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Wegen extra-hoher Gebühren: Telefónica zahlt 12,5 Millionen Euro für Vergleich

Kunden der Telefónica-Marken O2 und E-Plus mussten hohe Gebühren zahlen, wenn das Konto bei Abbuchung der Vertragskosten nicht gedeckt war: Bis zu 19 Euro wurden fällig. Der Verbraucherschutzverein klagte.

Die Telefónica-Töchter O2 und E-Plus einigen sich auf einen Vergleich.

Die Telefónica-Töchter O2 und E-Plus einigen sich auf einen Vergleich.

Der Mobilfunkkonzern Telefónica Deutschland zahlt nach jahrelangem Rechtsstreit um überhöhte Lastschriftgebühren 12,5 Millionen Euro an den Bundeshaushalt. Der Deutsche Verbraucherschutzverein und Telefónica teilten am Montag mit, darauf hätten sie sich jetzt per Vergleich geeinigt, um möglicherweise jahrelange Prozesse mit ungewissem Ausgang zu vermeiden.

19 Euro Gebühr war zu viel

Die Telefónica-Marke O2 und das heute ebenfalls zu gehörende Unternehmen E-Plus hatten 2012 von Kunden, deren Konten nicht gedeckt waren, eine Aufwandsgebühr von pauschal 19 Euro beziehungsweise 15 Euro erhoben. Der Verbraucherschutzverein hielt diese Beträge für überhöht, weil sie die tatsächlichen Zusatzkosten überstiegen, und bekam vor zwei Gerichten recht. Die beiden Telefongesellschaften senkten die Gebühren 2013 auf 4 Euro.

12,5 Millionen Euro an den Bundeshaushalt

Weil nur wenige Verbraucher den überzahlten Betrag zurückfordern, verklagte der Verbraucherschutzverein den Konzern zudem auf Abschöpfung des mit den Pauschalen erzielten Gewinns an den Bundeshaushalt. Nach dem bekommt der Fiskus jetzt 12,5 Millionen Euro.

kg/DPA

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