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Werden Facebook und Whatsapp bald zusammengelegt?

Als Whatsapp von Facebook gekauft wurde, gab es wilde Spekulationen, wie die beiden zusammengeführt werden. Jetzt sind die ersten Hinweise aufgetaucht, was Facebook wirklich vorhat.

Whatsapp

Whatsapp gehört bereits seit zwei Jahren zu Facebook. Bisher wurden aber beide getrennt betrieben.

Als Facebook vor zwei Jahren den beliebten Messenger Whatsapp kaufte, war die Aufregung groß. Neben der Angst um die eigenen Daten trieb die Nutzer vor allem eine Frage um: Wie würde sich die Übernahme im Alltag bemerkbar machen? Spekulationen gab es viele, von einer Nutzung nur noch mit Facebook-Account bis zum Wegfall des Facebook Messenger standen jede Menge Szenarien im Raum. Passiert ist bislang nichts. Das könnte sich bald ändern.

In einer aktuellen Beta-Version des Messengers finden sich deutliche Hinweise darauf. Bei einigen Nutzern blendet diese Testversion in den Einstellungen die Möglichkeit ein, Facebook und Whatsapp miteinander zu verknüpfen. Noch ist die Meldung bloß in der englischen Version gesichtet worden. Wie der Tech-Blog "Caschy's Blog" berichtet, findet sich eine entsprechende deutsche Übersetzung aber auch schon im Programm-Code der aktuellen Beta.

Whatsapp soll Facebook verbessern

Was genau die Verknüpfung bringt, bleibt aber im Dunkeln. Es wird lediglich sehr schwammig eine verbesserte Benutzererfahrung versprochen, allerdings bei Facebook, nicht bei Whatsapp. Vermutlich werden schlicht das Telefonbuch oder die eigene Telefonnummer mit dem Facebook-Profil verbunden. Eine Textanalyse der Nachrichten zum Abgleich der Interessen mit Facebook ist zwar grundsätzlich denkbar, aber eher unwahrscheinlich. Dagegen spricht, dass Whatsapp-Nachrichten nach Angaben des Dienstes verschlüsselt übertragen werden. Da es sich um eine Beta-Version handelt, besteht auch immer noch die Möglichkeit, dass das Feature wieder ganz verschwindet.

Von Whatsapp selbst gibt es bislang keine verlässliche Aussage. Gerade erst hatte Whatsapp-Chef Jan Koum im Rahmen der Konferenz "Digital Life Design" (DLD) verkündet, dass der Messenger in Zukunft für alle Nutzer kostenlos sein wird. Nebenbei äußerte er sich auch zur Trennung zwischen Whatsapp und Facebook. Der Facebook Messenger und Whatsapp seien völlig unterschiedliche Produkte, mit ganz eigener Funktionsweise, betonte er. Der Frage, ob die Daten der Dienste zusammengeführt wurden, wich er allerdings aus. Statt eine echte Antwort zu geben, betonte er lieber, dass die Chats verschlüsselt seien - und ohnehin nicht gespeichert werden. Ob das Whatsapp- und das Facebook-Profil zumindest intern bereits miteinander verknüpft sind, ist also weiterhin nicht bekannt.

Der Messenger bleibt wohl erhalten

Dass Whatsapp und Messenger sich irgendwann gegenseitig ersetzen, ist allerdings unwahrscheinlich. Beide Messenger funktionieren unterschiedlich und sprechen verschiedene Zielgruppen an, auch wenn sich diese sich oft überlappen. Gerade jüngere Smartphone-Nutzer haben oft gar kein Facebook-Profil mehr, das Netzwerk ist alles andere als trendy. Mit der Übernahme von Whatsapp und Instagram wollte Facebook vor allem dafür sorgen, bei dieser jungen Gruppe relevant zu bleiben.

Versteckte Funktionen: Diese 14 Tricks machen Sie zum Whatsapp-Profi
  Unterhaltung per Mail versenden  Android: Halten Sie den Eintrag des Chatpartners in der Übersicht gedrückt und wählen Sie "Chat per E-Mail senden". Schon befinden sich der Chat als Textdatei sowie alle verschickten Medien im Anhang einer frisch geöffneten Mail.  iPhone: Wählen Sie innerhalb des Chats, den Sie verschicken möchten, den Namen des Gesprächs-Partners und wählen Sie "Chat per E-Mail". Nun müssen Sie nur noch entscheiden, ob Sie die geteilten Medien anhängen möchten oder nicht.

Unterhaltung per Mail versenden Android: Halten Sie den Eintrag des Chatpartners in der Übersicht gedrückt und wählen Sie "Chat per Mail versenden". Schon befinden sich der Chat als Textdatei sowie alle verschickten Medien im Anhang einer frisch geöffneten Mail.

iPhone:

Wählen Sie innerhalb des Chats, den Sie verschicken möchten, den Namen des Gesprächs-Partners und wählen Sie "Chat per E-Mail". Nun müssen Sie nur noch entscheiden, ob Sie die geteilten Medien anhängen möchten oder nicht.

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