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Willkommen im Musik-Wunderland

Immer dieses Radio-Einerlei - Dabei ist es möglich, genau die Stücke zu hören und aufzuzeichnen, die man will. Web-Radio ist eine prima Alternative zu illegalen Downloads. Wir zeigen, wie es geht und stellen die passende Hardware vor.

"Die Superhits der Achtziger und Neunziger und das Beste von heute!". Wer kennt sie nicht, die Werbesprüche, die einem rund um die Uhr von den populären Radiosendern um die Ohren gehauen werden. Was dann folgt, ist meist der ewig gleiche Einheitsbrei - durchsetzt mit Werbung und Moderatoren-Späßchen. Wer auf Alternatives, Reggae, Klassik oder Latino-Klänge steht, wird allerhöchstens in den späten Abendstunden fündig.

Abhilfe schafft das Internet. Über das Netz kann mit einfachsten Mitteln eine gewaltige Zahl weltweiter Radioprogramme in allen Genres empfangen werden. Dort gibt es nicht nur die von herkömmlichen Sendern ins Netz eingespeisten Programme, sondern auch ausschließlich online sendende Webradios. Sogar aus der Antarktis meldet sich eine Internetradiostation. Eine gute Anlaufstelle nach internationalen Stationen bietet die Webseite Shoutcast von der AOL-Tochter Nullsoft (www.shoutcast.com). Die meisten dort aufgelisteten Sender verbreiten ihr Angebot im bekannten MP3-Format. Zu jedem Sender sieht man auf einen Blick, welches Lied gerade läuft und wie viele Hörer das Programm ausgewählt haben. Das Angebot ist ideal, um während der Büroarbeit Musik über den PC zu hören.

Software fürs Web-Radio

Der Clou: Per Aufnahme-Software, im Fachjargon Ripper genannt, lassen sich nach Herzenslust Musikstücke in guter Qualität aus laufenden Radiosendungen in Echtzeit mitschneiden und anschließend auf den MP3-Player überspielen - kostenlos und legal. So ein Ripper ist sogar in der Lage, anhand der im so genannten ID3-Etikett abgelegten Infos, den Titel und Interpreten korrekt zu bezeichnen und getrennt abzuspeichern. Anhand einer Schnittmarke erkennt die Software sogar, wann ein Lied zu Ende ist und abgetrennt werden kann. Eine bewährte Mitschneidesoftware liefert die Berliner Firma Magix (www.magix.de) mit dem "Webradio Recorder 4". In dem rund 20 Euro teuren Tool sind 4000 Sender bereits voreingestellt. Eine vergleichbare Leistung liefert "Radiotracker Platimum" von RapidSolution in Karlsruhe (www.audials.com/de). In dieser Lösung steckt sogar noch ein Klingelton-Generator mit drin. Preis: rund 30 Euro. Wer knapp bei Kasse ist, greift lieber zum schlichtem, dafür aber kostenlosen "mp3DirectCut". Das nur 185 KB große Tool steht unter www.mpesch3.de zum Abruf parat.

Einen bequemen Service bietet die Düsseldorfer Firma Flatster (www.flatster.com) an. Bei den Rheinländern setzt der Anwender die Musikstücke, die er aufzeichnen möchte, ganz einfach auf eine Wunschliste. Sobald ein mit Flaster zusammenarbeitendes Webradio einen der Songs spielt, startet der Dienst automatisch die Aufzeichnung. Ganz umsonst ist dieser Luxus allerdings nicht. Tipp: kostenlosen Testzugang ausprobieren.

Auch das gute alte Küchenradio feiert mit dem Internet eine Wiedergeburt - und zwar als Radio mit Wlan-Anschluss. Zu den Stars dieser neuen Geräte-Gattung gehört das rund 200 Euro teure "Noxon iRadio" von Terratec in Nettetal (www.my-noxon.de). Das an ein biederes Kofferradio erinnernde Noxon empfängt Tausende Sender. Der Knirps sendet zwar nur mono - aber für die Musikberieselung reicht´s. Als Schmankerl können Hörer einen Monat lang gratis in den sechs Millionen Titeln der Musik-Website Napster (www.napster.de) stöbern.

Wer auf exzellenten Ton steht, dürfte an dem Streaming-System "Squeezebox Duet" (auf deutsch: "Quetschkommode") von Logitech in Germering (www.logitech.com) Gefallen finden. Hier flutschen die Songs per WLAN zu einem Receiver, den man einfach an die Stereoanlage anschließt. Bedient wird per Fernbedienung. Mit rund 400 Euro ist der Preis allerdings happig.

Till Wortmann/DigiText

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