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Frank Josef Robertz hat das Tagebuch des Amokläufers von Emsdetten analysiert. Sebastians Gewaltvideos seien ein Hilferuf gewesen, sagt der Kriminologe im Interview mit stern TV.
Gewaltvideos, Mobbing, Krieg im Klassenzimmer - der Saarbrücker "Tatort" zeichnet ein fatalistisches Bild von Jugendlichen, das unter die Haut geht. Es ist die intensivste Krimifolge, die das junge Team bisher hatte.
Auf den Amoklauf von Ansbach folgten die üblichen Forderungen: Lehrer sollten aufmerksamer sein, Eltern beschützender erziehen. Die Gründe, die jemanden zum Täter machen, sind aber komplexer.
Wo immer Amokläufer andere Menschen in den Tod reißen - die Motive bleiben auch nach intensiven Ermittlungen meist vage. Das scheint im Fall des Ansbacher Täters Georg R. anders zu sein.
Vier Tage nach dem Amoklauf an einer Ansbacher Schule scheint das Motiv des Täters klar: Die Ermittler fanden auf dem Computer des 18-jährigen Georg R. ein 80-seitiges Dokument voller Hass.
Michael Hanekes Film "Das weiße Band" hat in Cannes die Goldene Palme gewonnen. Wer ist dieser Mann, auf der Suche nach dem Ursprung der Gewalt?
Sind sie gefährlich oder nicht? Ob und wie Computerspiele das Verhalten beeinflussen - darüber streiten nicht nur Psychologen seit Jahren. Einige neue Studien ergründen die Wirkung der Spiele. Und zeigen: In diesem Streit haben wohl beide Seiten recht.
Nach dem Amoklauf in Winnenden sind "Killerspiele" wieder in der Diskussion. Psychologen untersuchen schon länger, wie stark uns Ego-Shooter und Brutalität auf der Leinwand beeinflussen. Ihr Ergebnis: Medial vermittelte Gewaltszenen lassen uns abstumpfen, unser Mitgefühl für den Schmerz anderer geht zurück.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) denkt über politische Konsequenzen aus dem Amoklauf von Winnenden nach. Sie fordert strengere Waffenkontrollen und spricht sich für ein Verbot bestimmter Computerspiele aus. Einen Appell richtet sie insbesondere an Eltern und Erzieher.
Ein 22-Jähriger hat an einer Berufsschule im finnischen Kauhajoki zehn Menschen getötet und sich anschließend selbst gerichtet. Am Vortag war der Täter aufgrund von Gewaltvideos im Internet von der Polizei befragt worden. Einen Grund seine Waffe einzuziehen, sahen die Beamten nicht.
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