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iPhone-App

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Yahoo kauft iPhone-App Summly
Yahoo kauft iPhone-App Summly
App macht 17-Jährigen zum Multimillionär

Nick D'Aloisio hat als 15-Jähriger die iPhone-App Summly entwickelt - und sie anderthalb Jahre später für 30 Millionen Dollar an Yahoo verkauft. Unterstützt wurde er unter anderem von Ashton Kutcher.

Mobiles Internet
Mobiles Internet
Die neue iPhone-App von stern.de

Mehr als 500.000 mal wurde die kostenlose stern.de-App fürs iPhone bereits heruntergeladen. Die erfolgreiche Software ist jetzt moderner geworden und wurde komplett runderneuert. "stern.de 4.0" nutzt die beliebten iPhone-Features noch konsequenter aus.

Abrechnung in den sozialen Medien
Abrechnung in den sozialen Medien
Kate mutiert zu "Homo Eccleton"

Die Enthüllung des ersten offiziellen Porträts von Herzogin Kate sorgt für Aufruhr. Das Königshaus lobt, die Öffentlichkeit lästert. Und im Netz reagiert man auf seine Weise.

iOS-Version von Google+ erhältlich
iOS-Version von Google+ erhältlich
Google+ für iPhone in Apples App Store

Googles neues soziales Netzwerk Google+ ist nach der Genehmigung durch Apple als iPhone-App erhältlich.

Nick D'Aloisio verkauft App an Yahoo
Nick D'Aloisio verkauft App an Yahoo
Plötzlich Millionär

Nick D'Aloisio hat erreicht, wovon viele träumen: Der 17-Jährige hat seine iPhone-App für 30 Millionen Dollar an Yahoo verkauft. Er gilt als der nächste Mark Zuckerberg. Wer ist das Wunderkind?

Wirtschaft
Yahoo kauft Firma von britischem Teenager

Ein erfindungsreicher britischer Jugendlicher hat seine iPhone-App Summly an das amerikanische Internet-Urgestein Yahoo verkauft. Summly zeigt auf dem Smartphone maximal 400 Zeichen lange Zusammenfassungen von Nachrichtentexten aus dem Web an.

Blackberry-, WinMo- oder Symbian-Kunden müssen sich gedulden
Blackberry-, WinMo- oder Symbian-Kunden müssen sich gedulden
iPhone-App für Google+ kommt bald

Nachdem Google sein Soziales Netzwerk Google+ angekündigt hat, ist bereits eine iPhone-App in Planung.

iPhone-Junkie
Blog "iPhone-Junkie"
WordFoto 1.0.2: Fotos, die aus Worten bestehen!

Manchmal braucht man einfach ganz auf die Schnelle ein Foto, das richtig knallt. Etwa für eine Visitenkarte, fürs Facebook-Profil, für eine Marketingaktion oder für ein cooles Poster mit dem eigenen Porträt. Die iPhone-App WordFoto verfremdet beliebige Fotos mit einer ganz besonderen Buchstabenkunst. Das Ergebnis steht in Sekunden zur Verfügung. Und es ist ziemlich beeindruckend. Die iPhone-App WordFoto verfremdet Fotos frei nach dem Motto "Ein Foto sagt mehr als tausend Worte". Die Fotos, die als Ausgangsmaterial zum Einsatz kommen, lassen sich aus dem iPhone-Fotoalbum importieren oder ganz einfach neu aufnehmen. Das iPhone hat ja eine eigene Kamera, da läuft das ja ganz easy. WordFoto packt ordentlich Filtereffekte auf das Foto und verwandelt es so bereits fast in ein modernes PopArt-Bild. Zusätzlich nutzt die App ein Wort (oder gleich mehrere Begriffe), das millionenfach ins Bild kopiert das eigentliche Motiv nachbildet. Die Schriftzüge kommen dabei in unterschiedlicher Größe und in verschiedenen Farben zum Einsatz. Ein Foto aus Buchstaben: WordFoto machts möglich. Das Programm gibt bereits viele Texte vor. Richtig Spaß macht es aber, eigene Kreationen zu verwenden. Dabei kann es sich um den eigenen Namen, um eine Homepage-Adresse, um den Lieblingsverein, um einen Urlaubsort oder um den Firmennamen handeln. Die selbst erfassten Textbausteine werden gespeichert und können dann bei Bedarf aus der Liste ausgewählt werden. In der App stehen acht "Styles" bereit. Jeder Style nutzt einen eigenen Filter, sodass das Ergebnis immer wieder anders aussieht. Vorlagen wie "Classic Gray", "Comic" oder "Romance" sind es wert, einmal ausprobiert zu werden. Wer möchte, kann zusätzlich auch acht eigene Vorlagen anlegen. Dabei ist es möglich, die Stärke der Effekte nach dem eigenen Gusto anzupassen oder aus über einem Dutzend Schriftarten frei zu wählen. Auf diese Weise ist es problemlos möglich, einen eigenen WordFoto-Stil zu kreieren, den sonst niemand nutzt. Es dauert nicht länger als zwei, drei Sekunden, bis WordFoto ein Ergebnis präsentiert, das sich wirklich sehen lassen kann. Die zu Buchstabenkolonnen verfremdeten Aufnahmen sorgen dafür, dass einem der Mund offen stehen bleibt: Das ist hohe Kunst, für die man sonst bei professionellen Layout-Studios eine Menge Kohle auf den Tisch legen müsste. Wer ein solches WordFoto-Bild nicht nur im iPhone bestaunen, sonders aktiv nutzen möchte, kann es sich in mehreren Auflösungen per E-Mail zusenden lassen. Außerdem ist es möglich, das Bild im iPhone-Fotoalbum zu speichern oder es auf die Facebook-Seite zu stellen. Fazit: WordFoto ist eine echt coole App. Die resultierenden Fotos sehen unglaublich "hip" und cool aus. Wer Spaß daran hat, normale Bilder in Kunst zu verwandeln, wird viel Spaß mit der App haben. Ein echtes Schnäppchen ist WordFoto für alle Anwender, die die resultierenden Bilder für die Homepage, für die eigene Werbung oder für andere ähnlich gewerblich gelagerte Einsatzgebiete verwenden möchten. ( Carsten Scheibe ) WordFoto 1.0.2 Anbieter: bitCycle AB Größe: 2,4 MB Preis: 1,59 Euro Sprache: Englisch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore Wichtig : Noch mehr App-Rezensionen und vor allem die wertvollen App-Schnäppchen (Apps, die nur für ganz kurze Zeit im Preis gesenkt oder verschenkt werden) finden Sie auf Allemeineapps.de .

iPhone-Junkie
Blog "iPhone-Junkie"
Interview: Don't Get Me Wrong - Versteh mich nicht falsch

Wir sprechen mit den Händen - und das in jedem Land anders. Julia Grosse ist Auslandskorrespondentin in London, Judith Reker in Südafrika. Beide haben die Menschen auf ihren Reisen immer wieder genau beobachtet, um Unterschiede in der Gestik festzustellen und zu notieren. Das Ergebnis war erst in einem Buch zu bestaunen, nun in einer iPhone-App. Carsten Scheibe bat die beiden Expertinnen zum Interview. Könnt ihr kurz erzählen, worum es in der App "Don't Get Me Wrong" geht? Judith Reker: Menschen auf der ganzen Welt benutzen die Hände zum Kommunizieren, manche Gesten begleiten Worte, manche stehen für sich allein. Meist ist uns gar nicht bewusst, was unsere Hände da machen, wir lernen Gesten so unbewusst wie Kinder das Sprechen. Nur: die Sprache der Hände unterscheidet sich manchmal von einem Land zum nächsten genauso stark wie die gesprochene Sprache. Und deshalb kann es zu derben Missverständnissen kommen. Wir dachten uns: Das will man doch wissen, wenn man zum Beispiel auf Geschäftsreise ist oder sich einfach für die Vielfalt der Kulturen interessiert. Unsere App gibt mit 80 Handgesten aus 50 Ländern eine Menge Beispiele für Gesten, von denen wir alle glauben, sie zu kennen, die aber anderswo ganz etwas anderes bedeuten können. Zum Beispiel der hochgestreckte Daumen (was der noch bedeutet, verraten wir jetzt hier natürlich nicht..). Wie seid ihr auf die Idee zur App gekommen? Damit hat ja bestimmt euer Beruf etwas zu tun? Julia Grosse: Stimmt. Als Journalistinnen, noch dazu Auslandskorrespondentinnen, reisen wir eine Menge und haben immer wieder Situationen erlebt, die irgendwie schräg waren. Und dann haben wir später herausgefunden, dass wir Handzeichen missverstanden haben. Ich dachte auf einem sudanesischen Markt, ich würde weggescheucht, dabei wurde ich hergewunken. Judith Reker: Ich dachte in einem ägyptischen Buchladen, der Buchhändler will mich beleidigen, dabei meinte er mit seiner Handbewegung ganz höflich "einen Moment, bitte". Julia Grosse: Als Deutsche in China bekommt man schon einmal acht Tassen Tee auf den Tisch gestellt, wenn man mit der Hand eigentlich nur zwei bestellt. Und so weiter. Über solche Situationen haben wir gesprochen und dachten, wir sammeln das einfach mal. Daraus wurde dann zuerst ein lustiges Buch, das wir mittlerweile auch auf englisch verkaufen. Gerade verhandeln wir mit einem chinesischen Verlag. Ja, und die App schien eine logische Weiterentwicklung. Kann es sein, dass der berühmte „Finger“ als Geste in der App fehlt? Judith Reker: Gut aufgepasst! Das Grundprinzip unserer Sammlung ist es, Gesten zu zeigen, die in einem Land eine Bedeutung haben und in einem anderen Land eine andere. Das Problem mit dem Mittelfinger ist: Der bedeutet einfach überall das gleiche. Schon die Römer kannten ihn als "digitus impudicus", unverschämten Finger, und nun scheint sich diese Bedeutung ziemlich flächendeckend über den Erdball verbreitet zu haben. Wir müssen aber auch zugeben: Wir haben in mehr als einem Jahr Recherche zwar immerhin Beispiele aus jedem vierten Land der Erde zusammengetragen, aber in manchen Ländern wie Papua-Neuguinea haben wir nicht recherchiert. Aber dafür sind ja Updates da. Warum habt ihr aus eurem Buch kein e-Book gemacht, sondern euch doch für eine normale App entschieden? Julia Grosse: Wir haben natürlich darüber nachgedacht. Denn unser Buch eignet sich durchaus zum Schmökern, zum Erkennen bekannter und Entdecken neuer Gesten. Doch das Potential einer App ist ihre Funktionalität: Nutzer können die Informationen filtern, also zum Beispiel nach einem bestimmten Land oder einer bestimmten Bedeutung suchen. Wir wollten auch die Möglichkeiten der Social Media auf jeden Fall nutzen, deshalb kann der Besitzer unserer App die Bilder per Email und Twitter verschicken und auf Facebook posten. Außerdem ist ein iPhone am Ende doch handlicher als ein e-Book. Wir wollen ja auch, dass Leute im Biergarten mal unsere App herumzeigen und mit Freunden über die derbsten, wortlosen Beleidigungen lachen. Wer zieht da schon ein e-Book raus? Seid ihr zufrieden mit dem Erfolg der App? Oder hättet ihr euch mehr erwartet? Julia Grosse: Es läuft ziemlich gut, wir halten uns im App-Store derzeit solide in den vorderen dreißig Plätzen der deutschen Lifestyle-Charts. Judith Reker: Anfangs war es die reine Achterbahnfahrt, an einem Tag hoch auf Platz 3, am nächsten Tag raus aus den Top 200. Nichts für schwache Nerven. Jetzt fühlen wir uns fast etabliert, obwohl wir natürlich wissen, wie kurz das Leben in den Charts sein kann. Aber mittlerweile ziehen auch Österreich und die Schweiz nach und kürzlich waren wir zum ersten Mal in England platziert. Nach England und in die USA schielen wir ganz besonders, die Märkte sind einfach riesig. Die Apps im App Store leben ja auch davon, dass sie über kostenlose Updates erweitert und ergänzt werden. Habt ihr da etwas vor? Julia Grosse: Auf jeden Fall, wir arbeiten bereits am nächsten Update mit weiteren, interessanten Informationen rund um die Sprache der Hände. Je nachdem, welche Länder noch starkes Interesse zeigen, wollen wir auch weitere Sprachen hinzufügen. Im Moment kann man unsere App auf deutsch, englisch und spanisch lesen. Gibt es bereits mögliche Nachfolgeprojekte? Wie wäre es mit einer App zur universellen Gesichts-Mimik der Menschen? Judith Reker: Danke für den Tipp! Nein im Ernst, ein paar Ideen gibt es schon. Doch bis das soweit ist, halten wir es mit dieser Geste: Faust bilden, Zeigefinger hochstrecken und an den Mund legen ... Infos: Don't Get Me Wrong! The Global Gestures Guide by Judith Reker and Julia Grosse The iPhone App - www.dontgetmewrongapp.com The Book - www.dontgetmewrong.co.uk Das Buch - www.verstehmichnichtfalsch.de Facebook - www.facebook.com/dontgetmewrong Fotos: zur Verfügung gestellt von Judith Reker und Julia Grosse Wichtiger Hinweis : Besuchen Sie uns auch auf Allemeineapps.de . Hier zeigen wir Ihnen lauter App-Schnäppchen für Ihr iPhone. Zurzeit wird so etwa der SF-Roman Perry Rhodan 2600 als eBook verschenkt. Verpassen Sie keine Schnäppchen mehr!

iPhone-Junkie
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Lieferservice.de 1.0

Hunger und keine Lust zum Kochen? Da lässt sich man sich doch gern etwas von der nächstgelegenen Pizzeria oder dem Chinaimbiss liefern. Leider ist das telefonische Bestellen oft eine echte Katastrophe, wenn wieder mal jemand am Telefon ist, der kein Deutsch kann. Mehr Spaß macht das Bestellen mit der kostenlosen iPhone-App Lieferservice.de. Wie um Himmels Willen kommen Restaurants immer wieder auf die haarsträubende Idee, stets genau den Mitarbeiter ans Telefon zu lassen, der am wenigsten Deutsch sprechen kann? Gerade bei einem China-Imbiss kann das Bestellen da schon einmal eine halbe Stunde dauern. Allein der Straßenname "Werdener Straße" führt leicht zu massiven, verbalen Übertragungsproblemen. Wie schön wäre es doch, wenn man Essensbestellungen nonverbal aufgeben könnte. Kann man zum Glück! Im Internet kennt Lieferservice.de ( www.lieferservice.de ) die Speisekarten von 1.200 Lieferdiensten aus ganz Deutschland. 1.200 Dienste - das ist noch nicht besonders viel. In großen Ballungsorten finden hungrige Seelen zwar genug Auswahl. Wer aber auf dem Dorf wohnt, muss in der Regel weiterhin zum Telefon greifen. Immerhin kann man online probeweise seine Postleitzahl eingeben. Dann zeigt der Dienst bereits im Web an, wie groß die Auswahl am eigenen Standort ist. Lohnt sich die Auswahl, können die Anwender auch eine kostenlose iPhone-App nutzen. Ich wohne in Falkensee kurz vor Berlin. Die iPhone-App findet via GPS meinen Standort und listet sofort alle Lieferdienste, die ich von diesem Ort aus nutzen kann. Das sind bei mir immerhin vier: Die Namen werden sauber auf dem Display aufgelistet. Eine 5-Sterne-Bewertung zeigt außerdem, wie andere Kunden die Qualität des jeweiligen Dienstes einschätzen. Was an dieser Stelle schmerzlich fehlt, sind nähere Angaben zur Gastronomie. Es fehlen Adresse und Telefonnummer, die Homepage-URL oder wenigstens eine Angabe, ob es sich bei "King-Men" um eine Pizzeria oder einen Asiaten handelt. Da lässt die App den hungrigen Anwender sehr im Regen stehen. Übrigens: Ich habe die GPS-Suche einmal in Berlin gestartet und wurde schier erschlagen mit den verschiedensten Lieferangeboten. Es stimmt also: In den großen Städten bietet Lieferservice.de so viel Auswahl, dass man es durchaus verschmerzen kann, wenn der eigene Lieblingsitaliener eben nicht ans Netzwerk angeschlossen ist. Wer einen Lieferdienst findet, der laut der App auch gerade geöffnet hat, bekommt die gesamte Speisekarte des Restaurants mit allen Angeboten auf dem iPhone-Display präsentiert. Hier ist die App geradezu vorbildlich. Sie hält neben dem Namen eines Gerichts stets auch eine Beschreibung und den genauen Preis parat. Ein Info-Button öffnet ein Popup mit weiteren Fakten zur gewählten Speise. Jeder, der etwas bestellen möchte, nimmt einfach das iPhone in die Hand und scrollt durch die Liste, bis das Passende gefunden ist. In diesem Fall reicht ein Finger-Tapp aus, um das Gericht in den Warenkorb zu legen. Der Warenkorb ist editierbar und lässt eine Bestellung erst dann zu, wenn der vorgegebene Mindestbestellwert erreicht ist. Sobald der Bestellen-Knopf gedrückt wird, fragt die iPhone-App die Adresse und die Kontaktdaten des Anwenders ab. Außerdem ist es möglich, den Zustellungszeitpunkt selbst zu bestimmen oder eine Anmerkung loszuwerden, etwa: "Bitte die Pizza ohne Zwiebeln!". Ansonsten kann die Bestellung gleich aus der App heraus ausgelöst werden - ohne nervige Telefoniererei. Was mich massiv stört, sind die fehlenden Kontaktdaten der Restaurants. Wenn trotz Bestellung nicht geliefert wird, an wen wende ich mich denn da eigentlich? Und woher weiß ich, ob die aufgeführten Lieferdienste überhaupt noch existieren, ob es einzelne Speisen noch gibt und ob die Preise stimmen? Ein Kumpel schaute mir letztens über die Schulter und meinte gleich passend zu einem aufgeführten Lieferdienst: "Der ist doch pleite!" Hier wünsche ich mir ein nachvollziehbares System, das mir innerhalb der App klar versichert, dass alle Daten uptodate sind. Wären diese Kritikpunkte beseitigt und gäbe es mehr Auswahl, würde ich sofort fünf Punkte vergeben. ( Carsten Scheibe ) Lieferservice.de 1.0 Größe: 0,3 MB Preis: Gratis Sprache: Deutsch Wertung: ***/** (3 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore

iPhone-Junkie
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lookji 1.0: Das Bilderesperanto für ferne Länder

Wie verständigt man sich in einer Sprache, die man selbst nicht beherrscht? Das sollte dank lookji ab sofort kein Problem mehr sein. Die iPhone-App kann Bilderesperanto und formuliert selbst komplizierte Sätze auf der Basis von allgemeinverständlichen Piktogrammen. Diese Bilder-Sätze lassen sich direkt auf dem Gerätedisplay präsentieren, gern aber auch per E-Mail versenden. Es ist unfassbar, wie kreativ die iPhone-App-Szene ist. Fast täglich werden völlig neue Einsatzgebiete erfunden und in eine App gegossen. Ein Beispiel dafür ist die App lookji, die aus Deutschland stammt, aber jede Sprachbarriere durchbricht und so universell in jedem Land einsatzbereit ist. Lookji stellt sich die Frage: Wie kommuniziere ich mit anderen Menschen, wenn ich ihre Sprache nicht beherrsche? Die App verzichtet auf Wörterbücher und Übersetzungshilfen und setzt stattdessen auf die Kraft der Bilder. 800 selbst entworfene Piktogramme sind in lookji zu finden. Sie lassen sich aus dem Fundus heraus per Fingerzeig in eine Icon-Reihe übernehmen. Auf diese Weise entstehen regelrechte Sätze, deren Inhalt sich leicht ergründen lässt. Ein solcher Bildersatz lässt sich Piktogramm für Piktogramm auf dem iPhone-Display anzeigen. Es ist aber auch möglich, ihn in eine E-Mail zu übernehmen, um auf diese Weise Bildernachrichten in die ganze Welt zu versenden. Das ist nebenbei bemerkt nicht nur ein probates und witziges Mittel, um Sprachbarrieren zu durchbrechen, sondern auch ein echter Spaß für die Kommunikation mit den Freunden vor Ort. Die Betreiber haben sich große Mühe damit gemacht, den Bestand mit den 800 Piktogrammen optimal zu gliedern. Dem Satzbau folgend gibt es so schon einmal vorsortierte Überkategorien für Subjekt, Prädikat und Objekt, die auch von der Hintergrundfarbe her leicht voneinander zu unterscheiden sind. Wissenschaftler aus dem Bereich des Kommunikationsdesigns und der Linguistik haben dabei geholfen, lookji so aufzustellen, dass sich eigene Sätze nach dem Ordnungssystem "Wer? In welchem Zustand? Macht? Wie? Wann? Wo? Was?" schnell zusammenstellen lassen. Dabei bietet das hierarchisch geordnete Gliederungssystem die einzelnen Piktogramme nach wissenschaftlich ermittelter Worthäufigkeit an. Die App hilft sogar dabei, die Icons noch weiter zu individualisieren. So ist es möglich, etwa ein Datum oder eine Uhrzeit in ein Piktogramm zu schreiben. Jetzt ist es kein Problem mehr, etwa den Bildersatz zu formulieren: "Ich tanzen 20. Juli 19 Uhr. Du auch?" Lookji ist übrigens mit einer internen Übersetzungshilfe ausgestattet. Hat man einen Piktogrammsatz gebildet, so reicht es aus, das iPhone quer zu halten. Dann werden die einzelnen Piktogramme stark vergrößert dargestellt und man kann per Fingerwisch von einem aufgeblähten Icon zum nächsten wechseln. Ein Fingerzeig auf die eingeblendete Lupe zeigt nun die Bedeutung des Piktogramms und das gleich in den wichtigsten Sprachen. Fazit: lookji setzt eine völlig neue Idee für das iPhone und den iPod touch um. Wer sich ein wenig in das System eingefuchst hat, kann schon bald richtig komplizierte Sätze aus Bildern formulieren. Das ist kreativ, neu und cool. Ich persönlich denke, dass ich lookji durchaus einmal bemühen werde, um meinen Freunden kryptische E-Mails zu senden, die sie dann entziffern müssen. Im Urlaub komme ich aber sicherlich mit gesprochenem Englisch schneller zum Ziel. Ob ich mir da die Zeit nehme, um einen Satz auf Bilderesperanto zu formulieren, wird sich noch zeigen. Obwohl: Wenn ich in Laos, Sibirien oder Kasachstan ganz dringend ein Klo benötige, ist es vielleicht am sinnvollsten, einfach das entsprechende Piktogramm vorzuzeigen. Wichtig: Zum Ausprobieren steht die kostenlose Free-Version von lookji parat. Sie kennt bereits 300 der 800 Piktogramme. Das reicht zum Kennenlernen und fürs Formulieren erster Bildernachrichten völlig aus. ( Carsten Scheibe ) lookji 1.0 Anbieter: Look! GmbH Größe: 17,9 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: Deutsch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore

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