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Auf wissenschaftliche Untersuchungen berufen sich nun einige CDU-Politiker und machen Computerspiele für wachsende Gewaltbereitschaft und aggressives Verhalten verantwortlich. Sie fordern ein Verbot von "Killerspielen", die Grünen sind dagegen.
Eine Expertenanhörung im Bundestag zum Thema "Killerspiele" hat keine neuen Erkenntnisse gebracht, die ein Verbot solche Computerspiele rechtfertigen würden. Vertreter von SPD und Union sehen andere Möglichkeiten, den Jugendschutz zu stärken.
Der Bundestag hört heute Experten zum Thema "Killerspiel"-Verbot an. Im stern.de-Interview sagt der Kriminologe Christian Pfeiffer, wie Spiele auf Jugendliche wirken, welche er verbieten würde und welche auf den Index gehören - und er schlägt eine Sonderabgabe vor.
77 Menschen tötete Anders Behring Breivik bei seinen Anschlägen im Osloer Regierungsviertel und auf Utøya. Doch sein Plan war viel umfassender: Staus verhinderten, dass er die Bombe vor Feierabend zündete und dass er bereits am frühen Nachmittag auf der Insel ankam.
In der Union wird offen über den Umgang mit "Killerspielen" gestritten. Die moderaten "Tauben" Laschet und von der Leyen sind auf Konfrontationskurs mit den "Falken" Beckstein und Schünemann. Die Tauben könnten siegen.
Das in der Koalitionsvereinbarung von SPD und CDU angekündigte Verbot von "Killerspielen" hat deutsche Gamer in Aufregung versetzt. Die Unionspolitikerin Maria Böhmer legt noch einmal nach.
Zu Weihnachten stehen jede Menge Computerspiele auf den Wunschzetteln. Viele Eltern kennen sich mit Games nicht aus und fühlen sich von der Vielfalt des Angebots überfordert. Was Erwachsene wissen müssen, wenn Sie Spiele für Kinder und Jugendliche kaufen.
Kollektive Trauer? Anteilnahme? Im Netz: Fehlanzeige! Nach dem Amoklauf in Lörrach wettern Deutschlands User auf Twitter gegen die Sinnlosigkeit von Killerspielverboten. Ohne Rücksicht auf die Opfer der Tragödie.
Die Meinung, dass Ego-Shooter die Gewaltbereitschaft erhöhen, ist weit verbreitet. Forscher berichten jetzt, dass solche Spiele auch positive Effekte haben: Geübte Spieler können auch in Alltagssituationen schneller reagieren.
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