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Wie Neujahrsgrüße per SMS schnell ankommen

Beim Jahreswechsel wird es wieder eng in den deutschen Mobilfunktnetzen. Rund 310 Millionen Neujahrsgrüße per SMS werden erwartet. Ein paar Tipps zum Verschicken.

Wenn zu Silvester die ersten Raketen in die Luft sausen, greifen viele Leute automatisch zum Handy. 98 Prozent aller Deutschen werden an Silvester Neujahrsgrüße versenden. Am beliebtesten sind mit weitem Abstand Telefonanrufe, gefolgt von SMS, so der Branchenverband Bitkom. In einer aktuellen Umfrage gaben über zwei Drittel der Befragten (70 Prozent) an, Grüße zum neuen Jahr per Telefon zu übermitteln. 36 Prozent schicken eine SMS, 31 Prozent wollen Briefe oder Postkarten schreiben. 30 Prozent der Befragten wollen zudem Emails versenden. Bitkom erwartet in diesem Jahr zu Silvester ähnlich viele SMS wie beim vergangenen Jahreswechsel: rund 310 Millionen.

Wer SMS verschickt, kennt womöglich das Phänomen, dass sie erst verzögert ankommen. Technischer Hintergrund: Die Kurznachrichten werden nicht direkt von einem zum anderen Handy gesendet. Grundsätzlich landet die SMS erst in der so genannten Kurzmitteilungszentrale des Netzbetreibers. Dort wird geprüft, welchen Mobilfunkanbieter der Empfänger benutzt. Bleibt die SMS im eigenen Netz, verschickt die Kurzmitteilungszentrale die Nachricht an das gewünschte Telefon, sobald es eingeschaltet und im Netz eingebucht ist. Andernfalls übermittelt sie die Nachricht an das Zielnetz. Um in der Silvesternacht pünktlich dabei zu sein, gibt Bitkom einige Tipps

Vor Mitternacht verschicken

Wer die Silvester-SMS mehrere Minuten vor Mitternacht verschickt, rutscht schon vor dem großen Andrang durch die Leitung. Allerdings ist in diesem Fall nicht ausgeschlossen, dass die Neujahrsgrüße noch im alten Jahr vom Empfänger gelesen werden.

SMS vorschreiben und an Empfängerliste senden

Schnell auf den Weg bringen können Mobiltelefonierer Neujahrsgrüße, wenn sie den Text der SMS vorschreiben und als Entwurf speichern. Zum Jahreswechsel müssen sie dann keine Zeit mit dem Tippen verbringen. Wer mehrere Freunde mit gleichlautenden Grüßen versorgen möchte, sollte außerdem eine Empfängerliste anlegen. Ein Knopfdruck genügt, schon gehen alle SMS auf die Reise.

Mit Terminversand entspannt weiterfeiern

Wer für Neujahrsgrüße die Silvesterparty nicht unterbrechen möchte, sollte das Internet nutzen. Denn viele Netzbetreiber und E-Mail- Anbieter bieten einen zeitversetzten SMS-Versand an. Damit können in aller Ruhe die Grüße vorbereitet werden. Der eigentliche Versand wird dann automatisch zum vorher ausgewählten Zeitpunkt ausgelöst. In manchen Fällen werden jedoch zusätzliche Gebühren erhoben.

Kostenlose Alternativen zur SMS nutzen

Auf Smartphones wie dem iPhone oder Geräten mit Android-Betriebssystem gibt es längst kostenlose Alternativen zur SMS, die über das mobile Internet Kurznachrichten verschicken. Eine Übersicht finden Sie in dem Artikel "Der langsame Tod der SMS".

san/AFP/DPA/DPA

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