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Zumindest in den USA hat die exklusive Anbindung an einen Telefonkonzern für iPhone-Besitzer nun ein Ende. Künftig dürfen sie ihr Telefon ganz legal knacken, um fremde Software zu installieren. Das hat die Behörde für Urheberrecht entschieden.
stern.de-Kolumnist Scheibe ist mit seinem neuen iPhone derart glücklich, dass er seine gesamte Umwelt damit nervt. Erst mit etwas Abstand fällt ihm auf, dass viele iPhone-Besitzer die guten Sitten ein wenig vermissen lassen.
Es gibt Spiele, bei denen kann man eigentlich gar nichts verkehrt machen. Und ob man nun selbst Golf spielt oder nicht: Let's Golf 2 ist für iPhone-Besitzer ein echtes Muss. Die hochauflösende 3D-Simulation sorgt für Action auf dem Golfplatz und erlaubt es, den virtuellen Ball auf sechs atemberaubend schön umgesetzten Parcouren aufs Tee zu setzen. Let's Golf macht den Golf-Sport ab sofort auch auf dem iPhone zu einem wahren Vergnügen. Das Spiel klebt nicht so nah am tatsächlichen Sport wie die Tiger Woods Simulationen. Dafür ist der Fun-Faktor aber deutlich höher. Der angehende Golfer gibt sich in der App zunächst einen Namen und darf dann einen von acht 3D-Figuren auswählen, die ihn repräsentieren sollen. Sowohl für Frauen als auch für Männer stehen die passenden Avatare zur Verfügung. Während des Spiels lassen sich später auch neue Outfits, Frisuren, Schläger und Bälle freispielen, mit denen sich dann der eigene Charakter noch weiter feintunen lässt. Die richtige Attitude ist eben auch im virtuellen Golfsport alles. Sinnvoll ist es, erst einmal den Einzelspieler-Modus zu wählen und hier ein so genanntes "Schnellspiel" zu versuchen. Dabei geht es um nichts und man kann einfach einmal ein paar Löcher auf verschiedenen Golfplätzen ausprobieren. Das ist wichtig, um die besondere Schlagtechnik des Spiels kennenzulernen. Das Spiel zeigt den Verlauf eines Loches zunächst, indem es im 3D-Modus über die Bahn hinwegfliegt - vom Abschlag-Tee bis zum Grün mit der Fahne. Anschließend zeigt der 3D-Blick den Spieler von hinten. Eine eingeblendete Übersicht zeigt am rechten Bildschirmrand noch einmal die ganze Bahn im Kleinen. Das Spiel weist auch auf den aktuell gewählten Schläger und die Windgeschwindigkeit hin. Automatisch drückt das Spiel dem Golfer den richtigen Schläger in die Hand und platziert ihn so, dass der Schlag, wenn er denn gelingt, den Ball direkt aufs Fairway treibt - und nicht ins Rough. Es ist aber jederzeit möglich, diese Vorgabe zu ändern. Wer etwa mangels Kraft oder Technik partout nicht über einen See hinwegschlagen kann, der wählt eben lieber den Weg drumherum. Geschlagen wird übrigens mit einem Fingertipp auf einen rechts unten eingeblendeten Golfball. Umgehend wird eine Balkengrafik eingeblendet, an der animiert eine Markierung hinauf- und hinabsaust. Hier gibt der Spieler mit einem ersten Tipp die Kraft des Schlags und mit einem zweiten Fingerzeig die Schlaggenauigkeit vor. Für einen genauen Schlag muss man den animierten Pin genau über einem dünnen grünen Balken zum Stehen bringen. Diese Schlagtechnik ist ganz leicht zu verstehen: Wer sie schnell genug verinnerlicht, kann sich von Bogeys und Pars verabschieden und endlich einmal ein paar Birdies und Albatrosse schlagen. Selten genug, dass man das auf einem echten Platz schafft. Wer die Übung hat, kann auch Ernst machen und sich auf den neuen Karriere-Modus einlassen. Hier stehen viele Wettbewerbe zur Verfügung, etwa 9 Loch auf dem einen Platz oder ein Nearest-to-the-Pin-Wettstreit auf einem anderen Platz. Wer sich dabei behauptet, erhält Goldmedaillien, Erfahrungspunkte und neue Outfits. Wichtiger noch: Wer genügend Medaillen sammelt, schaltet nach und nach neue Golfplätze frei. Dabei bietet das Spiel Plätze an, die es in Let's Golf 1 bislang noch nicht gegeben hat - den Golfclub Royal Safari in Kenia, den Königlichen Golfplatz in England, den Golfplatz Kleines Schloss, den Golfclub Olympus, das Golferparadies Teotihuacà n in Mexiko und den Golfclub Polarkreis im Eis von Grönland. Es dauert Tage, bis es dem Spieler gelingt, alle Elemente des Karriere-Modus freizuspielen. Dann bietet Let's Golf 2 aber auch noch einen Challenge-Modus mit neuen Aufgaben und eine freie Wahl des zu spielenden Lochs an. Und selbst wenn das noch nicht reicht, um sich auf Wochen hinaus zu amüsieren, so gibt es auch noch einen Mehrplayer-Modus, in dem der Spieler gegen seine eigenen Freunde antreten kann. Dabei ist es auch möglich, sich in die Online-Bestenlisten des Spiels einzutragen, um so mit dem Rest der Welt um die beste Platzierung zu konkurrieren. Fazit: Let's Golf 2 gehört sicher mit zu den 20 besten Spielen, die es für das iPhone gibt. Für knapp 4 Euro bekommt der Spieler ein packendes Game mit sechs komplett simulierten Golfplätzen und zahllosen Herausforderungen angeboten. Die Grafik ist bereits an das hochauflösende Retina-Display des iPhone 4 angepasst und bietet extrem hochauflösende Details auf jeder Golfbahn und wirklich satte Farben. Da gibt es nix zu mosern. Was stört: Let's Golf 2 für das iPad muss weiterhin als HD-Version separat eingekauft werden. Da wäre eine Universal-App für Besitzer des iPhones UND des iPads einfach sinnvoller gewesen. Noch einmal vier Euro ausgeben für eine inhaltsgleiche Version, die nur eine etwas andere Auflösung bedient - nein Danke. Wirklich nervtötend sind auch die vielen "süßen" Tiere, die zuhauf jede Golfbahn bevölkern. Klar wollte man hier einmal ein neues Feature für das Spiel ausprobieren. Aber wenn ich beim Golfen wirklich so viele Kühe, Füchse, Hasen und Rehe auf dem Fairway vorfinden würde, dann hätte ich die Golfschläger schon längst gegen eine Flinte eingetauscht. ( Carsten Scheibe ) Let's Golf! 2 1.0.1 Anbieter: Gameloft Größe: 308 MB Preis: 3,99 Euro Sprache: Deutsch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
Ich habe mein iPhone noch gar nicht lange, hab aber schon viele Schrecksekunden erlebt. Erst funktionierte die Synchronisation mit dem Rechner nicht mehr, dann war auf einmal meine Musik-Bibliothek verschwunden. Der neueste Schocker: Mein iPhone ist ins Wasser gefallen! Die Kinder sind groß genug, jetzt ist das iPhone mein kleines Baby, auf das ich richtig doll aufpasse. Schließlich ist es inzwischen so unverzichtbar geworden, dass ich es mir nicht leisten kann, es zu verlegen, zu vergessen oder aus Versehen fallen zu lassen. Im Büro ist es zum Aufladen des hungrigen Akkus immer an den Rechner angeschlossen. Unterwegs habe ich es immer in der vorderen rechten Hosentasche: Allzeit bereit. Gestern war ich auf dem Kindergeburtstag meiner Nichte, um dabei zu helfen, acht aufgedrehte Mädchen unter Kontrolle zu halten. Irgendwann wurde ich in die Küche abkommandiert, um das vorbereitete Essen aufzuwärmen und um Reis zu kochen. Mit dem Küchenwecker bin ich nicht klargekommen, also habe ich mein iPhone gezückt und in der Uhr-App die Stoppuhr gestartet. So wollte ich ablesen, wann die 15 Minuten vorbei sind, die der Reis zum Kochen braucht. Ich stellte das iPhone schräg vor einem Schrank auf, sodass ich die Anzeige gut ablesen konnte. Das war keine gute Idee, denn das iPhone kam trotz der rutschfesten Schutzhülle ins Rutschen und krachte zu Boden. So ein Sturz aus Brusthöhe auf einen harten Küchenboden ist eh keine besonders angenehme Sache für so ein zartes Technikwunder. Zu allem Unglück schaffte es das iPhone aber ausgerechnet, mitten in den winzigen Trinknapf der Katze zu fallen. Hier stand es plötzlich aufrecht im Napf - bis zur Hälfte im Wasser eingesunken. Ein Horrorbild! Das iPhone bergen, die Schutzhülle abreißen und das Ding schütteln, um das Wasser auszutreiben, war eins. Aber es tropfte ganz schön aus dem unteren Bereich mit dem Connector-Anschluss und den Lautsprechern. Ich holte an Wasser raus, was ging. Mir war aber klar, dass diese Notwasserung nicht unbedingt von Vorteil war. Immerhin, das iPhone war eingeschaltet und blieb auch danach an: Die Stoppuhr lief weiter. Dafür poppte auf einmal eine Push-Meldung auf. Sie besagte, dass ich ein technisches Gerät an das iPhone angeschlossen hätte, das nicht für den Betrieb mit dem iPhone vorgesehen sei. Und ob ich den Flugmodus einschalten wolle, um irgendeine Interferenz der Wellen zu vermeiden. Na klar: Der Connector spann wegen dem Wasser und drehte ein wenig durch. Nach dem Wegklicken der Meldung konnte ich dann aber ganz normal weiterarbeiten. Wenn das der ganze Schaden war, dann konnte ich damit leben. Zuhause merkte ich dann, dass der Sound weg war. Der integrierte iPod blieb stumm, die Spiele machten nix mehr, es gab auch keine internen Sounds mehr. So ein Mist. Beim Herumexperimentieren fand ich heraus, dass der Klingelton noch ging und dass sich die aufgezeichneten Sprachmemos noch abspielen ließen. Das bedeutete doch aber, dass die Lautsprecher des iPhones noch funktionierten??! In den Einstellungen des iPhones waren alle Klangoptionen eingeschaltet, auch die Lautstärke war auf Vollgas gestellt. Ich musste erst einmal schlafen gehen. Am Morgen nahm ich mich der Misere wieder an und fand heraus, dass der Sound mit eingestöpselten Lautsprechern oder Kopfhörern tadellos funktionierte. Das ganze klang mehr nach einem Software-Problem als nach einer defekten Hardware. Und so fütterte ich die Web-Suchmaschine mit dem Suchbegriff "iPhone keine Lautstärke verfügbar". Schnell fand ich in einem Forum einen Eintrag, der passte. Da konnte ein iPhone-Besitzer mitten im Telefonat plötzlich sein Gegenüber nicht mehr hören. Auch der iPod ging auf einmal nicht mehr. Überall war der Sound tot. Das Gegenmittel: Das iPhone komplett ausschalten und bei eingestöpselten Kopfhörer neu starten. Na, so ein Blödsinn. Das klang ja perfekt nach Voodoo. In meiner Verzweiflung probierte ich es aus - und auf einmal ging der Sound wieder. Was für eine Erleichterung. Also: Diesen kleinen Tipp sollte sich jeder iPhone-Besitzer gut merken. Ich habe übrigens ein iPhone 3GS ohne Jailbreak und mit der neuesten Software. Es handelt sich also nicht um ein Problem einer alten Hard- oder Software. Die Push-Fehlermeldung ist übrigens nach einer Nacht auch weg. Es scheint so, als hätte das iPhone die Wasserattacke gut überstanden. ( Carsten Scheibe )
Es wird nicht in Deutschland vertrieben und hat mit Meego ein Betriebssystem, das in der Mobilfunkbranche bedeutungslos ist. Ein Dilemma: Das Nokia N9 ist eines der besten Geräte, das die Finnen je auf den Markt gebracht haben - und ein Traum für Individualisten.
Egal ob Tokio, Frankfurt oder London: Apple-Fans haben weltweit die Filialen belagert, um das iPhone 4S in die Hände zu bekommen. Käufer Nummer eins harrte sogar 80 Stunden vor dem Apple Store in Sydney aus.
Eine neue Facebook-App ist erschienen: In der Version 4.0 wird erstmals das iPad unterstützt. Es gibt größere Bilder, schnellere Navigation ? und einige Probleme.
Die Kontakte auf dem iPhone speichern zwar die Namen und Adressen der Freunde und Geschäftspartner. Was aber oft fehlt, ist ein Foto. Das ist schade, denn genau dieses Foto wird automatisch auf dem Bildschirm gezeigt, sobald das Telefon klingelt. SmartSync sorgt für Nachschub - und holt sich die Fotos der Kontakte direkt aus Facebook. Es ist wirklich praktisch: Klingelt das iPhone, so reicht oft ein Blick aufs Display, um herauszufinden, wer anruft. Denn ab und zu ist dann ein großes Foto des Anrufenden auf dem Display zu sehen. Das funktioniert freilich nur, falls ein entsprechendes Foto in den Kontakten hinterlegt ist. Aus diesem Grund fotografieren iPhone-Besitzer ihren Freundeskreis so gern: Irgendwie müssen sie ja an Foto für die Adressdatenbank kommen. Ein besserer und deutlich effizienterer Weg: Die App SmartSync importiert die Fotos einfach aus Facebook. Hier wählt ja jeder Teilnehmer ein eigenes Porträtfoto, um sich seinen Freunden angemessen zu präsentieren. SmartSync scannt - nach entsprecher Freigabe - die Facebook-Freunde und gleicht ihre Namen mit den Kontakten des iPhones ab. Kommt es zu einer Übereinstimmung und es liegt noch kein Foto in der Datenbank vor, so übernimmt SmartSync das Bild aus Facebook in die Kontakte. Das funktioniert sehr gut und auch bei über 1.000 Kontakten in annehmbarer Geschwindigkeit. Die Treffer werden anschließend in einer Übersicht präsentiert, sodass man genau sehen kann, wie viele Fotos (und welche!) die App zur Kontaktdatenbank hinzugefügt hat. Die App geht sogar noch weiter und zeigt nicht nur die wasserdichten, sondern auch die "wackligen" Treffer an. Bei diesen strittigen Fällen decken sich die Namen bei Facebook und in den Kontakten nicht vollständig. Hier kann der Anwender selbst intervenieren und per Fingerzeig festsetzen, ob ein Foto zu importieren ist oder nicht. Übrigens: Via iTunes-Sync können die Fotos auch ins PC- oder Mac-Adressbuch übernommen werden. Gern versucht die App, weitere Informationen aus Facebook zu extrahieren, die in den Kontakten noch nicht vorhanden sind. E-Mail-Adressen und Telefonnummern lassen sich nicht aus Facebook auslesen. Dafür aber Geburtstage. Auch eine gute Möglichkeit, um die Geburtstage der Kontakte nachzupflegen. Noch besser: SmartSync kann "Freunde importieren". Dabei werden Freunde, die nur auf Facebook vorhanden sind, aber noch nicht als Datensatz in den Kontakten vorliegen, importiert. Gelungen ist an dieser Stelle, dass SmartSync nicht sofort loslegt, sondern stattdessen erst einmal eine Liste der möglichen Kandidaten erstellt. Per Fingerzeig lassen sich dann gezielt nur einzelne Datensätze übernehmen. Auch hier fehlen Adressen und E-Mail-Adressen, diese müssen von Hand nachgetragen werden. Fazit: Eine ausgetüftelte Datenbank-App, die auf gelungene Weise zwischen Facebook und den Kontakten vermittelt. Vor allem der Foto-Import ist eine Funktion, die das Adressbuch persönlicher gestaltet und bei Anrufen sehr schön aufzeigt, wer am anderen Ende der Leitung sitzt. ( Carsten Scheibe ) SmartSync 3.0 Anbieter: Ultimake Größe: 9,3 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: Deutsch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore Hinweis : Jede Menge iPhone-Apps werden zurzeit verschenkt oder mit einem ordentlichen Preisrabatt verkauft. Wir zeigen Ihnen diese App-Schnäppchen - auf allemeineapps.de .
Eine südkoreanische Anwaltskanzlei verklagt Apple stellvertretend für 27.000 Bürger wegen illegaler Speicherung von Geodaten.
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