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Streicht Apple beim iPhone 8 eines der beliebtesten Features?

Mit dem iPhone 8 will Apple dieses Jahr wieder einmal den großen Wurf landen. Doch jetzt gibt es wohl Probleme bei der Entwicklung. Landet eines der bekanntesten iPhone-Features in der Tonne?

Das iPhone 8 dürfte das Highlight in Apples Jahr werden. Hier der Entwurf eines Grafikdesigners - allerdings noch mit Knöpfen. Doch ob Apple wirklich die Lautstärketasten streicht?

Das iPhone 8 dürfte das Highlight in Apples Jahr werden. Hier der Entwurf eines Grafikdesigners

Zehn Jahre ist es im Sommer her, dass Apple mit dem den Handy-Markt für immer veränderte und das Smartphone, wie wir es heute kennen, in den Handel brachte. Zum Jubiläum will Apple dieses Jahr mit dem iPhone 8 - auch als iPhone Edition oder iPhone Pro gehandelt - noch einmal einen echten Meilenstein vorstellen. Doch ausgerechnet mit einem der wichtigsten Features gibt es nun Probleme: Das iPhone 8 könnte ohne TouchID kommen - dafür aber auf eine revolutionäre Lösung setzen.

+++ Hier finden Sie alle iPhone 8 Gerüchte +++

In einem Punkt sind sich alle Gerüchte zum iPhone 8 einig: Wie das Galaxy S8 soll auch das neue iPhone ein im Verhältnis zum Gehäuse schlicht gigantisches Display bekommen. 5,8 Zoll Diagonale gelten in der Gerüchteküche als gesetzt. Dank schmaler Ränder soll das Gehäuse des iPhone 8 trotzdem kleiner ausfallen als das des aktuellen iPhone 7 Plus. Das Manko: Platz für den ikonischen Homebutton bleibt so nicht. Er wird deshalb wohl gestrichen. Bloß: Was passiert dann mit TouchID?

iPhone 8: Wird TouchID gestrichen?

Der Fingerabdrucksensor solle direkt im Display verbaut werden, hieß es zunächst aus verschiedenen Quellen. habe dafür eigens eine optische Lösung entwickelt. In den letzten Wochen kamen erste Gerüchte auf, dass Apple Probleme bei der Umsetzung der Technik habe. Apple würde den üblichen Verkaufsstart im September nicht halten können. Oder sich für eine andere Lösung entscheiden müssen.

Und die könnte radikaler ausfallen, als vielen Nutzern lieb ist: Anders als Samsung, das sich beim Galaxy S8 aus ähnlichen Gründen für einen Scanner auf der Rückseite entschied, könnte Apple TouchID sogar ganz streichen, vermutet der Analyst Andy Hargreaves nach Informationen von "Macrumors".

Stattdessen könnte das iPhone 8 auf eine revolutionäre Technik setzen: Die Frontkamera soll Gesichter in 3D erkennen können - und könnte mit diesem Feature auch das iPhone und die Accounts darauf absichern. Laut Insidern soll das sogar bei schlechtem Licht und aus schlechten Kamera-Winkeln hervorragend funktionieren, geht also weiter als jetzige Systeme zur Gesichtserkennung.

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iPhone 8: Apple vor der Wahl

Doch wie kommt Hargreaves  darauf, dass Apple wirklich vor dieser Wahl steht? Seine Argumentation fußt darauf, dass Apple scheinbar keine optischen Scanner in größeren Mengen geordert hat - was aber nötig wäre, wenn die Produktion demnächst anlaufen sollte. Seiner Ansicht nach müsste der iPhone-Konzern die bestehenden Probleme in den nächsten Wochen beheben, um im Zeitplan bleiben zu können. Sonst blieben nur zwei Optionen: Der Wegfall oder eine Verzögerung. Warum er einen Scanner auf der Rückseite als unwahrscheinlich ansieht, ist nicht bekannt.

Ob der Schritt bei den Kunden gut ankommen würde, steht in den Sternen. Auch TouchID war am Anfang durchaus umstritten, mauserte sich aber bald zum heimlichen Star des iPhone 5s. Alle wichtigen Hersteller zogen nach, mittlerweile lassen sich selbst manche Einsteiger-Smartphones mit dem Fingerabdruck entsperren. Ob sich nun der 3D-Scan des Gesichts durchsetzt oder die Kunden andere Lösungen wie den Iris-Scanner des Galaxy S8 vorziehen, muss sich zeigen. Vielleicht kann Apple ja noch einmal eine Revolution gelingen.

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