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2. Juli 2007, 16:45 Uhr

500.000 iPhones über den Ladentisch

Der Hype um das neue Multifunktions-Handy von Apple hat alle Erwartungen übertroffen. Am ersten Wochenende stürmte die Kundschaft die Läden und bescherte Apple einen gewaltigen Verkaufs-Erfolg.

Innerhalb von 24 Stunden ausverkauft: das iPhone© Manuel Balce Ceneta/AP

Es war keine große Kunst der Analysten, einen erfolgreichen Verkaufs-Start des iPhones vorauszusagen. Was aber dann am Wochenende über die Ladentische der Apple- und AT&T-Stores ging, überstieg die Prognosen zum Teil deutlich. Insgesamt wurden nach Angaben der Investment-Firma Piper Jaffray über das ganze Wochenende eine halbe Million iPhones verkauft. In vielen Filialen des Telekom-Konzerns und Apple-Exklusivpartners AT&T waren die Geräte nach eigenen Angaben innerhalb von 24 Stunden ausverkauft.

Der Verkauf in den USA hatte am Freitag pünktlich um 18.00 Uhr in den Apple Stores und den Filialen von AT&T begonnen und dauerte die ganze Nacht. Allein am Freitag hätten rund 200.000 Stück des lang erwarteten Design-Handys nach Erhebungen der Global Equities Research aus San Francisco den Besitzer gewechselt. Analysten hatten zuvor mit 50.000 bis 200.000 Einheiten gerechnet. "Das ist ein sehr erfolgreicher Start", sagte Gene Munster, Analyst von Piper Jaffray.

iPhoine soll drittes Standbein werden

Die Erfolgsgeschichte des iPhone hänge nun aber davon ab, wie es sich in den Jahren 2008 und 2009 entwickeln wird, so Munster. 2009 wird Apple seiner Einschätzung nach mit dem Handy bereits ein Drittel seiner Umsätze machen können. Auch nach Apples eigenen Vorstellungen soll sich das iPhone neben den Macintosh-Computern und dem erfolgreichen Musik-Player iPod für das Unternehmen zum dritten Hauptgeschäftsbereich entwickeln.

Das iPhone besitzt nur eine Taste und wird über ein berührungsempfindliches Display bedient. Neben der Telefonfunktion ist auch ein iPod zum Abspielen von Musik und Videos integriert. Für den Zugang ins Internet nutzt das iPhone, das vorerst nur in den USA zu haben ist, den recht langsamen Standard EDGE. Ob das Gerät zum Europa-Start Ende des Jahres einen leistungsfähigeren 3G-Standard unterstützt, ist bislang nicht bekannt.

Verzögerungen bei der Freischhaltung

Unter den ersten Käufern, die zum Teil über Tage vor den Shops von Apple und AT&T campiert hatten, gab es allerdings nicht nur Begeisterung. Einige Käufer mussten zum Teil mehr als 30 Stunden auf ihre Freischaltung warten. Verzögerungen gab es auch bei Kunden, die für das iPhone extra den Anbieter wechseln mussten. Das Handy kann nur nutzen, wer einen zweijährigen Vertrag mit AT&T abgeschlossen hat.

Anders als in den USA sonst üblich, konnten die ersten Kunden ihr gerade erworbenes Gerät zu Hause über Apples Online-Plattform iTunes freischalten. Doch die Wartezeit wurde damit für viele Nutzer keineswegs wie erhofft verkürzt. Vermutlich wegen des großen Ansturms kam es bei der Freischaltung durch AT&T zum Teil zu erheblichen Verzögerungen, wie iPhone-Eigentümer unter anderem im Branchenmagazin "c'net" berichteten. Einen Apple-Kunden habe es sogar ganze 39 Stunden gekostet, bis er sein neues Gerät endlich in Gebrauch nehmen konnte.

DPA
 
 
KOMMENTARE (2 von 2)
 
pimmelman (03.07.2007, 10:23 Uhr)
was n scheiss
..oh man!
Countryjoe (03.07.2007, 10:04 Uhr)
Schafe geschoren
Da haben sich die Schafe mal wieder scheren lassen. Was früher die Glasperlen ist heute das iPhone.
Schade ist, daß man sich noch nichtmal ein Ei drauf backen kann.
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