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Huawei wird Apple und Samsung allmählich gefährlich

Mehr als 100 Millionen verkaufte Smartphones: Der chinesische Elektronikhersteller Huawei kommt allmählich in Schlagdistanz zu den Branchenriesen Samsung und Apple.

Huawei Mate S gold

Goldene Smartphones wie das iPhone 6s oder das Huawei Mate S (im Bild) sind stark im Kommen.

Für die Smartphone-Giganten und Apple wächst in China allmählich ein gefährlicher Rivale heran. Als erster heimischer Produzent verkaufte Huawei im vergangenen Jahr mehr als 100 Millionen von den Multifunktionshandys. Der Konzern aus Shenzhen schaffte nach eigenen Angaben einen Absatzsprung von 44 Prozent auf 108 Millionen Geräte. Das Marktwachstum blieb dagegen nach Branchenschätzungen erstmals unter zehn Prozent.

Kunden greifen zu günstigeren Smartphones

Die chinesischen Wettbewerber gewinnen an Boden, denn die Kunden greifen verstärkt zu günstigeren mit ähnlicher Ausstattung. "Es gibt immer mehr chinesische Anbieter, die gute Produkte liefern", sagte Analystin Avril Wu von der Marktforschungsfirma TrendForce. Im Kampf um Marktanteile senken die Unternehmen häufig die Preise und opfern damit Gewinne.

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Manchmal will man auch einfach mal richtig auffallen. Dabei dürfte diese diamantenbesetzte Goldhülle mit dem Antlitz des russischen Präsidenten Putin kaum zu schlagen sein. Mit gut 3900 Euro ist man dabei.

Huawei versucht allerdings vom Image des Billigproduzenten wegzukommen und mit Premium-Modellen zu punkten. Zuhause liegt der Konzern vor den Konkurrenten Xiaomi und Lenovo. Doch ob er sich im internationalen Wettbewerb als robuster Herausforderer von Samsung und etablieren wird, halten Experten für noch nicht ausgemacht.

Samsung und Apple erwarten Gegenwind

Immerhin stellen sich die beiden Branchenführer offenbar auf Gegenwind ein. Samsung-Chef Kwon Oh-Hyun schwor die Belegschaft bereits auf ein schwieriges Jahr ein. Und Apple will vorübergehend die Produktion seiner beiden neusten iPhone-Modelle 6S und 6S Plus drosseln, wie die japanische Zeitung "Nikkei" berichtete.

Bislang jedenfalls waren die Größenverhältnisse klar: Im dritten Quartal 2015 dominierte Samsung die Branche mit einem Marktanteil von 23,8 Prozent, wie Berechnungen der Marktforscher von IDC ergaben. Apple kam auf 13,5 Prozent. Huawei lag mit 7,5 Prozent abgeschlagen auf dem dritten Platz.

Schlaue Hingucker: Die hübschesten Smartwatches: So schmuck kann Technik sein
Asus Zen Watch 2

Asus Zen Watch 2

Die erste Zen Watch war letztes Jahr eine der hübschesten Smartwatches. Asus hatte anders als Samsung und Co. deutlich mehr Wert auf den Schmuck-Faktor gelegt. Und auch die im Herbst vorgestellte Zen Watch 2 kann sich sehen lassen. Das schlichte Design mit seinen abgerundeten Ecken sieht sowohl an Männer- wie auch an Frauenhandgelenken edel aus. Im Vergleich zu den Teils arg klobigen Konkurrenten hat die Zen Watch außerdem eine recht schlanke Figur. Trotzdem ist die Uhr mit Android Wear eine der günstigsten Smartwatches: Gerade einmal 169 Euro ruft Asus ab, die meisten anderen Smartwatches kosten mehr als das doppelte.

cf/DPA

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