Wieso Browserspiele boomen

14. August 2012, 11:31 Uhr

So macht das Bauernleben Spaß: Mehr als 30 Millionen User pflanzen im Onlinespiel "Famerama" Blumen und züchten Tiere. Eine Erfolgsgeschichte, der immer mehr Hersteller folgen.

2 Bewertungen

Eine Erfolgsgeschichte ohne Gewalt und Zerstörung: Mehr als 30 Millionen User pflanzen vom Büro aus Blumen und Gemüse – und züchten Tiere auf ihrem Bauernhof: „Farmerama“ macht es möglich. mehr...

Das deutsche Browser-Spiel hat auch im dritten Jahr seit seiner Veröffentlichung eine weltweite Fan-Gemeinde – und dass es so bleibt, dafür sorgt ein kreatives Team von Spiele-Entwicklern und Designern in Hamburg. „Farmerama“ war von an Anfang an „free to play“ – das heißt, zunächst kostenlos.

O-Ton: Nina Müller, Spiele-Entwicklerin

„Ich kann das Spiel kostenlos austesten und erst wenn es mir gefällt, kann ich mich frei dafür entscheiden. Die Hürde ist durch die geringen Beträge relativ gering.“

Trotzdem wird mit dem Spiel ordentlich Geld verdient. Denn mit immer neuen Ideen und Features halten Nina Müller und ihr Team die Spieler bei der Stange. Dazu pflegen sie einen intensiven Kontakt mit der Spieler-Community, um das Browser-Game vorsichtig weiter zu entwickeln - wie eine interaktive Seifenoper auf PC oder Smartphone.

O-Ton: Achim Quinke, Computerspiel-Experte Gamecity Hamburg

„In der Regel sind die Spiele relativ einfach. Das heißt, ich muss kein erfahrener Spieler sein, um das Spiel zu verstehen.“

Der Erfolg solcher Browser-Spiele hat in der Branche eine kleine Revolution ausgelöst – mit großen Chancen für kleine, kreative Spiele-Entwickler mit dem richtigen Riecher. Schließen