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Airbus' Visionen für das Jahr 2050

Transparent, hybrid und futuristisch - die Ingenieure und Designer bei Airbus haben auf der Pariser Luftfahrtschau neue Flugzeug-Visionen vorgestellt. Fliegen im Jahr 2050 wird spektakulär.

Von Alexander Meyer-Thoene

  So könnte das Flugzeug von übermorgen aussehen - wenn es nach Airbus geht

So könnte das Flugzeug von übermorgen aussehen - wenn es nach Airbus geht

Wenn man den Ingenieuren bei Airbus Glauben schenken möchte, dann könnten Flugzeuge im Jahr 2050 viel mehr sein als nur ein Beförderungsmittel. "Smarter Skies" nennt sich die Initiative, unter die der Luftfahrtriese aus Europa dem Publikum seine futuristischen Flieger zur Schau stellt. Neben einem Design, das in so manchen Science-Fiction-Film passen würde, sind vor allem neue Antriebstechnologien und Flugkabinen richtungsweisend.

Besonders spektakulär präsentieren sich die Innenräume der Maschinen: Transparente Kabinen, die einen direkten Blick in die Wolken ermöglichen, sollen dem Passagier ein völlig neues Fluggefühl geben. Das dürfte für Gäste mit Flugangst allerdings eine ganz neue Herausforderung sein. Auch gehören, wenn es nach Airbus geht, die First-, die Business- und die Economy-Klasse der Vergangenheit an. Stattdessen soll es verschiedene Zonen im Flugzeug geben, die die aktuellen Bedürfnisse der Insassen ansprechen - etwa Bereiche, in denen man sich mit interaktiven Spielen die Zeit vertreiben kann. Auch virtuelle Konferenzensind geplant. Nach getaner Arbeit können sich die Vielflieger dann in Entspannungszonen erholen.

Hybrid-Antriebe gegen steigende CO2-Emissionen

Vielen dieser Neuerungen liegt jedoch ein großes Problem zugrunde – die CO2-Emissionen und die Lärmbelästigung durch die Luftfahrt müssen eingedämmt werden. Die Europäische Kommission hat ambitionierte Ziele, dem wachsenden Ausstoß an Treibhausgasen Einhalt zu gebieten. Charles Champion, Chef der Entwicklungssparte bei Airbus, bringt es auf den Punkt: "Die Flugzeugindustrie hat sich verpflichtet, einiges der schwierigsten Bestreben aller Industrien zu erreichen und zwar die Flugzeugemissionen bis 2050 um 50 Prozent zu reduzieren."

Obwohl die futuristischen Innenräume die Execatcher sind, ist ein Blick auf die technischen Aspekte nicht minder interessant. "E-Thrust" nennt sich Airbus' Antwort auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Dieser Konzeptantrieb nutzt mehrere elektrische Triebwerke, um den Schub für das Flugzeug zu generieren. Die Hauptenergiequelle ist eine Gasturbine, die im Reiseflug aktiv ist. Wenn die Triebwerke beim Start mehr Energie benötigen, wird diese zusätzlich aus Batterien geliefert.

Formationsflug für Linienmaschinen

Airbus' Ideen für Nachhaltigkeit in der Luftfahrt gehen noch weiter: "In unserer Vision 'Smarter Skies' sind intelligente Flugzeuge in der Lage, sich selbst zu organisieren und die effizientesten und umweltfreundlichsten Flugrouten unter Einbeziehung der aktuellen Wetterlage auszuwählen", so Champion, der Entwicklungschef von Airbus. Eine weitere Idee: Flugzeuge sollen sich in Zukunft die Natur zum Vorbild nehmen und sich in Gruppen bewegen. Laut Champion könnten Linienmaschinen "wie Vogelschwärme in Formation fliegen, um ihren Energieverbrauch zu verringern".

Laut Airbus könnte bereits heute jeder Flug auf der Welt im Durchschnitt 13 Minuten kürzer sein. Dies würde 28 Millionen Tonnen an CO2-Ausstoß pro Jahr einsparen. Intelligentere Systeme in den Maschinen sollen helfen, dieses Ziel zu erreichen.

Vielleicht erblickt man in 40 Jahren tatsächlich Flugzeugschwärme, wenn man in den Himmel blickt. Was jedoch von den sehr ambitionierten Studien in die Tat umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Dennoch erlauben die Konzepte einen Einblick in eine Zeit, in der das Reisen in den fliegenden Röhren zum ganz normalen Abenteuer werden könnte.

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