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Nach massiver Kritik an einem von Privatfirmen entwickelten Trojaner wollen Bund und Länder solche Spionage-Software künftig von eigenen Leuten schreiben lassen. Mit der Aufklärung der Affäre scheint es hingegen nicht recht voran zu gehen.
Sie soll den berüchtigten "Staatstrojaner" programmiert haben - für Bundesländer. Aber nicht nur das. Laut einem Medienbericht erhielt die hessische Firma "DigiTask" auch Aufträge von Bundesbehörden.
Im Streit um den umstrittenen Einsatz von Spionage-Software in Bayern hat die SPD personelle Konsequenzen gefordert.
Ein Sicherheitsunternehmen warnt vor einer E-Mail, die gerade durchs Netz geistert und mit der Meldung vom angeblichen Tod Johnny Depps Aufmerksamkeit erregt. Dahinter lauert ein Computervirus.
Die Große Koalition will die Strafprozessordnung erweitern, damit die staatliche Spionage bei Privat-PCs auch zur Strafverfolgung eingesetzt werden kann. Laut Ministerium sollen so auch "technische Veränderungen nachvollzogen" werden. Doch es regt sich Widerstand.
Der inzwischen insolvente Telekommunikationsausrüster Nortel aus Kanada ist über Jahre hinweg und in großem Stil über das Internet ausspioniert worden.
Doping, Drogen, Hehlerei: Bayerns Innenministerium legt offen, in welchen Fällen schon mit Software-Spionage ermittelt wurde. Es sind mindestens fünf Verfahren. Die Opposition sägt bereits am Stuhl von Minister Herrmann.
Vor genau fünf Jahren infizierte "Sobig.F" Tausende Rechner und verursachte Schäden in Millionenhöhe. Viele Eigenschaften, die der Computervirus erstmals zeigte, gehören heute zum Standardrepertoire. Doch Experten sind sich einig: Im Vergleich zu heutigen Würmern ist "Sobig.F" harmlos. Schutz ist unverzichtbar.
Dieser Plan wird für Aufregung sorgen: Künftig soll es der Polizei erlaubt sein, Wohnungen nicht nur abzuhören, sondern auch mit Kameras zu überwachen. So sieht es Medienberichten zufolge ein Gesetz vor, auf das sich nun das Justiz- und Innenministerium geeinigt hat.
Sie hat große Wellen geschlagen, die Ankündigung des Bundeskriminalamts jeden Computer von Verdächtigen per Hackerangriff auszuspionieren. Mit dem Mythos räumt BKA-Präsident Jörg Ziercke jetzt auf. Er setzt beim Schnüffeln auf Wanzen.
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