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Siemens muss für den Konkurs von BenQ-Mobile tief in die Tasche greifen. In einem Gutachten geht der Insolvenzverwalter mittlerweile von Rest-Ansprüchen in Höhe von 100 Millionen Euro aus.
Der massive Druck auf das Unternehmen zeigt erste Resultate: Siemens plant offenbar den 3000 von der Arbeitslosigkeit bedrohten BenQ-Beschäftigten zu helfen. Wie die Hilfe im Detail aussieht, lässt man jedoch noch offen.
Der Insolvenzverwalter von BenQ Mobile hat den 3.000 Beschäftigten neue Hoffnung gemacht. Die deutsche Tochter des BenQ-Konzerns habe wohl doch genug Patente zur Fortführung der Handyproduktion.
Insolvenzverwalter Martin Prager gelang es nicht, innerhalb von drei Monaten seit dem Insolvenzantrag einen Käufer für das Unternehmen mit 3000 Beschäftigten zu finden. Damit wird über die frühere Mobiltelefon-Sparte von Siemens zu Beginn des Jahres das Insolvenzverfahren eröffnet.
3000 Mitarbeiter machen ihrer Verbitterung und ihrem Ärger Luft, Politik und Gewerkschaften sind empört. Nur ein Jahr nach der Übernahme hat der Handyhersteller BenQ Insolvenz angemeldet. Siemens prüft rechtliche Schritte gegen BenQ.
Die rund 3000 Beschäftigten des insolventen Handy-Herstellers BenQ Mobile müssen weiter um ihre Jobs bangen. Der Insolvenzverwalter kündigte einen massiven Stellenabbau an.
Die Insolvenz des Handyherstellers BenQ wird immer undurchsichtiger. Angeblich soll das Management schon Wochen zuvor vom drohenden Konkurs gewusst haben. Und auch die Rolle von Siemens beim Verkauf wirft Fragen auf.
In einer Art großen Koalition versuchen die bayerische Regierung, Siemens und die Gewerkschaften den vom Aus bedrohten Handyhersteller BenQ zu helfen. Geld allerdings, da sind sich alle einig, soll nicht fließen.
Noch vor wenigen Wochen hat der taiwansche Mutterkonzern 400 Millionen Dollar in seine deutsche Tochter gesteckt - jetzt ist BenQ Mobile finanziell am Ende und muss Insolvenz anmelden. 3000 Jobs sind gefährdet.
Nach der Pleite des deutschen BenQ-Werkes erwägt Siemens juristische Schritte. Als Soforthilfe für die Mitarbeiter verzichtet der Siemens-Vorstand auf die geplante Gehaltserhöhung und richtet einen 35-Millionen-Euro-Fonds ein.
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Die BenQ Mobile GmbH & Co. OHG war eine Tochter des taiwanischen Hightechherstellers BenQ. Sie entstand durch die Übernahme der Handysparte der Firma Siemens AG und die Zusammenlegung mit der eigenen Telekommunikationssparte. Damit stieg BenQ schlagartig zu einem der fünf größten Markenhersteller für Mobiltelefone in der Welt auf.
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