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Gottesteilchen ist Fund des Jahres

Großer Wirbel um ein kleines Teilchen: Das Magazin "Science" kürt den scheinbaren Fund des Higgs-Teilchens zur Entdeckung des Jahres. Damit sticht das Higgs sogar spektakuläre Konkurrenz aus.

  Bunter Datenwust: Das Bild zeigt den Zerfall eines fiktiven Higgs-Teilchens. Jahrzehntelang suchten Forscher fieberhaft nach dem mysteriösen Gottesteilchen.

Bunter Datenwust: Das Bild zeigt den Zerfall eines fiktiven Higgs-Teilchens. Jahrzehntelang suchten Forscher fieberhaft nach dem mysteriösen Gottesteilchen.

Die Herausgeber des Magazins "Science" sind sich einig: Die neuen Erkenntnisse über das Higgs-Teilchen sind der wissenschaftliche Durchbruch des Jahres 2012. "Es ist noch nicht klar, wohin diese Entdeckung die Teilchenphysik in Zukunft führen wird. Aber ihre Bedeutung für die Physik ist unstrittig", begründeten die Herausgeber ihre Wahl.

Das Higgs-Teilchen gilt als letzter unbekannter Baustein der Materie und soll erklären, warum sie überhaupt eine Masse hat. Über Jahre fahndeten Forscher fieberhaft nach dem sogenannten Gottesteilchen – ohne Erfolg. Im Sommer dieses Jahres wurde dann die vermeintliche Sensation bekannt gegeben: Forscher des Europäischen Kernforschungszentrums Cern in Genf erklärten, das jahrzehntelang gesuchte Teilchen höchstwahrscheinlich gefunden zu haben.

Rollendes Forschungslabor

Bei der jährlichen "Science"-Wahl lässt das Gottesteilchen damit starke Konkurrenz hinter sich – wie etwa die Landung des Marsrovers "Curiosity". Er ist der bislang teuerste und technisch ausgefeilteste Rover auf dem Mars. Das Roboterfahrzeug der US-Weltraumbehörde Nasa sucht seit August den roten Planeten nach Spuren von Leben ab. "Obwohl sie das Landesystem nicht unter realen Bedingungen testen konnten, haben die Ingenieure den Rover sicher und präzise auf dem Mars gelandet", begründete "Science" die Entscheidung.

Ein Roboter-Arm begeisterte die Herausgeber des Magazins ebenfalls: Er lässt sich mit reiner Gedankenkraft steuern und könnte das Leben von querschnittsgelähmten Menschen künftig erleichtern. Allerdings ist die Technologie noch sehr experimentell und teuer.

Knochensplitter liefert weite Einblicke

Auch das "Denisova-Genom" zählt zu den bedeutendsten Entdeckungen des Jahres: Mithilfe einer neuen Technik gelang es Forschern, das komplette Erbgut eines Denisova-Menschen zu entziffern, der vor rund 80.000 Jahren in Sibirien lebte. Als Material stand den Forschern das Knochenfragment eines kleinen Fingers zur Verfügung. Dennoch wiesen die Forscher nach, dass der Fingerknochen von einem Mädchen mit brauner Haut, braunen Augen und Haaren stammt.

Mit dem Erbgut beschäftigten sich auch zahlreiche andere Forscher. Das Magazin "Science" wählte das Ergebnis des "Encode Projekts" ebenfalls in die Liste: Wissenschaftler konnten beweisen, dass das Genom mehr Steuerelemente und weniger nutzlose Bereiche enthält als vermutet. Rund 80 Prozent des menschlichen Genoms sind demzufolge aktiv.

Zerstörerische Partikel

Japanische Forscher sicherten sich einen Platz auf der Liste, indem sie zeigten, dass embryonale Stammzellen von Mäusen in lebensfähige Eizellen verwandelt werden können. Die Methode sei ein mächtiges Werkzeug, urteilte "Science". Auch aus China kommen neue Erkenntnisse zu sogenannten Neutrinos – elektrisch neutralen Elementarteilchen mit sehr kleiner Masse. Sie bewegen sich fast mit Lichtgeschwindigkeit und verändern sich dabei.

Auf dem Gebiet der Laser hat sich in diesem Jahr ebenfalls viel getan. Mit einem Röntgen-Laser, der sehr viel heller als ein herkömmlicher Laser ist, erkannten Forscher etwa die Struktur eines Enzyms. Ebenso bemerkenswert aus Sicht von "Science": Ein Team von Physikern und Chemikern wies dieses Jahr erstmals die Existenz von "Majorana-Fermionen" nach – Partikeln, die ihre eigene Anti-Materie sind und sich selbst zerstören.

ikr/DPA/DPA

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