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Parallel-Apps und Benachrichtigungen: Das kann die neue Android-Version

Das ging schnell: Kaum werden die ersten Smartphones mit Android 6 ausgestattet, da zieht Google bereits die nächste Version aus dem Ärmel. Wir sagen, was sich in Android N ändert.

Von Christoph Fröhlich

Google hat Android N vorgestellt

Google hat sein neues Smartphone- und Tablet-Betriebssystem Android N vorgestellt

Google hat am Mittwoch eine erste Vorschauversion seines neuen Mobil-Betriebssystems Android N veröffentlicht. Der Schritt ist insofern überraschend, da Google seine neuen Android-Versionen normalerweise im Rahmen der Entwicklermesse Google I/O vorstellt. (18. bis 20. 2016). In der Vorab-Version von Android 7 (wofür das N steht, ist bislang nicht bekannt) sind selbstverständlich noch nicht alle Funktionen  enthalten, ein paar Highlights will man sicherlich noch für die Show in Mountain View aufheben. Die Software wird auf Smartphones, Tablets und Mediaplayern zum Einsatz kommen, zum Start werden die Nexus-Geräte von Google unterstützt. Wir stellen die wichtigsten Neuerungen vor.

Mehrfenster-Betrieb

Versierte Android-Nutzer kennen die Multi-Windows-Ansicht bereits aus dem aktuellen Android 6. Dort kann das Feature aber nur über Umwege aktiviert werden. Mit Android N gibt es den Split-Screen-Modus nun ganz offiziell: Damit werden zwei nebeneinander angezeigt - das ist vor allem auf Tablets wie dem Pixel C praktisch. So kann man etwa im linken Fenster den Browser öffnen und rechts in einem Textdokument tippen.

Einige Hersteller haben dieses Feature längst im Einsatz, nun wird es aber auch offiziell im Basis-Android unterstützt. Auf Android TV kommt ein spezieller Bild-in-Bild-Modus hinzu. Man kann allerdings nicht beliebige Apps im Splitscreen-modus nutzen, die Entwickler müssen ihre Anwendungen zunächst dafür freischalten.

Neue Benachrichtigungsleiste

In Android N wird die Benachrichtigungsleiste komplett überarbeitet. So werden jetzt mehrere Nachrichten einer App zusammengefasst, damit sie in der der Liste nicht einzeln auftauchen und mehr Platz für Mitteilungen anderer Apps lassen. Zudem kann man direkt aus der Benachrichtungsleiste antworten.

Datenvolumen sparen

Neu an Bord ist der sogenannte "Data Saver". Er begrenzt den Mobilfunkverkehr, um das Datenvolumen zu schonen. Dabei erhalten im Hintergrund laufende Apps keinen Zugriff mehr auf das Internet. Einzelnen Apps kann der Nutzer jedoch den Zugriff erlauben. Das ist praktisch, um sich vor horrenden Roaming-Kosten im Ausland zu schützen oder die Drosselung des eigenen Datentarifs möglichst lange hinauszuzögern.

Mehr Effizienz

Der Doze-Modus verlängert auf Geräten mit Android 6 Marshmallow spürbar die Akkulaufzeit. Mit Android 7 wird das Gerät noch effizienter, indem der Schlummermodus aktiviert wird, sobald das Display ausgeschaltet wird. Zugleich soll der Speicherverbrauch von Android reduziert werden, sodass es auf mehr Geräten zum Einsatz kommen kann. 

cf

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