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Ein Heimleiter aus Melle bei Osnabrück soll eine Jugendliche gewürgt, beleidigt und nur im T-Shirt in den Schnee geschickt haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen und Körperverletzung.
Das Spiel des Jahres 2004 heißt "Zug um Zug". Bei dem Brettspiel werden auf einer Abenteuerreise quer durch die USA Schienen verlegt. Zum Kinderspiel des Jahres 2004 wurde "Geistertreppe" gekürt.
Bei "Might & Magic: Clash of Heroes" zählen die inneren Werte - in dem Strategie-Rollenspiel steckt nämlich mehr, als es die bunten Bilder und niedlichen Helden vermuten lassen. "Vancouver 2010" und "Tales of Symphonia: Dawn of the New World" sind eher mau.
Tim Hunter ist ein normaler, 12jähriger Junge in England, der seine Mutter verloren hat. Er trägt eine Brille und hat schwarze Haare. Nebenbei ist er der potenziell mächtigste Magier der Welt. Er wird daher von ein paar irren Zauberern unter die Fittiche genommen, damit er nicht der Dunklen Seite anheim fällt. Als erstes schenken ihm die Magier eine Eule als Schoßtier, dann beginnt eine wilde Reise in die Welt der Magie. Kommt das jemandem bekannt vor? Klingt das wie eine schlechte Harry Potter -Kopie? Ist es aber nicht, Neil Gaiman erfand die Figur Tim Hunter bereits Anfang der Neunziger für eine Comic-Miniserie — Harry Potter Band 1 hingegen erschien erst 1997. Wenn man Übles denken wollte, könnte man Frau Rowling vorwerfen, sie hätte sich bei Herrn Gaiman inspirieren lassen. Gaiman wischte das Thema aber seinerzeit in einem Interview selber vom Tisch: “I wasn’t the first writer to create a young magician with potential, nor was Rowling the first to send one to school.” Das alles ist übrigens schon eine alte Sache, das Gaiman-Zitat stammt aus dem Jahr 2000. Ich kam nur grad drauf, weil ich in einer Sekunde der Muße in meinen Comics gestöbert und die Books of Magic mal wieder zur Hand genommen habe. Die Geschichte selber hat dann mit den Potter’schen Pubertätserlebnissen nicht allzu viel zu tun — Tim Hunter wird von DC-Recken wie dem kettenrauchenden Trenchcoat-Träger John Constantine unterichtet (anstatt auf ein Magierinternat mit lauter gleichaltrigen Mädchen gehen zu dürfen), trifft Königin Titania vom Elfenland, pflegt enge Bekanntschaft mit einem Succubus und erschafft en passant einen Haufen Parallelwelten, was die ohnehin komplexe Handlung weiter erschwert. Ist nicht direkt mein Lieblings-Gaiman, aber durchaus lesenwert. Gaiman ist überhaupt lesenswert, wenn man ein bisschen auf Phantastik steht.
Völlig gewaltfrei präsentiert das professionell umgesetzte Knobelspiel "Elythril" sich. Magische Kristalle müssen in einem Netz so geschickt angeordnet werden, dass ein böser Zauber gebrochen wird.
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