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Zoff zwischen dem Chaos Computer Club und Wikileaks-Aussteiger Domscheit-Berg: Der Vorstand schließt den Gründer der Plattform Openleaks aus. Es geht um mangelndes Vertrauen - und eine Festplatte. Openleaks soll trotzdem bald starten.
Datenschutz bleibt weiter eine Aufgabe für jeden Einzelnen. Technische Lösungen bieten keine Sicherheit. Auch nicht das von Verbraucherschutzministerin Aigner gehypte "X-pire"-Programm, das Fotos ein Verfallsdatum verpassen soll - gegen Gebühr.
Julian Assange ist festgenommen worden. Der Wikileaks-Gründer soll zwei Frauen vergewaltigt haben. Doch der Verdacht wächst, dass die Verfolger in Wirklichkeit Wikileaks zerstören wollen.
In den nächsten sechs Monaten könnte eine Welle von Lauschangriffen auf Handytelefonate bevorstehen. Hacker arbeiten verstärkt daran, den Sicherheitscode für das GSM-Handynetz zu knacken. Der Code soll danach im Internet für jedermann veröffentlicht werden.
Die "Deutsche Kinderhilfe" versucht mit einer Unterschriftenaktion den umstrittenen Gesetzentwurf zu Kinderporno-Sperren im Internet zu unterstützen. Umstritten ist aber auch die "Kinderhilfe" selbst. Blogger werfen ihr Populismus vor - und Hacker verändern ihre Website.
Die Online-Petition gegen die geplanten Internetsperren hat die nötige Anzahl Unterschriften erreicht, um öffentlich vor dem Petitionsausschuss des Bundestags diskutiert zu werden. stern.de erklärt, was sich die Befürworter der Sperren versprechen, wie das System funktionieren soll - und warum es so scharf kritisiert wird.
Der "Hackerparagraf" zur Bekämpfung der Computerkriminalität zeigt Wirkung - aber anders als erwartet. Gerade wird das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik verklagt: Die Behörde verstoße angeblich selbst gegen das Gesetz.
Das Bundesverfassungsgericht wird entscheiden, ob und zu welchen Bedingungen Online-Durchsuchungen auf privaten Computern mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Doch wie will sich das BKA überhaupt Zugang zu den digitalen Daten verschaffen?
"Reporter ohne Grenzen" zeigt in einer neuen Studie, wie stark die Informationsfreiheit im Internet von vielen Ländern eingeschränkt wird, allen voran China. Aber auch demokratische Staaten stehen in der Kritik.
Die Cebit ist für den Chaos Computer Club Anlass, einen Preis an diejenigen zu vergeben, die - seiner Meinung nach - besonders schändlich mit Datenschutzbelangen umgehen.
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Andy Müller-Maguhn ist seit 1986 Mitglied des Chaos Computer Club (CCC) und war ab 1990 bis einschließlich 2003 einer der Sprecher des Clubs. Seit der Mitgliederversammlung im Januar 2009 ist er – nach zwei Jahren Pause – wieder Mitglied des CCC-Vorstands. Seit der Wahl im Herbst 2000 war er einer der gewählten ehrenamtlichen Direktoren bei ICANN und war zusammen mit 18 anderen Direktoren für einen Zeitraum von zwei Jahren für die weltweite Entwicklung von Richtlinien und der Entscheidung von...
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