Dishonored
"Dishonored - Die Maske des Zorns" ist ein Action-Thriller in Ego-Perspektive, ein spielgewordener Krimi. Das von den "Skyrim"-Machern entwickelte Schleichabenteuer wurde mit Preisen überhäuft und ist für viele Gamer das beste Spiel des Jahres.
Darum geht's:
Die Welt von “Dishonored” wirkt auf den ersten Blick nicht sehr lebenswert: Die Bevölkerung wird von der Pest und einer Rattenplage heimgesucht, die Gesellschaft spaltet sich in Arm und Reich. Das Zentrum des namenlosen Fantasy-Imperiums ist die Stadt Dunwall. Sie ist angelehnt an das viktorianische London des späten 19. Jahrhunderts. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Corvo Atano, einem königlichen Beschützer der Kaiserin. Das ist man aber nur kurzzeitig, denn während der Eröffnungsszene von "Dishonored" wird die Herrscherin von einer Gruppe Attentäter getötet und der Mord wird dem Spieler in die Schuhe geschoben. Nun liegt es an ihm, Rache zu nehmen und die schurkische Regierung zu stürzen.
Das ist toll:
"Dishonored" ist ein Spiel mit zahlreichen Möglichkeiten: Man kann einen Gegner offensiv töten, ihn hinterrücks ausschalten oder einfach umgehen. Doch je mehr man tötet, desto schlimmer wird die Rattenplage in Dunwall - und desto größer die Herausforderung für den Spieler. "Dishonored" zwingt einen zur Selbstbeherrschung und lehrt, Respekt vor jedem Gegner zu haben, scheint er auch noch so unbedeutend zu sein. Dass "Dishonored" dadurch noch aufregender wird, ist ein angenehmer Nebeneffekt.
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