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Die Firma Payback darf künftig ohne ausdrückliche Zustimmung ihrer Kunden keine Werbung per SMS und E-Mail mehr verschicken. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Bisher bekam jeder Kartennutzer, der nicht aktiv widersprochen hatte, die elektronische Post.
Sie steckt in fast 22 Millionen Portemonnaies, bringt beim Einkaufen, Tanken oder Fliegen ein paar Prozente und gilt als das erfolgreichste Bonusprogramm Deutschlands: Die Payback-Karte.
Mit der Payback-Karte kann man in Deutschland Punkte sammeln - beim Einkaufen, beim Tanken, beim Shopping. Spezielle Aktionsgutscheine helfen dabei, die Punkteausbeute noch zu vermehren. Die Payback-App zeigt die aktuellen Gutscheine im iPhone-Display an - und löst sie per Daumendruck ein. Die Payback-Karte ist nur eine Karte mehr in meinem Geldbeutel. Aber wenn ich sie schon habe, dann nutze ich sie auch. Vor allem beim Wocheneinkauf, manchmal aber auch beim Tanken sammele ich Punkte, die sich stetig akkumulieren, bis ich sie eintauschen kann - gegen edle Salz- und Pfefferstreuer, eine neue HiFi-Anlage oder anderen Schnickschnack. Freunde haben sogar eine Karibik.-Kreuzfahrt mit ihren Payback-Punkten angezahlt. Regelmäßig bekomme ich von Payback eine Menge Papier zugeschickt. Das sind Gutscheine, die ich in den Geschäften einlösen kann. Sie spendieren Extrapunkte, verzehnfachen meine Punkteausbeute aus einem Einkauf oder bieten andere Vorteile. Allerdings: Ich bin kein Schnipselonkel. Und ich setze mich definitiv nicht hin und zerschneide Couponvorlagen, um mit dem Resultat meine Brieftasche zu füllen. Aber es gibt ja für alles eine App. Und so gibt es inzwischen auch eine eigene Payback-App. Zum Glück kostenfrei. Hier melde ich mich einmalig mit meinem Namen und meiner Payback-Nummer an. Umgehend kann ich ablesen, wie viele Payback-Punkte sich bereits auf meinem Konto befinden. Sehr gut. Der besondere Clou der App: Die Software fischt stets die aktuellen Payback-Coupons aus dem Internet und zeigt sie mir direkt auf dem iPhone an. Beim Einkaufen hole ich einfach das iPhone hervor und starte die App. Dann zeigt sie mir die Coupons. Dank GPS "weiß" die App sogar, wo ich mich befinde oder welche Payback-Partner in der Nähe sind. So werden nur die Coupons angezeigt, die sich in den nahe gelegenen Läden auch verwenden lassen. Noch vor dem Bezahlen drücke ich einfach mit dem Daumen auf einen Coupon, den ich einlösen möchte - fertig. Anschließend muss ich nur die Payback-Karte an der Kasse vorzeigen. Die Kassiererin bekommt von dem Coupon gar nichts mit. Die App zeigt nicht nur die Coupons, sondern weist auch darauf hin, wie lange sie noch gültig sind. Gern berechnet die App auch die Route hin zu einem Geschäft, in dem sich die Coupons einlösen lassen. Eine Google-Straßenkarte zeigt außerdem alle Kooperationspartner in der unmittelbaren Umgebung auf. Auch ein Filialfinder steht bereit. Die Payback-App mit den Coupons funktioniert wunderbar - wenn sie funktioniert. Ich hatte letztens den Fall, da startete ich die App direkt an der Kasse im Supermarkt - und die Software begann plötzlich damit, minutenlang Daten zu beziehen. GPS funktionierte auch nicht auf Anhieb und so bekam die App meinen Standort nicht mit. In der Folge weigerte sich die App, den Coupon einzulösen. Sicherlich ein Einzelfall. Aber er verleitet mich zu diesem Tipp: Am besten startet man die App noch bevor man in der Kassenschlange steht. Müssen dann noch Daten geladen werden oder braucht das GPS-Modul noch Zeit, um warmzulaufen, dann ist das nicht so tragisch. Die App zeigt übrigens via "Hilfe & Co" nicht nur den aktuellen Gesamtpunktestand an, sondern stellt auch eine Tabelle zusammen, die aufzeigt, wann und wo welche Umsätze mit der Karte getätigt wurden. Was ich schmerzlich vermisse, ist die Übersicht der aktuellen Payback-Geschenke mit der Möglichkeit, meine Punkte direkt aus dem iPhone heraus einzutauschen. So muss ich dafür doch wieder auf Papierformulare zurückgreifen - wie langweilig. Hier muss die App dringend nachbessern, um 5 Punkte zu erhalten. ( Carsten Scheibe ) PAYBACK mobil 1.12 Entwickler: Payback GmbH Größe: 12,4 MB Preis: Gratis.-App Sprache: Deutsch Wertung: ****/* (4 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
Mit den Attacken der Internetaktivisten gegen Unternehmen, die nicht mit Wikileaks kooperieren, bekommen politische Proteste eine neue Qualität. Es braucht wenig, um große Wirkung zu erzielen - und der Widerstand aus dem World Wide Web ist nur schwer zu kontrollieren.
Das Sammeln von Rabattpunkten bringt weniger ein als gedacht: Wer sich von Kundenkarten anlocken lässt, bekommt heute oft weit geringere Preisnachlässe als noch vor zwei Jahren.
Das bitterkalte Hoch "Cooper" hat seinem Namensgeber keine gute PR gebracht. Einige badische Narren hoffen nun, dass "Dieter" netter wird. Über das Geschäft mit Wetternamen.
Noch mehr schlechte Nachrichten für Unicef: Nun droht auch das Unternehmen Payback damit, dem Kinderhilfswerk den Geldhahn zuzudrehen. Mit zwei Millionen Euro ist das Rabattpunke-Unternehmen ein bedeutender Spender. Aber: Unicef kann den Spendenverlust noch abwenden.
Beinahe täglich brechen Hacker in Server von Unternehmen oder Regierungen ein, um Passwörter und Kundendaten zu stehlen. Doch wer steckt hinter den Angriffen? Eine Hacker-Typologie.
Während die Verbraucherverbände vor dem kommenden Rabattgesetz warnen, kündigte das Bonuskarten-System Payback noch mehr Vergünstigungen an.
Sie füllen mittlerweile bei fast jedem Deutschen das Portemonnaie. Und die Frage an der Kasse "Sammeln Sie Punkte?" ist beim Einkauf schon Standard. Doch wirklich bringen tun nur die wenigsten Karten etwas.
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