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Die Gewalt an den Schulen eskaliert: Teenager prügeln um sich und filmen die Tat mit ihrer Handykamera. Im jüngsten Fall wurde ein österreichischer Lehrer von seinen Schülerinnen geschlagen, mit Farbe bespritzt und durch die Schule gehetzt. Experten überrascht der Trend nicht.
Livekonzerte, Schulhofschlägereien oder verwackelte Urlaubserinnerungen - seit Handys auch Kameras haben, wird alles gefilmt, was vor die Linse kommt. Das Mobilfilmfestival will jetzt wieder beweisen, dass mit Taschentelefonen auch Interessantes entstehen kann.
"Happy Slapping", fröhliches Schlagen, nennen es die Engländer. Doch mit Spaß haben die brutalen Überfälle, die mit dem Handy gefilmt werden, nichts zu tun. Einer der spektakulärsten Fälle endete jetzt sogar tödlich.
Der letzte Unterhaltungs-Dino im deutschen TV wird 60. Höchste Zeit für Thomas Gottschalk, das glimmende Lagerfeuer "Wetten, dass ..?" wieder zum Lodern zu bringen.
In der charmant-unorthodoxen Teenagerkomödie "Charlie Bartlett" wird ein Sonderling zum Seelsorger. Um sich bei seinen Mitschülern beliebt zu machen, zieht der Außenseiter Charlie einen Drogehandel auf. Und therapiert die halbe Oberstufe von der Schultoilette aus.
Mit einem Motorola-Handy von Größe und Gewicht eines Vollkornbrots begann vor 25 Jahren die Ära des Mobilfunks. Seine gesellschaftlichen Folgen sind vielfältig. stern.de hat die fiktive Familie Hildebrand durch Jahrzehnte Mobilfunkgeschichte begleitet - stellvertretend für uns alle.
Der leicht autistische Junge Ben leidet in der Schule Höllenqualen. Nur in einem Online-Computerspiel fühlt er sich sicher. Als die Demütigungen immer schlimmer werden, setzt er gemeinsam mit seiner virtuellen Freundin zum Gegenschlag an. Wie der aussieht, erzählt das mitreißende belgische Jugenddrama "Ben X".
Kürzlich verkündete er seine Pläne zu einem Film über den Rapper Sido. Dessen Fans kennen sich meist bestens mit Handys aus. Nun sitzt Produzent und Regisseur Oliver Berben in der Jury des Mobilefilmfestivals. stern.de sprach mit ihm über den neuen Markt für Kleinstfilme, die Internet-Clipkultur und die Stärken des Selbstgedrehten.
Sie schlagen oft aus purer Langeweile. Sie prügeln und treten nach. Und den meisten fehlt jedes Mitgefühl für ihre Opfer. Die ganz normale Jugendkriminalität - beschrieben am Beispiel von Hessens Metropole Wiesbaden.
Die Rufe nach einem Verbot von "Killerspielen" erinnern an alte Diskussionen. Im stern.de-Interview spricht der Zensurforscher Roland Seim über die Gemeinsamkeiten von Games und verbotenen Büchern und Filmen sowie den Hang der Deutschen, nach dem Staat zu rufen, wenn ihnen etwas nicht gefällt.
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