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Am Wochenende tritt die neue Roaming-Verordnung der Europäischen Union in Kraft. Mit ihr sollen Handygespräche im Ausland günstiger werden. Die Bundesnetzagentur rät Kunden, in der Übergangszeit die Mobilfunkangebote genau zu prüfen.
Nach monatelangem Streit hat nun auch der EU-Ministerrat das Gesetz für niedrigere Auslandsgebühren bei Mobiltelefonaten unter Dach und Fach gebracht. Die Mobilfunkanbieter kritisieren das neue Roaming-Gesetz als schweren Eingriff in den freien Markt.
Eine Umfrage der EU hat ergeben: Die meisten Mobilfunkbetreiber haben den Euro-Tarif bereits umgesetzt. Ab Ende August dürfen alle Gespräche innerhalb der EU nicht mehr als 49 Cent pro Minute kosten. Einige schwarze Schafe gibt es dennoch.
Das Europaparlament hat einer deutlichen Verringerung der Roaming-Gebühren zugestimmt. Die Abgeordneten sprachen sich dafür aus, die Kosten für Handy-Gespräche in anderen EU-Staaten auf maximal 49 Cent netto pro Minute zu senken.
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