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Die hübschesten Smartwatches: So schmuck kann Technik sein

Die Zeit, als Smartwaches hässliches Tech-Spielzeug waren, sind vorbei. Längst macht nicht nur das Display die schlauen Uhren zu echten Hinguckern. Wir zeigen, warum Smartwatches auch als Schmuckstück taugen.

Asus Zen Watch 2

Asus Zen Watch 2

Die erste Zen Watch war letztes Jahr eine der hübschesten Smartwatches. Asus hatte anders als Samsung und Co. deutlich mehr Wert auf den Schmuck-Faktor gelegt. Und auch die im Herbst vorgestellte Zen Watch 2 kann sich sehen lassen. Das schlichte Design mit seinen abgerundeten Ecken sieht sowohl an Männer- wie auch an Frauenhandgelenken edel aus. Im Vergleich zu den Teils arg klobigen Konkurrenten hat die Zen Watch außerdem eine recht schlanke Figur. Trotzdem ist die Uhr mit Android Wear eine der günstigsten Smartwatches: Gerade einmal 169 Euro ruft Asus ab, die meisten anderen Smartwatches kosten mehr als das doppelte.

Es ist noch gar nicht lange her, da konnten Uhren wenig mehr, als die Zeit anzuzeigen. Und trotzdem geisterte mehrere Jahre das Gerücht durch die Tech-Szene, Apple arbeite an einer smarten Uhr. Als die Apple Watch dann endlich vorgestellt wurde, waren andere Hersteller längst vorgeprescht. Zuerst Pebble, deren gleichnamige Smartwatch ein Hit bei Kickstarter war, dann Samsung, LG und Motorola. Und während die ersten schlauen Uhren noch eher klobige Handgelenks-Computer waren, sind Smartwatches wie die Apple Watch, die Huawei Watch oder die überarbeitete Moto 360 in diesem Jahr schon zu echten Hinguckern geworden.

Apple kam zwar zuerst auf die Idee, Smartwatches vor allem als Mode Accessoire zu vermarkten. Schon bei der Vorstellung waren mindestens ebenso viele Vertreter der Modeszene wie von Technikmedien eingeladen. Uhren sind eben nicht nur raffinierte Technologie, sondern in erster Linie Schmuck. Und tatsächlich: 2015 gab es zum ersten Mal eine echte Auswahl an sehr schicken und edel verarbeiteten Uhren, die ganz nebenbei auch noch smart sind. Die Smartwatch wird zum Schmuckstück.

Dass sie dadurch immer noch nicht zur Must-Have-Technik wird, gehört aber leider ebenso zur Wahrheit. Die beiden wichtigsten Smartwatch-Systeme Android Wear und das WatchOS der Apple Watch bieten immer noch keine Killer-Features. Sie bringen vor allem Nachrichten aufs Handgelenk und tracken Fitness-Daten. Nur wenige Apps bieten einen echten Mehrwert wie das Flugticket am Handgelenk. Das kann sich mit neuen Versionen der Betriebssysteme allerdings jederzeit ändern. Noch sind Smartwatches in erster Linie Zweitbildschirme für das Smartphone - allerdings wirklich hübsche.