Ein Großteil der männlichen Handynutzer trägt sein Telefon in der Hosentasche. Doch dieser Platz ist denkbar ungünstig. Aber nicht, weil Handys eventuell sensible Bereiche des menschlichen Körpers bestrahlen, sondern weil es für die Batterie dort viel zu warm ist. Handy-Akkus mögen es kühl. Ein Gürtelclip fürs Smartphone muss es als Alternative nicht gerade sein, aber ein Transport des Geräts in der Jackentasche wirkt sich schon deutlich aus.
Beim Surfen per Handy sorgt UMTS dafür, dass die aufgerufenen Seiten schneller geladen werden. Aber beim Telefonieren oder verschicken von Kurznachrichten wird diese schnelle Verbindung nicht benötigt. Wer UMTS nur dann einschaltet, wenn der Dienst benötigt wird, spart deutlich Strom.
Sicher gibt es Handy-Nutzer, die ständig auf der Suche nach Bluetooth-Geräten, Wlan-Verbindungen oder GPS-Satelliten sind. Auch die ständige Verbindung zum Exchange-Postfach, damit ja keine E-Mail verpasst wird, kann aus geschäftlichen Gründen notwendig sein. Doch all diese Dienste verbrauchen sehr viel Strom. Wer alle ungenutzten Services ausstellt, wird mit einer deutlich längeren Akku-Laufzeit belohnt.
Je heller das Display ist und je länger es nach einer Nutzung des Geräts noch leuchtet, desto mehr Strom verbraucht das Smartphone. Um Energie zu sparen, sollte die Helligkeit angepasst werden. Auch Leuchtdauer des Displays sollte man reduzieren.
Je größer das Display der Geräte ist, desto größer ist die Versuchung, auf herkömmlichen Websites zu surfen. Dabei bieten viele Website-Betreiber eine für Handys angepasste Version ihres Angebots an. Die abgespeckten Homepages bieten möglicherweise weniger Features, dafür verbraucht der Akku deutlich weniger Strom. Schließlich müssen keine verspielten Werbebanner angezeigt werden.