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30. November 2011, 17:10 Uhr

"Dead Island" in Deutschland indiziert

Nun ist es amtlich. Das Ego-Shooter-Spiel "Dead Island" der Spieleentwickler von Techland wurde in Deutschland auf den Index gesetzt. Techland zeigt sich von der Entscheidung nicht überrascht.

Nun ist es amtlich. Das Ego-Shooter-Spiel "Dead Island" der Spieleentwickler von Techland wurde in Deutschland auf den Index gesetzt. Techland zeigt sich von der Entscheidung nicht überrascht.

Gegenüber dem Spieleportal "Eurogamer" sagte Techland: "Das kommt nicht unerwartet. Deutschland hat einzigartige Bestimmungen gegenüber Videospielen und Gewalt. Die Industrie kann sich dem nur fügen."

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat "Dead Island" in Teil B der Liste der Bundesprüfstelle eingeordnet. Das bedeutet, es handelt sich um Trägermedien, die sowohl jugendgefährdend sind als auch einen möglicherweise strafrechtlich relevanten Inhalt haben.

Die Verleger des Spieles Deep Silver sagten, dass sie sich der Möglichkeit der Indizierung von Anfang an bewusst waren. Die Gründe für das Verbot wurden bisher nicht bekannt gegeben. Im Spiel muss man sich auf einer fiktiven Urlaubsinsel der ausgebrochenen Zombie-Epidemie erwehren. Der Anteil an Gewalt und Blut ist in "Dead Island" nicht unerheblich.

TechRadar
 
 
 
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