eben Rot. Warum? Siehe oben. Mag natürlich auch an unseren kleinen drolligen Farbsehzellen liegen, die besonders auf Rot ansprechen. Aber da dreht man sich erklärungstechnisch bisschen im Kreis, denke ich. Entscheidend an der Stelle ist, dass sich das Experimentieren mit Farben immer lohnt. Vermessen zu sagen, dass auch Picasso eine blaue Periode hatte. Gut, jetzt ist Blau nicht Rot, aber auch Grün ist kein Gelb, jedenfalls nur zu Hälfte und Schwarz ist keine Farbe, sondern eher ein Mangel an selbiger. Aber lange Rede kurzer Sinn. Lasst Farben sprechen. Und wem das schon wieder zuviel mit Menschen zu tun hat. Es gibt auch Früchte. Und an Tomaten kann man ja jetzt wieder ohne Outbreak-Schutzausrüstung ran.Also! Und dann machen wir hier einen rustikalen „Cut“ und kommen noch mal „kurz“ zurück zum eingangs erwähnten RAW, damit ich meinem pädagosischen Auftrag hier auch nachkomme : Im besagten Rohdatenformat wird nichts anderes gemacht, als das für jeden einzelnen Bildpunkt (Pixel), Farb- und Helligkeitswerte individuell gespeichert werden. Das andere Speicherformat ist das sog. JPEG-Format. Es stellt eine Komprimierungsmethode für Bilddaten da. Die Begrifflichkeit „JPEG“ leitet sich dabei von „Joint Photographic Experts Group“ab, einer Kommission, die Anfang der 1990´er Standards für elektronische Bilddaten festlegte. Hier werden – grob umschrieben – ähnliche benachbarte Bildpunkte mittels aufwendiger Rechen-Operationen zu Blöcken zusammengefasst, damit reduziert sich die Datenmenge, sie werden komprimiert. Meistens zu Lasten der Gesamtbildauflösung. Hier mal eine kleine Gegenüberstellung ein und desselben Auschnittes: Als RAW Und als JPEG Wer den Unterschied nicht erkennt, dem sei gesagt, es gibt einen :-) Vorteile des Rohdaten-Formats im Vergleich zum JPEG-Format: Leichtere Überschaubarkeit beim Fotografieren (weniger Parameter zu beachten). Beim JPEG können nicht korrekt angepasste zu helle oder zu dunkle Bereiche nicht mehr im Rahmen der Bildbearbeitung „gerettet“ werden, die beim Rohdatenformat noch wiederherstellbar wären. Höhere erreichbare Flexibilität in der Nachbearbeitung . Individuelle Kameraeinstellungen bzgl. Schärfe, Rauschen und Detailerhalt, im Zusammenhang mit Kompressions-Artefakten sind mehr oder weniger vorgeben und lassen sich rückwirkend nicht korrigieren. Höhere erreichbare Bildqualität (Kompressionsartefakte). JPEG sind dafür entwickelt, Kompressionsartefakte im unbearbeiteten Zustand nicht oder kaum zu zeigen. Bei deren Nachbearbeitung, insbesondere durch Aufhellung, Kontrasterhöhung, Skalierung, Ausschnitt, Schärfung oder Korrektur von Perspektive oder chromatischer Aberration, können diese Artefakte deutlich hervortreten. Höhere erreichbare Bildqualität. Die meisten Kamerasensoren bilden ein Mosaik aus rot-, grün- oder blau-empfindlichen Bildpunkten (Bayer-Mosaik-Muster). Jeder dieser Grundfarbpunkte ist mit geeigneten Schätzverfahren mit den ihm jeweils fehlenden anderen beiden Grundfarben zu vervollständigen (engl. "Demosaicing"). Das ist mathematisch sehr anspruchsvoll und aufwendig und kann bei den Kamera-Prozessoren wegen deren Leistungsgrenzen nur begrenzt umgesetzt werden, z.B. um der Kamera trotz vieler Rechenoperationen noch eine schnelle Bildfolgezeit zu ermöglichen. JPEG-Dateien leiden, je nach Qualität der Umsetzmöglichkeiten, dann gerne unter: Schärfe/Auflösungsverlust Kanten-Ausfransung (insbesondere bei höheren ISO-Werten), Verstärkung von Bildrauschen (insbesondere Ausbreitung von Farbausreißer-Einzelpunkten zu Farbflecken), In entsprechender RAW-Konverter-Software sind diese Probleme kompromissbehafteter Lösungsverfahren schwächer. Qualitätsunterschiede finden sich hier parallel zu den Kameramarken allerdings auch. Vermeidung von Qualitätsverluste n zwischen Datei-Generationen. Sobald eine JPEG-Datei im Anschluss an einen Bearbeitungsschritt abgespeichert wird, wird diese jew. von Grund auf neu komprimiert. Bei RAW-Fotografie wird die Umwandlung in die endgültige JPEG-Datei üblicherweise erst nach Abschluss aller Korrekturen vorgenommen. Größerer Dynamikumfang der gespeicherten Bildinformation . Nicht nur Unter-, sondern auch leichte Überbelichtungen lassen sich mit RAW-Dateien weitgehend restaurieren. Die geringere Anzahl Helligkeitsstufen von JPEG-Dateien (256) lassen kaum Spielraum für nachträgliche Tonwertänderungen, da in JPEG eine Blendenstufe nur durch ca. 20 Abstufungen unterteilt wird. Nachträglicher Weißabgleich . Kameraintern gewählte oder voreingestellte Farbtemperaturen lassen sich beim RAW-Format problemlos nachträglich verändern, ohne Bildinformation zu verlieren. Nachteile des Rohdaten-Formats Dateigröße : Während JPEG-komprimierte Bilder je nach Bildinhalt, Größe und Qualitätseinstellung nur wenige Megabyte groß sind, benötigt ein Rohdatenbild je nach Kameramodell ein Mehrfaches an Speicherplatz. Rechenzeit : Während die in Digitalkameras enthaltenen Bildprozessoren auf die Bildanpassung, Kompression und Speicherung der Bildsensor-Rohdaten in eine JPEG-Datei optimiert sind, benötigt ein Desktop-PC für die gleichen Arbeitsschritte ein Vielfaches der Zeit, Je nach RAW-Konvertierungs-Programm und aktivierten Korrekturparametern ist auch der Hauptspeicherbedarf während der RAW-Konvertierung nicht unerheblich. Rauschunterdrückung : Die Rauschunterdrückung in den Bildprozessoren moderner Kameras wird bei der Speicherung im Rohdatenformat nicht durchlaufen. Man erhält zwar den größtmöglichen Detailgrad, aber es macht unter Umständen bei der nachfolgenden Bildverarbeitung die Anwendung, eines Rauschfilter notwendig (insbesondere bei hoch eingestelltem ISO-Wert). Kompatibilität : Jeder Hersteller speichert RAW-Daten in einem eigenen Format, für welches die Spezifikation meist nicht frei verfügbar ist. Obwohl heutzutage praktisch jede freie oder kommerzielle rohdatenfähige Software mit praktisch jedem bekannten Rohdatenformat umgehen kann, so dass es damit kein unmittelbares Problem (mehr) gibt, könnte ein Risiko für eine langfristige Archivierung gesehen werden. Man kommt zwar am Ende einer Gesamtbearbeitung nicht darum herum, dass Bild in einem Komprimierungsformat zu speichern, aber für die „Erzeugung“ eines Bildes sollten Sie sich den bestmöglichen Weg für qualitativ hochwertige Rohdaten wählen. Das das auch kein Garant für bessere Bilder ist, liegt dabei aber auch auf der Hand. In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
Das innovative Design des Dora CD-Players ist bis ins kleinste Detail inspiriert von einem Globus ? und nicht nur für Audio-Fans ein echter Hingucker. stern.de präsentiert coole Gadgets und digitale Highlights.
Spiegelreflexkameras sind der wichtigste Trend auf der diesjährigen Photokina. Der stern nennt die Gründe, zeigt die wichtigsten Neuerscheinungen und gibt Einkaufstipps für Einsteiger.
Nikon hat letztendlich den Schritt gewagt und wird mit der Nikon V1 eine spiegellose Kamera auf den Markt bringen.
Bislang galten japanische Spieleentwickler als extrem verschlossen, Termine vor Ort waren nahezu unmöglich. stern.de hat zwei Studios besucht - und gesehen, wie die Japaner Neues wagen und Videogames entwickeln, die Europäern gefallen sollen.
Ich habe die Tage mal aggressivst meine Festplatten durchwühlt und dabei festgestellt, wieviel Zeugs sich doch im Laufe der Zeit so ansammelt. Komisch dabei, dass einem so etwas tatsächlich frühjahrsputzähnlich in dem Sinn kommt, um die Zeit. Alles mal entrümpeln. 200 GB haben dabei ihren Datentot gefunden. Und was soll ich sagen. Tat gar nicht weh. Aber es war ein gelungener Anlass, sich durch den einen oder anderen Ordner zu wühlen, und zu schauen, ob man mit 4 Jahre alten RAW-Dateien, die man auch seit 4 Jahren nicht geöffnet hatte, noch was anfangen kann. Es ist ein irgendwie befreiendes Gefühl, den Löschen-Knopf zu drücken :-) Allerdings bin ich mir auch grad nicht sicher, ob „recycling“ unbedingt dann ein Qualitätsgarant ist. Bisweilen fügen sich aber Einzelbilder erst in einer Kombination zu einem „rundgelutschten“ Ganzen. Der eine rauft sich die Haare und unterstellt mangelnden Entscheidungswillen, wenn man eine „Serie“ zusammenstellt. Wobei die ja nicht zwangsläufig ihre Fortsetzung innerhalb eines Shootings finden muss, sondern mittels eines irgendwie gearteten roten Fadens von Shooting zu Shooting das Staffelholz weiter geben kann. Der nächste sieht sich als Konzipierer und hat im Hinterkopf das „große Ganze“, bei dem jedes neu entstandene Bild seine Ergänzung im dem Darauffolgenden finden kann. Zyniker mögen dabei meinen, dass der Einzelbildmacher eben einfach keine Kapazitäten hat, von einem Shooting zum nächsten zu denken und die übergreifende Kreativität damit erschöpft ist, zum kommenden Termin wieder ins gleiche Studio zu finden. Da wir aber alle ein Herz für Randgruppen haben und uns ungerne komplett festlegen, sei gesagt, dass man überraschender Weise sich beides mal zu eigen machen kann. Mal so. Mal so. Gelle? :-) In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
Während immer mehr Amerikaner unter Fettsucht leiden, feiert an der Westküste der USA eine nymphenhafte Frau Triumphe. Roxanne Klein heißt sie und serviert, was man sonst eher nicht bestellt. Rohkost. Ausschließlich Rohkost. Die aber auf höchstem Niveau. Sicher wird dieser Trend auch uns erreichen. Hier ein kleiner Vorgeschmack
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