Datenschutz mangelhaft: Etliche Apps übertragen persönliche Informationen von Smartphone-Besitzern ungesichert und nicht anonymisiert. Das fand jetzt die Stiftung Warentest heraus.
Das Video im Wortlaut: Viele Handy-Apps sind beim Datenschutz mangelhaft. Sie übertragen laut Stiftung Warentest persönliche Informationen von Smartphone-Besitzern ungesichert und nicht anonymisiert. Oton Simone Vintz, Stiftung Warentest: "Wir haben dreiundsechzig Apps untersucht, neun davon sind sehr kritisch, 28 sind kritisch und der Rest, sechsundzwanzig, sind unkritisch. Mehr...
Also besonders kritisch waren Apps, die technisch schlecht umgesetzt waren, das waren einmal Passwörter gehen unverschlüsselt über das Netz und Klarnamen werden nicht anonymisiert übertragen, das betrifft vor allem die sozialen Netzwerke." Unter den sehr kritischen Anwendungen befinden sich auch beliebte Apps wie "whatsapp" und "facebook". Sie Übertragen Passwörter, Inhalte von Adressbüchern, Telefonnummern und E-Mail-Adressen. O-Ton Simone Vintz, Stiftung Warentest: "Ich denke die Sache mit der Anonymisierung ist nicht aufwendig, ist auch eine alte Technik, Path Beispielsweise, ein anderes soziales Netzwerk, hat das übernommen. Ich glaube da muss einfach ein Umdenken stattfinden. Bei der Nichtverschlüsselung von eben Passwörtern oder Emailadressen ist es wahrscheinlich einfach eine technische Nachlässigkeit, geschuldet dass Apps - zur Zeit ist es ja ein wirklicher Boom - sollen natürlich auch schnell rausgehauen werden sage ich mal und ja, an der Stelle wird vielleicht nicht ganz so genau hingeguckt." Wer sich vor Datenmissbrauch schützen will, sollte laut Stiftung Warentest keine Apps in ungesicherten Netzen anwählen. Hundertprozentige Sicherheit bietet aber wohl nur der Totalverzicht. Schließen
Eine SMS reicht aus, schon ist das Handy gelöscht: Ein Berliner Sicherheitsexperte hat eine Schwachstelle in Samsung-Smartphones entdeckt, die Fremden erlaubt, das Gerät zu löschen.
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