HOME

Konkurrenz für die Apple Watch: Die erste echte Luxus-Smartwatch

Mit der Apple Watch wilderte Apple in den Gefilden der Luxus-Uhrenmacher aus der Schweiz. Das konnten die nicht auf Dauer auf sich sitzen lassen. Nun ist es soweit: Die Tag Heuer Connected ist die erste Schweizer Edel-Smartwatch.

Tag Heuer Connected

Die Tag Heuer Connected Watch ist auf den ersten Blick nicht als Smartwatch zu erkennen

Anfang des Jahres nahm Apple den Mund ganz schön voll: Die Schweizer Uhrenbranche könne sich warm anziehen, tönte Chef-Designer Jonathan Ive in einem Interview. Das konnte die etablierte Luxusbranche natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Seitdem werkeln die verschiedenen Hersteller offen oder im Stillen an einer eigenen Smartwatch. Nun ist es also soweit: Mit der Tag Heuer Connected steht die erste Schweizer Smartwatch im Handel. Muss Apple sich jetzt fürchten?

Technisch ähnelt die Tag Heuer Connected anderen Smartwatches: Ein Zweikernprozessor, ein Gigabyte Arbeits- und vier GB Datenspeicher. Die Akkulaufzeit liegt mit einem knappen Tag ebenfalls im normalen Bereich. Punkten kann Tag Heuer vor allem über das edle Gehäuse: Das ist aus Titan gefertigt und mit gerade einmal 33 Gramm extrem leicht. Dabei ist die Connected mit 46,5 Millimetern Durchmesser und fast 13 Millimetern Dicke alles andere als klein. Das Display wird durch reflexionsarmes und sehr stabiles Saphirglas geschützt. Das Design lehnt sich ganz klar an das anderer Luxus-Uhren aus dem Hause Tag Heuer an.

Diskrete Smartwatch

Die zum Luxus-Konzern Moët Hennessy Louis Vuitton (LVHM) gehörende Edelmarke Tag Heuer entwickelte ihre nicht alleine. Stattdessen holte man sich Know-How von außen ins Boot: Die Chiptechnik stammt vom Prozessor-Riesen Intel, auch das Android-Team des Netz-Giganten Google war mit von der Partie. Das Ergebnis: Eine Luxus-Smartwatch, die nicht sofort als schlaue Uhr zu erkennen ist.

Denn obwohl auf der Uhr das bereits bekannte System Android Wear läuft, schafften es die Entwickler, die Oberfläche unscheinbarer zu gestalten als es bei den Konkurrenten wie etwa der Huawei Watch der Fall ist. Die wechselbaren Uhreninterfaces sehen aus wie bei den klassischen Uhren des Herstellers, beispielsweise dem Modell Carrera. Einige der Apps verfügen über eine zum Verwechseln ähnliche Oberfläche, zusätzliche Informationen werden diskret eingeblendet. Dadurch ist die Uhr oft gar nicht als Smartwatch erkennbar. Die mitgelieferte Golf-App integriert dann unauffällig die Par-Zahl ins Ziffernblatt, die Laufapp zeigt ebenso unauffällig die schon zurückgelegte Strecke. Startet man eine nicht optimierte App, sieht das Interface allerdings aus wie bei jeder anderen Android-Wear-Uhr auch. Die Connected soll sowohl mit Android-Smartphones als auch mit dem iPhone funktionieren.

Kein Erbstück

Eine Besonderheit von Luxus-Uhren ist, dass man sie als Wertanlage kaufen kann. Die mechanischen Uhren veralten nicht und lassen sich so wunderbar als Erbstücke weiterreichen. Smartwatches dagegen sind nach wenigen Jahren technisch stark angestaubt, die Apple Watch des Großvaters wird wohl kaum jemand mit Freude tragen. Tag Heuer löst dieses Problem mit einer cleveren Idee: Anders als etwa die Apple Watch lässt der Hersteller die Kunden nicht auf der veralteten Edel-Elektronik sitzen. Stattdessen kann man die Uhr nach zwei Jahren beim Kauf einer klassischen Tag-Heuer-Uhr anrechnen lassen - zum vollen Kaufpreis. Der liegt mit 1350 Euro zwar über dem Preis der meisten Smartwatches. Für eine Luxus-Uhr ist die Connected allerdings immer noch ein Schnäppchen. 

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.