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Der finnische Handyhersteller Nokia verliert weiter deutlich an Marktanteilen.
Symbolträchtiger Protest: Mehrere Politiker wollen angeblich ihre Nokia-Handys loswerden, Verbraucherminister Seehofer will sie sogar aus seinem Ministerium verbannen. Finanzminister Steinbrück bezeichnete derweil die Verlagerung des Nokiawerks nach Rumänien als "Karawanen-Kapitalismus".
Lange ging das Internet-Zeitalter an den Nokia-Handys fast spurlos vorbei. Doch damit ist jetzt Schluss, die Finnen wollen das Web nun mit dem N97 in alle Hosentaschen bringen. Wie schlägt sich das Smartphone mit Touchscreen und Tastatur aus dem hohen Norden?
Telefonieren übers Internet ist Mobilfunkbetreibern ein Dorn im Auge, denn damit verdienen sie nichts an den Gesprächen. Die neuen Nokia-Handys sorgen nun für Unruhe bei Vodafone und T-Mobile, denn Sie haben Skype an Bord. Nun suchen die Netzbetreiber nach Lösungen - ohne Nokia zu vergraulen.
Microsoft ist mit seinen Programmen in Unternehmen fest verankert. Doch im Geschäft mit Smartphones kommt der Softwarekonzern bei Profi-Kunden bisher nicht voran. Die Allianz mit Nokia soll das ändern - und der Rückfall des Blackberry-Rivalen RIM.
Der US-Software-Riese Microsoft hat für rund sechs Milliarden Euro den Internettelefonie-Anbieter Skype gekauft. Für Microsoft ist das der teuerste Zukauf in der Unternehmensgeschichte.
Siemens und Bosch haben im Libanon einen guten Klang. Doch ist längst nicht alles deutsch, was danach klingt. Ich bin umgezogen. Nachdem mein Vermieter auch die zweite Hälfte des Kellergeschosses an einen Clubbetreiber vermietet hat und die Bässe Nacht für Nacht bis vier Uhr morgens zu mir in den 6. Stock heraufschallten, hatte ich von der Rue Monot in meinem sonst so geliebten Achrafieh die Nase voll. Nun wohne ich im sehr viel ruhigeren Viertel Badaro, nicht weit entfernt vom libanesischen Nationalmuseum (unbedingt einen Besuch wert; nach dem Krieg ist das schwer beschädigte Gebäude wunderschön restauriert worden, und die meisten Exponate haben, zu Beginn der Kämpfe liebevoll in Betonsarkophage eingemauert, die blutigen Jahre unbeschadet überstanden). Leider hat die neue Wohnung weder einen Kühlschrank noch eine Waschmaschine. Also machte ich mich auf zum Streifzug durch die libanesischen Elektrogeschäfte. Die Palette der angebotenen Importgeräte ist breit, fast alle Länder und Hersteller sind vertreten. Natürlich auch die deutschen. Die Macht der Gewohnheit ließ mich als erstes die vertrauten Namen prüfen: Siemens, Bosch und was man sonst noch von zu Hause kennt. Aber was heißt hier von zu Hause? Irritiert las ich das Schild an der Siemens-Waschmaschine: Made in Turkey. Hergestellt in der Türkei? Und an dem Gerät daneben: Made in Italy. Eine andere war "Made in Poland". Bei Bosch derselbe bunte Reigen. Vermutlich sollte mich das im Zeitalter der Globalisierung nicht überraschen, ist ja weithin bekannt, dass Unternehmen Produktionsstätten ins Ausland verlagern, um günstiger zu produzieren oder Zölle zu umgehen oder Steuervorteile zu genießen. Nokia-Handys kommen ja nun auch zum Teil aus Rumänien. Und trotzdem wäre es mir merkwürdig vorgekommen, im Libanon eine Siemens-Waschmaschine zu kaufen, auf der "Made in Turkey" oder "Made in Poland" steht. Irgendeinen Unterschied muß es auch immer noch geben, denn die Waschmaschinen deutscher Hersteller, auf denen noch "Made in Germany" steht, sind deutlich teurer als die in der Türkei oder in Polen gefertigten. Ist Siemens also nicht gleich Siemens? Der Verkäufer jedenfalls wies extra daraufhin, wenn ein Gerät (zumindest dem Etikett nach) aus Deutschland kam. Gekauft habe ich schließlich eine koreanische Waschmaschine. Warum soll ich patriotischer sein als die Hersteller selbst?
Mit einer breit angelegten Kooperation wollen die Branchen-Schwergewichte den Vormarsch ihrer Konkurrenten im Handygeschäftskundenmarkt bremsen. Es ist nicht weniger als ein Befreiungsschlag.
Vor genau 20 Jahren erschien der Gameboy von Nintendo und machte portable Spielekonsolen zum Massenphänomen: Die Menschen spielen, wo immer sie gehen und stehen. stern.de stellt die vier wichtigsten Handhelds von heute vor und zeigt, welche Spiele unterwegs am meisten Spaß machen.
Nokia und Microsoft rücken noch enger zusammen, um den Erfolg der Blackberry-E-Mail-Handys des Rivalen Research In Motion (RIM) zu bremsen. Der weltgrößte Mobiltelefonhersteller rüstet von sofort an alle Oberklassehandys mit Microsofts E-Mail-Software Activesync aus.
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