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Elfmeter verschossen, Großchance vergeben, Abseits aufgehoben - an den schwarzen Abend mit der verspielten Meisterschaft gegen Borussia Dortmund will Arjen Robben keine Gedanken mehr verschwenden.
Mit einem triumphalen Sieg hat sich die SG Flensburg-Handewitt Rückenwind für das innerdeutsche Europacup-Endspiel geholt.
Um auf die problematische Tradition der Mitgift in Indien hinzuweisen hat ein Internet-Entwickler ein neues Spiel auf den Markt gebracht: "Angry Brides" ("Zornige Bräute") funktioniert ähnlich wie der App-Schlager "Angry Birds" ("Zornige Vögel") - doch anstelle von Vögeln, die bei dem beliebten Smartphone-Spiel Schweine attackieren, greifen bei dem Spiel der Firma shaadi.
Für viele Angehörige der Amoklauf-Opfer von Winnenden bedeutete das Urteil gegen den Vater des Todesschützen zumindest ein wenig Gerechtigkeit. Jetzt muss der Prozess gegen Jörg K. mehr als drei Jahre nach der Bluttat seines Sohnes neu aufgerollt werden.
Oder: Heute schreibt Marie mal wieder den Papi-Blog Worum es heute geht: Ein Büro, ein Jan, Gudberg, sieben Stunden, viermal Bäcker, AnotherLateNight (von Papi), ein neues Spiel, drei Gorillas, vielleicht eine neue Wohnung, Mutterland, drei Lollis und die Rizzoli Bookstores (die hat jetzt Papi reingeschrieben). Heute hat mein Papi mich gefragt, ob ich mit ihm ins Büro kommen möchte, das fand ich super. Denn er hat ein Neues in der Stadt und da war ich noch gar nicht, ich muss doch wissen, wo sein Schreibtisch so steht. Das letzte Büro war in Pöseldorf in einer alten Villa und das neue ist im Gängeviertel, auch schön. Papis Freund, der Jan, hat eine Agentur und eine Galerie, Gudberg, mit der ist er nun umgezogen in dieses alte Gegend von Hamburg. Papi hat da - wie in Pöseldorf - seinen Schreibtisch in einem echt hellen und schönen Büro, gleich neben der Bibliothek, das passt total. Denn Papi liebt Bücher, in einem Lager stehen gerade über siebzig Kisten, nur mit Büchern von ihm. Jedenfalls war ich über sieben Stunden im Büro und es war überhaupt nicht langweilig. Bevor wir dorthin gegangen sind, waren wir beim Bäcker, Papi hat sich einen Cappuccino und ein Rosinenbrötchen gekauft. Und ich ein Milchbrötchen mit Butter und einen Hanseaten, das ist so eine Art großer Keks, außen mit Zuckerguss und innen drin mit Erdbeermarmelade. Die rote Hälfte schnasel' ich immer, die weiße kriegt Papi. "Ach, Hanseaten liebe ich auch," sagt mein Papi immer. Ich glaube, ich war dann noch dreimal beim Bäcker: es gab noch einen Hanseaten (ja, geteilt mit Papi), eine Schrippe mit Butter (auch für Papi) und ein Milchbrötchen (mit Butter) für mich. Wenn wir morgen zum zweiten Mal zusammen ins Büro gehen, machen wir uns vorher ein paar Brote und nehmen Äpfel und Bananen mit. Eigentlich wollte Papi gleich anfangen mit dem Schreiben, aber dann hat er vorher drei CD's auf seinem Notebook gebrannt, damit er sie dann auch auf sein iPhone spielen kann. Zwei CD's fand ich gut: die heißen AnotherLateNight und immer stellen die CD's andere Musiker zusammen, die, die Papi gebrannt hat, waren von Musikern mit den lustigen Namen Kid Loco und Jamiroquai, einige Lieder fand ich zwar komisch, aber meistens sind sie echt schön. Die dritte CD war von einem Musiker, der hieß Charlie Bird Parker und spielte Saxophon. Papi findet ihn ganz toll und ich finde ihn ziemlich schräg. Na ja, Papi hört ja auch mal Lena mit mir, die finde ich ganz toll und er findet sie ziemlich schräg. Ich durfte mir noch ein neues Spiel für das Handy runterladen, Mein petit Küchenchef. Da kann man kochen: dazu schneidet man Fleisch, man schält Früchte, man macht Salate, man kocht Suppen und all' sowas. Außerdem sind da noch Rezepte drauf, könnte sich Papi wirklich mal durchlesen, denn er kann fast gar nicht kochen, das sollte er noch lernen, finde ich. Vielleicht schenken wir ihm zum Geburtstag einen Kochkurs, gar keine schlechte Idee. Dazu bekommt er dann noch einige Schleichtiere, die mag er doch so, ich habe ihm gerade drei Gorillas fürs Büro geschenkt. Die stehen jetzt bei der Giraffe und dem Pinguin und leisten ihnen Gesellschaft. Also, Papi hat angefangen zu schreiben und nach sechs Stunden war er fertig mit seinem Artikel, zwischendurch haben wir natürlich gesprochen und mal kurz Quatsch gemacht. Und ich habe auch gearbeitet und Deutsch-Aufgaben erledigt, es geht um Adjektive und Nomen. Deutsch finde ich immer gut, das macht Spaß, auch in der Schule, die finde ich eh' toll, denn wir haben die zwei besten Lehrer und den besten Erzieher. Trotzdem ist es natürlich super, dass ich noch Ferien habe, es ist schön auszuschlafen oder einfach ganz lange zu spielen oder die Kaninchen viel zu kuscheln. Als Papi aufgehört hat mit dem Schreiben, sind wir in einen anderen Stadtteil gefahren, um eine vielleicht neue Wohnung für meinen Papi anzugucken. Die hat eine Schiebetür zwischen dem Schlafzimmer und dem Wohnzimmer, das fand ich cool, genauso wie einige Sachen, die da drin standen, die sahen alt aus, Papi hat gesagt, man nennt das Shabby Chic oder so ähnlich, sahen jedenfalls schön aus, so'n bisschen wie in der Wohnung von Mami, Alexander und mir. Danach waren wir in einem Geschäft und haben etwas für unser Abendbrot gekauft, denn heute übernachte ich alleine bei Papi. Das Geschäft hieß "Mutterland", noch so ein lustiger Name. Neben der Kasse lagen in einem großen Korb ganz viele Lollis, die Papi so mag. Da haben wir drei für ihn und einen für mich gekauft, ich hab' noch Ahoi Brause bekommen, so lecker, Manno! Zuhause bei Papi habe ich mit meinen sieben Hunden gespielt und habe auf dem Bett etwas getobt, Papi hat mal wieder gelesen im New Yorker , den kriegt er jede Woche, er ist auf Englisch und da sind viele Geschichten drin und viele gezeichnete Witze und nicht so viele Bilder. Papi ist immer glücklich, wenn die Zeitung in der Post ist, er sammelt sie und hat schon viele Stapel davon. Ich sammle Bibi Blocksberg und Bibi und Tina -CD's und freue mich immer, wenn ich welche zum Geburtstag oder zu Weihnachten oder mal so geschenkt bekomme. Gleich gehen wir ins Bett und dann schlafe ich in Papis Armen alleine ein, gestern hat er Alexander und mich in seinen Armen gehabt und dann schlafen wir auch immer fixipixi ein. Papi sucht noch sein Buch, er liest fast immer vor dem Schlafen, er findet es dann in einer Tasche, er sagt, das steht Rizzoli Bookstores drauf und die hat er mal in New York gekriegt. Da waren wir schon zusammen, ich war drei Jahre und die Häuser heißen da Wolkenkratzer, finde ich ein Superwort, wenn man auf einem so hohen Haus steht, hat man das Gefühl, man könnte den Himmel fast berühren, jedenfalls, wenn's wolkig ist. Jetzt bin ich aber wirklich müde und höre jetzt mal auf. Nächstes Mal dann wieder mehr vom getrennten Papi...
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