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1,5-mal so schnell: So krass rast das iPhone 6s der Konkurrenz davon

Das iPhone 6s ist rasend schnell. Wie groß der Unterschied tatsächlich ist, verblüfft. Jetzt hat es die Konkurrenz mit Android in die Schranken gewiesen - mit deutlichem Abstand.

iPhone 6s und iPhone 6s Plus

Zwischen iPhone 6s und iPhone 6s Plus gibt es in Bezug auf die Performance kaum Unterschiede

Das iPhone 6s ist das mit Abstand schnellste Smartphone auf dem Markt. Ein aktueller Vergleich unter den leistungsstärksten Smartphones lässt daran keinen Zweifel. Ob Samsung Galaxy S6 Edge Plus, Nexus 6P, der Vorgänger iPhone 6 oder das aktuelle Android-Spitzenmodell Huawei Mate 8: Kein anderes Smartphone kann dem iPhone 6s das Wasser reichen - nicht einmal annähernd. Dabei ist es auf dem Papier eigentlich unterlegen.

Denn während bei Android-Geräten längst Prozessoren mit acht Rechenkernen und drei oder gar vier Gigabyte Arbeitsspeicher verbaut werden, setzt Apple auf deutlich weniger protzige Zahlen. Zwei Kerne bringt der Chip des iPhone 6s mit, der Arbeitsspeicher wurde gerade verdoppelt - auf nun zwei Gigabyte. Ob das iPhone 7 ebenfalls auf diese Erfolgsformel setzt oder mehr Kerne spendiert bekommt, ist noch nicht bekannt. Und trotzdem rast das iPhone den Konkurrenten davon.

1,5-fache Performance

Fast 1,5 mal so schnell wie der zweitplatzierte, das Huawei Mate 8, ist das iPhone 6s. Das hat ein aktueller Vergleich des Dienstes Antutu ergeben. Mittels so genannten Benchmark-Programmen testet der Dienst die Performance der Geräte und vergleicht sie dann miteinander. In dem gerade aktualisierten Test-Parcours schaffte das iPhone 6s knapp 130.000 Punkte, das Huawei Mate 8 kommt auf etwa 90.0000. Samsungs Spitzengeräte Galaxy Note 5 und Galaxy S6 Edge Plus kommen mit gut 80.000 Punkten nur auf Rang 4 und 5 - knapp vor dem über ein Jahr alten iPhone 6.

Antutu iPhone 6s

Das iPhone 6s läuft den Konkurrenten deutlich davon.

Erreicht wird diese herausragende Performance vermutlich mit einer besseren Optimierung der Software. Während Android auf unzähligen Smartphones laufen muss, kann Apple sich auf wenige, technisch sehr ähnliche Geräte konzentrieren. Und so mehr aus der Hardware herausholen. Das macht sich auch an anderer Stelle wie bei der Akku-Laufzeit bemerkbar. Denn obwohl iPhones im Vergleich zu den Konkurrenten häufig kleinere Batterien verbaut haben, halten sie meist genauso lange oder sogar länger durch.

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iPhone 6s und iPhone 6s Plus

Apple iPhone 6s

Wie in den ungeraden Jahren üblich, hat Apple diesmal wieder ein überarbeitetes S-Modell herausgebracht, statt das gesamte iPhone neu zu erfinden. Optisch bis auf das minimal dickere Gehäuse praktisch nicht vom "alten" iPhone 6 zu unterscheiden, finden sich die Neuerungen alle unter der Haube.

Die haben es aber durchaus in sich. Die Kamera gewinnt deutlich dazu, die Auflösung steigt von 8 Megapixel auf 12 MP, außerdem kann sie nun auf Wunsch die Sekunde vor und nach der Aufnahme als Bewegtbild mitaufnehmen. Der Prozessor ist mittlerweile so flott, dass das iPhone 6s das kleinste Apple Notebook in Tests überholt.

Die spannendste Neuerung ist allerdings 3D Touch. Das iPhone-Display erkennt, ob man fest oder sanft drückt und reagiert dann unterschiedlich darauf. So kann man zum Beispiel mit leichtem Druck auf einen Link nur eine Vorschau öffnen, ein fester Druck öffnet dagegen direkt die verlinkte Webseite. Dadurch entsteht eine komplett neue Art, das Smartphone zu bedienen. Um zu sehen, wie gut die Nutzer das annehmen, ist es allerdings noch zu früh. Andere Hersteller scheinen aber zu planen, die innovative Idee für ihre eigenen Geräte zu stibitzen. Hier finden Sie einen ausführlichen Test des iPhone 6s.

Aktueller Preis: ab 680 Euro


Im Alltag bemerkbar

Während die Geschwindigkeit selbst wohl vor allem Tech-Enthusiasten interessiert, macht sie sich die höhere Performance selbstverständlich auch im Alltag bemerkbar. Ob beim Knipsen von Bildern, dem Laden von Internetseiten oder natürlich bei Games: Alles erledigt ein schnelleres Gerät in kürzerer Zeit. Pausen oder gar Ruckler in Animationen werden seltener.

Fairerweise muss man sagen, dass die meisten Spitzensmartphones mit Android auf etwas ältere Technik setzen. Lediglich das Huawei Mate 8 bietet aktuelle Hardware. Die Galaxy-Smartphones besitzen etwa den gleichen Prozessor wie das fast ein Jahr alte Samsung Galaxy 6. Der Nachfolger Galaxy S7 steht bereits in den Startlöchern und dürfte bald vorgestellt werden, ähnliches gilt für die Konkurrenten von LG, HTC und Co. Dann werden die Karten wieder neu gemischt.

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