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Zehn Fakten zu Skype

Die Erfolgsgeschichte von Skype begann 2003 mit der Eintragung der Internet-Adresse skype.com. Zum zehnjährigen Jubiläum zehn Fakten, die Sie vielleicht noch nicht kennen.

Von Ralf Sander

  Skype wird zehn Jahre alt und die Telekommunikationsbranche nachhaltig verändert

Skype wird zehn Jahre alt und die Telekommunikationsbranche nachhaltig verändert

Skype preschte im Jahr 2003 mit einem unwiderstehlichen Angebot vor: Telefonieren kostenlos, egal, ob man auf der anderen Straßenseite oder auf einem anderen Kontinent ist. Zehn Jahre später ist Skype und IP-Telefonie selbstverständlich geworden. Hier sind zehn Fakten über das Geburtstagskind, die Sie vielleicht noch nicht kennen.

1. Die Idee zu Skype wurde in einem Park in Kopenhagen geboren

Sie hatten mit der Datentauschbörse Kazaa gerade die Musikindustrie erschüttert, als sich der schwedische Programmierer Niklas Zennström im Sommer 2002 mit seinem dänischen Kompagnon Janus Friis im Königspark von Kopenhagen traf, um neue Projekte zu besprechen. So erzählen Sie es zumindest der dänischen Tageszeitung "B.T.". Das Ergebnis des Gesprächs sollte nicht weniger als das Telefonieren revolutionieren. Am 23. April 2003 wurden die Domains skype.com und skype.net registriert - der Grundstein für das Unternehmen. Das Entwicklerteam in Estland, das für Zennström und Friis auch schon Kazaa programmiert hatte, schrieb die Skype-Software, die am 29. August 2003 veröffentlicht wurde.

2. Skypen steht im Duden

Aus der Produktbezeichnung Skype hat sich längst ein sogenanntes Markenverb wie "googeln", "einwecken" und "fönen". gebildet: Das Verb "skypen" steht im Duden und wird den üblichen Regeln folgend gebeugt. Beispiel "Ich habe geskypt." Das Englische "to skype" hat es ebenfalls ins Dictionary geschafft.

3. Skype gibt's auch auf Pfälzisch

Die Skype-Software wird in mehr als 35 Sprachversionen ausgeliefert. Die Windows-Version bietet den Nutzern außerdem die Möglichkeit, eigene Sprachpakete zu erstellen und zu installieren. So gibt es inzwischen zusätzlich noch mindestens 30 komplette oder teilweise fertige Lokalisierungen in Sprachen und Dialekten wie Pfälzisch, schottischem Gälisch und Faröisch.

4. Orang-Utans lieben Skype

Nicht nur Menschen skypen gerne, auch unsere nahen Verwandten im Tierreich wissen offenbar Videotelefonie zu schätzen: Verschiedene Zoos in den USA haben ihre Orang-Utans mit iPads ausgestattet. Neben diversen Spielen gehört anscheinend auch Videotelefonie - sei es über Skype, Facetime oder Google Hangout - zu den Lieblingsfeatures der Menschenaffen. Darauf lassen zumindest Berichte über äffische Telefonkonferenzen zwischen einzelnen Käfigen, aber auch Zoos in der ganzen Welt schließen.

5. Der Name Skype ist nur eine Notlösung

Skype sollte ursprünglich Skyper heißen, ist im Firmenblog zu lesen. Skyper wiederum ergab sich als Abkürzung für die Namensidee "Sky peer-to-peer". Die Internetadressen für Skyper waren allerdings schon vergeben - und so musste das R am Ende dran glauben. Im Originalnamen findet sich übrigens ein Hinweis auf die Funktionsweise von Skype: das Peer-to-Peer-Prinzip. Informationen werden in Datenpakete zerstückelt und direkt zwischen den Computern der Nutzer hin- und hergeschickt.

6. Skype-Nutzer vertelefonieren pro Tag zwei Milliarden Minuten

Anfang März vermeldete Skype einen neuen Rekord: Mehr als zwei Milliarden Minuten pro Tag verbringen die Nutzer mit dem Videotelefonie-Dienst. Sagt das Unternehmen. Und hat eine hübsche Grafik gebastelt, wie viel zwei Milliarden Minuten sind. Pro Monat nutzen rund 300 Millionen Menschen Skype.

7. Die Skype-Gründer machen heute Musik

Zennström und Friis haben 2007 den Internet-TV-Dienst Joost gegründet, der Fernsehensendungen auf Abruf und einblendbare Nachrichten, Chats, Diskussionsforen und TV-Kritiken lieferte. 2012 wurde der Dienst überraschend eingestellt. Aktuelles Produkt der beiden ist der Musikdienst Rdio und dessen Videoableger Vdio. Zennström besitzt außerdem die Investmentfirma Atomico und ist an mehr als 50 Technologiefirmen weltweit beteiligt.

8. Skype gehört Microsoft

Die Eigentumsverhältnisse von Skype haben eine bewegte Geschichte. Nach der Gründung durch Zennström und Friis im Jahr 2003 gab es immer wieder Übernahmeversuche durch größere Unternehmen. Im Oktober 2005 war Ebay erfolgreich und bezahlte 2,6 Milliarden - manche sagen: 3,1 Milliarden - US-Dollar. Das Verhältnis zwischen Ebay und den Gründern war immer schwierig, und auch die Einnahmen erreichten nicht Ebays Erwartungen. Nach vielen Wechseln an der Unternehmensspitze verließen Zennström und Friis Skype. Ebay verkaufte 2009 die Mehrheit an ein Investorenkonsortium - an dem Zennström und Friis beteiligt waren. Zwei Jahre später gab es erneut eine Bieterschlacht: Microsoft legte am Ende 8,5 Milliarden US-Dollar hin und schnappte Skype so illustren Konkurrenten wie Google, Facebook und Cisco weg.

9. Skype hat die Internet-Telefonie nicht erfunden

Skype war nicht der Anfang der Internettelefonie. Das US-Unternehmen Net2Phone bietet solche Dienste seit 1996 an. 2001 folgte Vonage. Die meisten Anbieter von Voice over IP (VoIP) - die Übertragung von Sprache über das Internet - benutzten das Protokoll SIP. Skype entwickelte allerdings eine eigene Technik und bot eine bessere Sprachqualität und eine sehr einfache Einrichtung und Bedienung. Über das Skype-Protokoll ist wenig bekannt, was dem Unternehmen immer wieder Kritik von Datenschützern und Systemadministratoren einbrachte.

10. Skype war nicht immer blau

Das Logo von Skype hat in den frühen Jahren einige unübersehbare Änderungen erfahren: Den Anfang machte 2003 ein Pixelhäufchen, das vermutlich eine Sprechblase darstellen sollte. Zwei ebenfalls seltsame Entwürfe später tauchte 2004 das charakteristische S auf, zuerst in lila, dann in rot. Das bekannte Skype-Blau wurde 2008 eingeführt.

  Skype-Logos im Wandel der Zeiten. Blau ist seit 2008 die Markenfarbe. (Das Wort Today bezieht sich auf das Jahr 2005)

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