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stern.de-Kolumnist Scheibe ist im ICE unterwegs - von Berlin nach Frankfurt. Auf dem Notebook will er noch rasch ein paar ausstehende Texte schreiben. Das klappt ganz gut. Nur das mobile Internet, das bereitet ihm noch graue Haare.
Auf dem iPhone ist der Bowmaster bereits der absolute Geheimtipp für alle Robin-Hood-Draufgänger, die gern mit dem Bogen ein Zielschießen veranstalten. Nun ist die iPad-Version da - mit viel mehr Fläche zum Pfeile abfeuern. Die große Überraschung: Die iPad-App ist kostenfrei. Nach den ersten beiden Gegnern muss allerdings per In-App-Purchase "nachgerüstet" werden. Der Spieler wagt sich zu Robin Hoods Zeiten in den Sherwood Forest. Hier findet nämlich ein Wettschießen der besten Bogenschützen statt. Wer sie im ehrlichen Wettstreit besiegt, wird zu ihrem Anführter - und damit zum "Bowmaster". Das gleichnamige Spiel für das iPhone war im letzten Jahr der Überraschungshit im App Store, gelang es dem Game doch auf einzigartige Weise, das besondere "Feeling" des Bogenschießens in die App zu übertragen. Positiv fiel auch auf, dass hier nicht auf Menschen oder auf virtuelle Tiere geschossen wurde, sondern auf Holzattrappen, die auf Schienen über den Bildschirm gleiten. Nun ist endlich die iPad-Fassung erschienen - als separates Spiel. Die App setzt die iPhone-Version 1:1 für den iPad um, sodass es keine neuen Überraschungen bei den Gegnern oder beim Aufbau der Levels gibt. Neu ist jetzt nur, dass auf dem iPad "quer" geschossen wird. Der Quermodus erlaubt dabei ein besseres Spiel als die alte Hochkantansicht des Terrains. Neu ist auch, dass die iPad-App verschenkt wird. Sie kostet keinen Cent. Allerdings sind dafür nur der Übungsmodus, die Zielscheibe und die ersten beiden Gegner (= Levels) freigeschaltet. Wer alle fünf Levels und den Zusatzlevel meistern möchte, muss die App per In-App-Purchase zur Vollversion freischalten. Der Spaß kostet dann 1,59 Euro. Aber zurück auf Start. Wer gern Anführer der "Tollkühnen Fünf" werden möchte, kann im Tutorial die Steuerung des virtuellen Bogens erlernen. Der wird nämlich nicht wie auf dem iPhone mit den Zeigefingern der beiden Hände gehalten und gespannt. Hier kommen stattdessen die beiden Daumen in den unten Ecken des iPads zum Einsatz, da die Hände ja zugleich auch das schwere Apple-Gerät halten müssen. Diese abgewandelte 2-Finger-Geste erlaubt trotzdem ein perfektes Zielen, auch wenn die Finger nicht mehr direkt an der Sehne sind. Beim Loslassen der Sehne muss man übrigens wie beim echten Schießen aufpassen, das man den Schuss nicht verreißt. Zum Üben gibt es dafür extra eine runde Zielscheibe in den klassischen Farben des Bogensports - mit Gold in der Mitte. Sie wird in drei Entfernungen aufgestellt - mit und ohne Wind. Hier kann man bereits bis zu drei Freunde zu einem Match herausfordern und einen eigenen Highscore aufstellen. Die fünf Gegner, mit denen man sich messen muss, bitten den Spieler jeweils in ihr ureigenes Terrain, das sich durch Bewegen des iPads noch zu den Seiten hin und nach oben und unten scrollen lässt. Ziel muss es stets sein, alle im Level auftauchenden Holztiere umzunieten - und das möglichst schnell. In der Ruhe liegt trotzdem die Kraft: Hektisches Herumschießen bringt gar nichts. Zumal der virtuelle Gegner im gleichen Parcours unterwegs ist und einem sonst leicht die Beute wegschießt. In jedem Level steigt die Schießkunst des Gegners. Zudem ist jeder Level landschaftlich und von den Zielen her anders aufgebaut - es kommen Karnickel, Bären, Berggemsen, Wildschweine und stets auch ein schlauer Fuchs zum Einsatz. Wem es gelingt, einen Gegner zwei Mal nacheinander zu besiegen, hat ihn plattgemacht und darf in den nächsten Level aufsteigen. Der Bowmaster ist an das Game Center angepasst und verwaltet hier Scores und Achievements. Zum Gameplay: Bei der iPhone-Version rutsche ich manchmal mit den Fingern ab und löse so einen Fehlschuss aus. Das passiert mir auf dem iPad nicht mehr. Die hochauflösende Quergrafik sorgt für ein größeres Sichtfeld, das Adrenalin fließt, und trotzdem treffe ich wie ein junger Gott. Insofern macht mir die iPad-Version noch mehr Spaß als die iPhone-Variante. Fazit: Bowmaster HD ist ein Muss für das iPad und eins der schönsten, schnellsten und ungewöhnlichsten Spiele auf diesem Gerät. Dass die HD-Version als Gratis-App angeboten wird, ist toll, denn so kann jeder das Spiel einmal "für umme" antesten. Die Gratis-Version geizt auch nicht mit Funktionen, alleine der Zielscheiben-Modus ist genial und den Download wert. 1,59 Euro für die Vollversion mit den letzten drei Gegnern ist auch nicht wirklich teuer, das bezahle ich gern. Ich mag nur diese In-App-Purchases nicht. Da wäre mir eine Trennung in Lite- und Vollversion lieber gewesen. ( Carsten Scheibe ) Bowmaster HD 1.9 Anbieter: Tore Knabe Größe: 39,3 MB Preis: Gratis-App (In-App-Purchase) Sprache: Deutsch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
Der Bowmaster zeigt einmal mehr auf, wie extrem vielseitig Spiele auf dem iPhone sein können. Zwei Daumen: Mehr braucht es nicht, um einen echten Robin-Hood-Bogen zu spannen und den aufgelegten Pfeil auf Reisen zu schicken. Im Spiel fordert der Spieler fünf tollkühne Bogenschützen heraus. Gezielt wird auf Holztiere. Das Spiel Bowmaster ist ziemlich schnell auf Platz 1 der deutschen AppStore-Charts geschossen und hat sich hier lange Zeit über halten können. Trotzdem habe ich mich zunächst gegen einen Test gesperrt. Wie gut kann schon ein Bogen-und-Pfeil-Spiel auf dem kleinen Bildschirm des iPhones sein? Und wie gut kann man mit zwei Daumen zielen? Doch die App verschwand nicht aus den Charts und so überwand ich meine Skrupel schließlich. Bei einem Preis von 79 Cents kann man ja auch nicht viel verkehrt machen. Die Grundidee ist schnell erzählt. Der Spieler verkörpert einen aufstrebenden Bogenschützen, der gern bei den Tollkühnen Fünf mitmachen möchte - und zwar gleich als Anführer, als so genannter Bow Master. Damit das gelingt, muss der Spieler gegen alle fünf Bogenexperten im fairen Wettstreit antreten - und sie besiegen. Das Spiel zeigt ein 3D-Gelände mit Bergen, Seen und einer flachen Wald- und Wiesenlandschaft. In diesen wechselnden Szenarien legt der Spieler nicht auf echte Tiere oder gar Menschen an. Das Spiel Bowmaster geht sehr pädagogisch vor und spannt stattdessen Holztiere auf Karren, die auf Schienen durch die Landschaft transportiert werden. Ziel ist es nun, alle Holztiere so zu beschießen, dass sie umfallen. Dabei treten der Spieler und sein Gegner von den Tollkühnen Fünf gleichzeitig auf dem gleichen Spielfeld gegeneinander an. Gewonnen hat der, der am Ende die meisten Punkte erspielen konnte. Gut ist: Das Spiel fragt, ob man Links- oder Rechtshänder ist. Beim Rechtshänder blendet der linke Daumen, der auf dem Display platziert wird, den Bogen ein. Mit dem rechten Daumen wird der Bogen gespannt und ausgerichtet. Es reicht aus, den Daumen kurz anzuheben - und schon saust der Pfeil los. Bei einem Treffer verteilt das Spiel Punkte - abhängig von der Wucht des Schusses, der Größe des Tieres und der Entfernung des Bogenschützen zum Ziel. Sonderpunkte gibt es, sobald ein Holztier umfällt. Das Verrückte ist: Der Bowmaster funktioniert. Und wie. Ich habe das Spiel nachts um eins gestartet und konnte einfach nicht mehr aufhören. Das Gameplay ist sehr schön umgesetzt und man kann recht intuitiv zielen und die richtige Abschusswucht dosieren. So gelingen sichere Treffer auch auf große Entfernungen hin. Es macht einen Heidenspaß, sich mit Pfeil und Bogen auszutoben und auf hölzerne Enten, Hirsche, Ziegen, Karnickel oder sogar Bären zu schießen. Für ordentlich Hektik sorgt die Konkurrenzsituation: Schließlich möchte man ja besser sein als der virtuelle Gegner. Gelungen ist hier auch, dass die Landschaften und die eingesetzten Holztiere von Gegner zu Gegner wechseln. Der Bowmaster bietet auch eine Online-Funktion an. Sie erlaubt es, den eigenen Punktestand online zu stellen und sich mit anderen Onlinern zu messen. Sonder-Awards verleiht das Spiel übrigens, wenn man den Fuchs erwischt, der in jedem Level unterwegs ist, sich aber gut versteckt hält. Fazit: Der Bowmaster ist ein unglaublich starkes Spiel für das iPhone, das konsequent einmal ganz neue Wege geht und ein innovatives Spielkonzept umsetzt. Das Bowmaster-Duell anzunehmen, das ist die große Herausforderung am iPhone. Schade ist nur, dass es noch keine iPad-Fassung des Spiels gibt. Auf dem größeren iPad macht das Spiel sicherlich noch mehr Spaß. Toll wären auch regelmäßige Updates mit weiteren Gegnern und neuen Landschaften. ( Carsten Scheibe ) Bowmaster 1.2 Anbieter: iOccam Größe: 19,8 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: Deutsch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
Die verrückten Hasen sind wieder da: In "Rabbid Go Home" bauen die Karnickel diesmal einen Müllberg zum Mond. Ähnlich in die Höhe schießen die Verkaufszahlen des Shooters "Call of Duty: Modern Warfare 2". Beim Adventure "Runaway 3: A Twist of Tale" geht es hingegen ganz nach unten.
Schluß mit Häschen-Witzen: In "Rayman Raving Rabbits TV Party" gibt es was auf den Hintern. Echte Pistenhasen freuen sich dagegen über "RTL Winter Sports 2009". Ganz ohne Karnickel können Tüftler in "Banjo-Kazooie: Schraube locker" ihr Geschick auf die Probe stellen.
Nordkorea feiert seinen 60. Jahrestag: Mit Menschenmassen, die mit der Präzision Schweizer Uhren knallbunte Aufmärsche inszenieren. Dabei gibt es für das isolierte Land nur wenig Grund zum Feiern: Das Volk hungert, die Abrüstungsgespräche stocken, und der "Geliebte Führer" ist verschwunden.
Stell' dir vor, es läuft "Big Brother" und keiner guckt hin. Fazit zur Halbzeit der aktuellen Staffel: ein Pädophilie-Aufreger, ein Nazi-Skandal und reichlich Sex. Nur eins ist neu: Keiner regt sich mehr darüber auf. Sind wir schon so abgestumpft? stern.de sprach mit Politik, Kirche und einem Medienpsychologen.
Es fing an mit Crazy Frog und Schnappi, dann kamen Knut und der "Keinohrhase". Nun hat sich Schnuffel in der deutschen Chartspitze verbissen. Tiere, besonders die mit großen Augen, sind immer gut für ein paar DVD- und Plattenverkäufe. Schuld daran ist das bisher unbeachtete Prinzip Karotte. Dabei steckt darin das ganze Erfolgsgeheimnis.
Er ist berühmt für Penislänge, Potenz und saftige Pointen. Und in den USA bekannt wie ein bunter Hund. Pornostar Ron Jeremy über sein Leben zwischen Hardcore-Sex und Hollywood-Glamour.
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