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Ein Telefonanschluss reicht dem Deutschen nicht mehr aus. Mit 82,8 Millionen Handys gibt es erstmals mehr Mobiltelefone als Einwohner. Der rasante Anstieg der Anschlüsse hat mehrere Gründe.
Schlaue Kids haben einen Weg gefunden, leere Prepaid-Karten von Vodafone kostenfrei wieder aufzuladen. Das Mobilfunk-Unternehmen hat diese Sicherheitslücke jetzt geschlossen. Die Polizei will ermitteln.
Wer hätte das gedacht? Dem Aufruf vom Donnerstag sind erstaunlich viele Leute – auch jenewelche, von denen ich es nicht erwartet hätte – gefolgt. Über 60 Einsendungen aller „couleur“ perlten munter in das Postfach. Doch ich will hier nicht nur über den Zwischenstand der Aktion berichten, sondern über den „Verwendungszweck“. Herzige Emails von notorischen Nörglern und Berufs-Knallköppen versuchten mich darüber in Kenntnis zu setzen, dass es doch mal wieder typisch sei, dass ich mir mittels dieser Aktion die Taschen voll machen will, obwohl ich eigentlich nichts auf der Pfanne habe. Das einzige was mir da zu sagen bleibt, ist, dass man nichts „AUF“ der Pfanne hat, sondern wenn überhaupt „IN“ einer Pfanne. Aber ich hab ja keine Ahnung, gelle? Doch zurück zum eigentlichen Thema. Hirngeburt aus dem Moment heraus, haben ganz unterschiedliche Leute das Projekt bisher unterstützt. Die Frage nach dem erwähnten „sozialen Aspekt“ dabei will ich einfach hier mal versuchen, kurz zu schildern. Wenn denn genug Bilder hier eintrudeln, werde ich wie angekündigt ein kleines „Bildbändchen“ daraus drucken lassen. Also sei noch mal jeder, der mag und kann, dazu aufgerufen, sich zu beteiligen. Vielleicht grad durch den Hintergrund, der sich wie folgt darstellt: Alsooooooooooo.......Im Rahmen meines Namibia-Aufenthaltes hatte ich mein Aktivitätszentrum für ca. 6 Monate auf einer Farm, die keine normale Farm ist. Die DAKTARI-Farm – ca. 400 nordöstlich von Windhoek gelegen – beherbergt neben einem privaten Naturschutzgebiet auch eine Therapie-Einrichtung für Suchterkrankungen. Bevor ich hier allerdings die ganzen Einzelheiten dazu auswalze, sei an dieser Stelle einfach auf die Webseite von DAKTARI verwiesen : http://www.daktari-reha.com Neben ganz persönlichen Aufgaben, die jeder einzelne Therapieteilnehmer dort für sich und sein weiteres Leben zu meistern hat, ist es ein großes Anliegen der Einrichtungen, sowohl die Einrichtung an sich als auch die Teilnehmer vor Ort in lokale Projekte einzubinden, was auch in den letzten Jahren große Resonanz gefunden hat. Gerade eine in Otjiwarongo (ca. 140 km von DAKTARI entfernt) ins Leben gerufene Initiative für einheimische schwarze Künstler „profitiert“ von dem regen Austausch mit DAKTARI. Häufig fehlen den teilweise sehr talentierten Skulpturisten, oder Malern schlicht das Geld um ihrer Leidenschaft und Profession nachzugehen. DAKTARI integriert seine Teilnehmer dabei in verschiedenste Projekte. Angefangen mit kleinen Ausstellungen über Mal-, Zeichen- oder Theater-Workshops bis hin zu simplen Arbeitseinsätzen zum Ausbau eines für die Allgemeinheit nutzbaren Ateliers. Besuche von renommierten Künstlern aus der Schweiz und Deutschland oder von honorigen Dozenten der Kunst-Akademie Stuttgart regen dabei an, sich austauschen, sich weiter zu bilden, Interessen zu wecken oder weiter zu entwickeln. Ausflüge zu einer internationalen „Künstler-Farm eröffnen dort auch völlig neue Wege der persönlichen Entfaltung. Was das alles jetzt mit den „Ich-knips-Mich-über-den-Spiegel-Bildern“ zu tun hat? Zum einen ganz unmittelbar natürlich die Gegenaktion zu den schlechten Account-Bildern zahlreicher „Möchtegerne-Modelle“. Und ich fürchte die Schwemme wird bald eine neue Spitze erreichen, jetzt nachdem GNTM wieder angefangen hat. Als wesentlichen Anlass würde ich aber gerne folgendes sehen. Das erstellte Buch wird zu einem kleinen Preis zu erwerben sein. 60 % des Preises je Buch sollen in Richtung der DAKTARI-Einrichtung fließen. Bevor jetzt gleich wieder ein Aufschrei durch die Reihen geht, dass da mal wieder mit Hilfe von Afrika und dem Tränendrüsen-Schema Geld abgezockt werden soll, sei gesagt: Das Geld wird ausschließlich für die Unterstützung eines Teilprojektes im Rahmen der Künstler-Initiative Otjiwarongo in Kombination mit DAKATRI verwendet. Denn es soll einen Band 2 des „Spiegel-Projektes“ geben. Nämlich mit Bildern von kreativen Menschen direkt aus Namibia. Im Zuge meines persönlichen Besuches dort unten, garantiere ich für die zweckgebundene Verwendung des Betrages, der zusammen kommen wird. Und falls sich jemand fragt, was mit den verbleibenden 40 % wird. Ist auch schnell erklärt. Erstellung, Druck, Vertrieb, Versand etc. Skeptiker und Nachrechner werden vielleicht meinen, dass wenn das Buch vielleicht nur 10 Euro kosten sollte (fiktiver Preis) und nur die dort darin Abgebildeten eines kaufen, 6 Euro pro Buch bei – sagen wir mal 100 Einreichungen – nix schafft. 600 Euro sind dort immerhin fast 6000 Namibia-Dollar. Das entspricht dem Arbeitslohn von mehr als einem halben Jahr für einen normalen Arbeiter. Allerdings wird das Geld dort nicht einfach auf den Tisch gelegt und das war´s, sondern es wird in Form von dort unten besorgten Sachmitteln eingesetzt. Eigne Erfahrung haben gezeigt, dass beim Überlassen von Geld, zwar jeder in der Gruppe dort dann neue Sportschuhe oder Handy-Karten hat, aber der gewünschte neue Computer im Büro der Initiative weiterhin fehlt. Im Wert nicht definierbar soll die Aktion natürlich einen übertragenen Werbe-Charakter haben, die jeden interessierten möglichen Sponsor für diese oder ähnliche Projekte aufrufen soll, sich einfach bei mir zu melden. In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck P.S.: Wer nun den Zusammenhang mit dem Projekt doof findet, kann das gerne veräußern und ich akzeptiere "Rückzüge". Es muss keiner, jeder darf, wenn er will. Sowohl bezogen aufs Mitmachen als auch später in Sachen Büchlein. Das nur nochmal an dieser Stelle.
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