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Vor fünf Jahren schickte Pixar den animierten roten Flitzer Lightning McQueen mit "Cars" durch die Kinos. Nun müssen die Helden aus Metall im actionreichen "Cars 2" aufregende Abenteuer bestehen. So hat "Cars 2" Tempo auf Kosten von Tiefgang.
Der Frauenschwarm wechselt sein Image: Als attraktiver Hollywood-Schauspieler ist George Cloooney berühmt geworden. Jetzt setzt er sich als ernsthafter Regisseur für politisch brisante Themen ein - und bleibt auch dabei vor allem eines: ungemein sexy.
Die "Titanic" war zu ihrer Zeit ein Wunderwerk der Technik. Doch nur vier Tage konnte der Meeresgigant seine Gäste mit beispiellosem Luxus erfreuen. Einblicke in eine Gesellschaft von vor 100 Jahren.
…niemand hat gesagt, es würde leicht werden ~ aber das vielleicht ja auch nur, weil ich bis jetzt mit noch niemanden über mein Vorhaben gesprochen habe. Nun endlich, nach Jahren des Nachdenkens ist es soweit… das Zusammentreffen der Welten im Raum hat begonnen! Denn endlich habe ich, während meines Umzugs, einen Schatz wiedergefunden, der schon längst verloren geglaubt war – meine heißgeliebte Stereokamera. Und plötzlich war da auch der Mut, das schon so lang angedachte Experiment zu starten, 3D-Doppelblichtungen zu schaffen, die es erlauben, im verschmolzenen Raum zweier Welten spazieren gehen zu können. Meine Kamera weist zurzeit zwar noch immer, vorher nicht bekannte Macken auf, die so einiges an Filmmaterial kosten ~ doch es ist ein erstes Bild ist gelungen!° Wer eine Rot/Grün-Brille besitzt, ist klar im Vorteil ;) Next Level I wasn’t told it will be easy. Maybe just because I didn’t tell anyone. Finally, after years of thinking about it’s done: Worlds meet in space! I recovered my beloved stereo camera. A treasure that was missed for ages appeared while I was house moving. So suddenly I was encouraged enough to start the experiment. Creating 3D-doubles, that allow walking in merged spaces belonging to different worlds. The cameras kinks are quite expensive ~ but a first picture is succeeded!° Using 3D-glasseas helps ;)
Moderne Technik soll 3D zu einem Comeback verhelfen. Da kommt der "Super Bowl" an diesem Wochenende gerade recht. Die Welt ist flach - jedenfalls auf dem Fernsehschirm. Aber das soll sich ändern. Am Sonntag, wenn halb Amerika im Football-Fieber liegt, startet eines der ehrgeizigsten, aufwendigsten 3D-Experimente, die das Land der unbegrenzten TV-Kanäle je gesehen hat. Zweieinhalb Minuten lang werden die mindestens 80 Millionen Zuschauer, die der Sender NBC für seine "Super Bowl"-Übertragung erwartet, nicht gepanzerte Sportler sehen, die mit ungebremster Wucht aufeinanderprallen, sondern ein ganz anderes Spektakel: Monster und Außerirdische, die aus dem Flachbildschirm springen und durchs Wohnzimmer der Zuschauer rennen, so lebensecht und dreidimensional, wie das bei Computertrickfiguren eben geht. Das "Shrek"-hafte Hollywood-Studio DreamWorks Animation hofft, auf diesem Wege, mit einem 3D-Trailer, alle Blicke auf seinen neuen Film "Monsters vs. Aliens" zu lenken, der Ende März ins Kino kommt. Mit von der Partie sind auch Intel und Pepsi. Der Blubberwasser-Abfüller will mit einem 3D-Spot, der den Trickfiguren folgt, sein "SoBe Life Water" bewerben, und Intel präsentiert sich als der Produktionsparter, der all das überhaupt erst möglich macht: Seine Mikrochips in den Grafikcomputern sorgen für räumliche Tiefe, indem sie helfen, zwei unterschiedliche Blickwinkel für die Augen der Betrachter zu berechnen. Natürlich ist 3D an sich nichts Neues: Seit Jahrzehnten experimentieren Filmemacher damit, ihren Streifen eine zusätzliche Dimension zu verleihen, doch die Begeisterung des Publikums war nie von Dauer. Das erste Problem ist die Brille, die man tragen muss, damit die Augen die beiden Bilder, die gegeneinander versetzt auf die Leinwand geworfen werden, auseinander können. Früher waren die Brillengläser grün und rot, und das Bild, das sich für das Gehirn daraus ergab, war schwarzweiß. Obendrein verrutschten die beiden Filmstreifen, die parallel durch den Projektor ratterten, gerne mal, was dazu führte, dass die Bilder nicht mehr hundertprozentig synchron waren. Der Spezialeffekt war nicht der gewünschte: Viele Zuschauer stolperten mit Kopfschmerzen aus dem Kino. Digitaltechnik soll jetzt alles besser machen und 3D endgültig, ein für alle Mal, zum Filmstandard der Zukunft machen. "Die Technik ist endlich soweit, dass wir das Bild perfekt hinbekommen", erzählte mir Tom Warner, Produktmarketing-Chef von DreamWorks Animation, bei einer Veranstaltung hier in San Francisco, auf der ein kurzer Trailer für das Monster-Spektakel zu sehen war. Da alles vom Computer gesteuert wird, erst bei der Produktion, dann im Kinosaal mit digitalem Projektor, bleiben die Bilder für beide Augen immer genau im Takt. Obendrein helfen die Rechner, Übergänge und Blenden sanfter hinzubekommen, damit niemandem im Publikum mehr schwindlig wird. Eines allerdings bleibt: die Brille. Immer noch liegt der 3D-Vorführung das Prinzip zugrunde, zwei Perspektiven, die vom Betrachter getrennt wahrgenommen werden müssen, in einem Bild zu vereinen. Deshalb ließen Intel, DreamWorks und Pepsi für ihre Super-Bowl-Aktion über 130 Millionen Einweg-Brillen produzieren und kostenlos unters Volk bringen - verbunden mit dem eiligen Hinweis an die Presse, dass die Brillen weitgehend aus Recycling-Papier bestehen. (Dies ist jetzt Obamas Amerika, in dessen Brust ein grünes Herz schlägt - soweit sich das mit dem Kommerz vereinbaren lässt.) Tatsächlich ist 3D à la 2009 ein beeindruckendes Erlebnis: Neueste Technik erlaubt kristallklare Bilder komplett in Farbe, weil auch die Brillen besser geworden sind, und der Effekt ist eine räumliche Tiefe, wie sie das Kino nie zuvor erlebt hat. Deshalb setzt Hollywood nun bei diversen Projekten auf 3D und treibt die Umrüstung der Kinos international voran. (In Deutschland vor allem durch IMAX und Real D.) Auch Pixar etwa stürzt sich mit seinem nächsten Film "Up" in die dritte Dimension, "Titanic"-Regisseur James Cameron mit "Avatar" ebenso, und womöglich, so munkelt das Fachblatt "Variety", torkelt auch Johnny Depp bald als Pirat weit plastischer über die Leinwand, als wir das bisher von ihm kennen. "Wir sehen 3D nicht als Effekthascherei", beteuert Tom Warner, "sondern als eine Möglichkeit für Filmemacher, ein Erlebnis zu schaffen, in das man voll eintauchen kann." Schon möglich. Oscar-verdächtig sind Filme, die mit räumlicher Tiefe locken, bisher allerdings noch nie gewesen. Es geht schließlich in erster Linie ums liebe Geld. Und weil sich mit Blut, das schauerlich echt durch den Saal spritzt, eher Kasse machen lässt als mit, sagen wir, wohlproportionierten Woody-Allen -Komödien, lautet der aktuelle Kinohit mit vorgetäuschtem Tiefgang eben "My Bloody Valentine 3D" - nicht "Hannah und ihre dreidimensionalen Schwestern". (Wobei auch das, richtig besetzt, sicher Erfolgsaussichten hätte.) Ich habe mir bei der Presseveranstaltung zum "Monstrous 3D Event" trotzdem eine Brille eingesteckt, denn am Montag, lange nachdem alle Monster und Football-Spieler wieder von der Mattscheibe verschwunden sind, legt NBC noch einmal nach und zeigt eine Folge des Comedy-Dramas "Chuck" in Raum-TV. Normalerweise ist die Serie nichts Besonderes, kein Vergleich zu "Mad Men" , "Damages" und "Lost" - aber wer weiß, vielleicht kann moderne Technik dem drollig-seichten Kammerspiel doch noch eine zusätzliche Dimension entlocken. Fest steht auf jeden Fall: Für Piraten, die nicht Johnny Depp heißen, ist 3D ein Problem. Es sei denn, jemand findet einen Weg, auch die Brillen via BitTorrent um die Welt zu schicken.
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