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Apple gegen Samsung, Motorola gegen Microsoft, jeder gegen jeden: Die Handyhersteller sind im Krieg. Doch was steckt hinter dem Patentwettrüsten? Und wie wirkt sich das auf die Kunden aus?
Gebrauchte Blackberrys und Handys sind laut einer neuen Studie ein echtes Sicherheitsrisiko - vor allem für die Vorbesitzer: Oft werden auf den Geräten sensible Daten vergessen oder nicht gründlich genug gelöscht.
Die "Deutsche Kinderhilfe" versucht mit einer Unterschriftenaktion den umstrittenen Gesetzentwurf zu Kinderporno-Sperren im Internet zu unterstützen. Umstritten ist aber auch die "Kinderhilfe" selbst. Blogger werfen ihr Populismus vor - und Hacker verändern ihre Website.
Die Online-Petition gegen die geplanten Internetsperren hat die nötige Anzahl Unterschriften erreicht, um öffentlich vor dem Petitionsausschuss des Bundestags diskutiert zu werden. stern.de erklärt, was sich die Befürworter der Sperren versprechen, wie das System funktionieren soll - und warum es so scharf kritisiert wird.
Statt kinderpornografischer Seiten wird künftig bei fünf großen Internetanbietern ein Stoppschild im Browser gezeigt. Doch wie sollen diese Sperren verwirklicht werden und kann Kinderpornografie im Internet so überhaupt wirksam verhindert werden?
Jahrzehntelang war es eines der größten Geheimnisse von London: ein gewaltiges Tunnelsystem, im Zweiten Weltkrieg erbaut und später unter anderem vom Geheimdienst MI6 und der British Telecom genutzt. Jetzt soll das riesige, unterirdische Labyrinth verkauft werden. Spukgeschichten inklusive.
Die British Telecom will einen mehrere Kilometer langen und ehemals geheimen Tunnel im Herzen Londons verkaufen.
Überall kostenlos ins Netz: Wer geben mag, darf auch nehmen. Die Idee ist ebenso simpel wie bestechend: Wenn genügend Menschen bereit wären, ihre DSL-Verbindung per drahtlosem Internet ("WLan") mit anderen zu teilen, könnten alle, die mitmachen, kostenlos surfen, wohin sie auch kommen. Schluss mit horrenden Zugangsgebühren à la 8 Euro für 60 Minuten, mit denen Service-Anbieter wie T-Mobile in Hotels, Cafés und anderswo Millionen scheffeln. Die spanische Firma Fon hat sich dieses Modell vom drahtlosen Geben und Nehmen einfallen lassen und bislang 190.000 Menschen in aller Welt dafür gewonnen. Damit das Ganze funktioniert, braucht jeder "Fonero" einen speziellen WLan-Router, der je nach Ausführung 15 oder 40 Euro kostet. Das Gerät verwandelt den heimischen Breitbandzugang in einen öffentlichen "Hotspot", in den sich auch Fremde einklinken können. Für Fon-Mitglieder ist das Surfen dann grundsätzlich kostenlos, alle anderen zahlen 3 Euro oder 3 Dollar (je nach Region) - und zwar pro Tag, nicht pro Stunde. Falls das noch nicht Anreiz genug ist: Fon winkt obendrein mit einer Gewinnbeteiligung. Wer mag, kann die Hälfte der Einnahmen behalten, die Nicht-Mitglieder, so genannte "Aliens", zahlen. Bei 3 Euro pro Alien pro Tag reicht das sicher nicht zum Reichwerden, ist aber vielleicht doch genug, "um die Rechnung für den Internetzugang zu subventionieren", sagt Fon-Sprecherin Dale Taormino. Wieviel jemand verdiene, komme natürlich auf die Lage der Wohnung an. "An einem belebten Platz in der Innenstadt sind Ihre Chancen, Geld zu verdienen, deutlich höher als in einem Wohnviertel." Alle, die so die Hand aufhalten, müssen sich im Gegenzug gefallen lassen, "Bill" genannt zu werden, in Anlehnung an den Mitgründer einer großen Softwarefirma. Denn Fon hat die Welt in drei Gruppen aufgeteilt: in Aliens, in materialistisch orientierte Mitglieder (vom Typus "Bill" eben) und in jene, die ihren Internetzugang kostenlos mit anderen teilen. Diese gemeinnützige Grundhaltung wird, frei nach dem Linux-Erfinder Linus Torvalds, mit dem Spitznamen "Linus" belohnt. Nur 15 Prozent aller Mitglieder, berichtet Fon, fallen in die Kategorie Bill (was auf Englisch passenderweise auch Rechnung bedeutet). Alle anderen verzichten auf Zusatzeinnahmen. Das mag ursprünglich noch Sinn gemacht haben: Anfangs musste jeder Bill, der Geld kassieren wollte, im Gegenzug auch blechen, fast so viel wie ein Alien. Inzwischen aber surfen alle Fon-Mitglieder auf allen Fon-Hotspots umsonst, und so hilft jeder Linus im wesentlichen nur noch der Firma. Was mich verblüfft, ist die Tatsache, dass Fon - oder seine Nutzer - nicht längst in Grund und Boden geklagt wurden. Denn in den meisten Fällen verbieten die Verträge von DSL-Kunden ausdrücklich das öffentliche Teilen oder gar Weiterverkaufen der Verbindung - logisch, denn Arcor, Telekom & Co. möchten ja jedem einen Anschluss verkaufen, nicht nur einem Kunden pro Mietshaus. Dennoch sagt die Fon-Sprecherin: "Auch wenn es im Grunde nicht erlaubt sein mag - es hat noch keine Klagen gegeben." Im Gegenteil: Einige Anbieter wie etwa BT, ehemals British Telecom, arbeiten sogar mit dem WLan-Robin-Hood zusammen, indem sie DSL-Modems mit eingebauter Fon-Technologie anbieten. "Diese Firmen verstehen, dass ihre Kunden mobil sein wollen", argumentiert Taormino, "und Fon erhöht den Anreiz, sich einen Breitband-Anschluss zuzulegen." Allerdings scheint das Konzept nicht überall gleich gut anzukommen. Am erfolgreichsten ist Fon bisher in Japan, Frankreich und Großbritannien - Deutschland hinkt noch genauso hinterher wie die USA. Liegt das an der Einstellung "Mein Internet gehört mir!" oder an zuviel Konkurrenz? Bei mir vor der Haustür in San Francisco jedenfalls soll es schon bald an jeder Ecke einen Gratiszugang ins Internet geben - stark verspätet, denn solche Pläne gab es schon lange, aber immerhin. Ein von Google mit finanziertes Start-up namens Meraki will hier am Golden Gate beispielhaft seine neue Art von "Mesh-Netzwerk" vorführen. Dabei fungieren viele kleine Router gleichzeitig als Sender und Empfänger, was Kosten spart und auch Städten in Entwicklungsländern die Chance geben soll, flächendeckend Internet anzubieten. Natürlich muss trotzdem jemand den eigentlichen Zugang bezahlen, und anders als bei Fon sollen das nicht einzelne Nutzer sein, sondern Meraki selbst. Die Auslagen will sich die Firma über Werbung zurückholen. Das kann nervig sein, und so gesehen ist auch dieser Service nicht umsonst - aber was soll's? Immer noch besser als die überteuerten Angebote der modernen Raubritter, die uns sonst beim mobilen Surfen in die Tasche langen.
Zum ersten Mal wird die Deutsche Telekom bestreikt. Es geht um viel mehr als die Wahrung von Besitzständen: Der neue Chef René Obermann hat den Rückhalt der Belegschaft verloren. Ist der Konzern überhaupt noch zu retten?
Mehrere Großinvestoren haben TUI-Vorstandschef Michael Frenzel ultimativ zu einer Aufspaltung des Konzerns aufgefordert. Auch der Vermögensverwalter Hermes fordert eine Entflechtung.
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British Telecom, kurz BT, offiziell BT Group plc (davor auch British Telecommunications plc) ist ein britisches Telekommunikationsunternehmen. Gegründet als The Electric Telegraph Company im Jahre 1846, ist es das weltweit älteste Unternehmen auf diesem Gebiet. Die ehemals staatliche Telefongesellschaft wurde unter Margaret Thatcher 1982 privatisiert und ist heute eines der wenigen wirklich globalen Telekommunikationsunternehmen mit einem starken finanziellen Rückhalt. BT ist ein Anbieter fü...