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Drama, Baby, Drama: Überall wird die Rezession zur Katastrophe hochgejazzt, Vergleiche mit der Weltwirtschaftskrise von 1929 sind an der Tagesordnung. Damals aber waren die Deutschen noch kein Volk von Flachbildschirmbesitzern, schreibt Wolfram Weimer.
Brasilien, Russland, Indien und China - die sogenannten BRIC-Staaten standen lange Zeit für hohe Wachstumsraten. Dieses Bild hat jedoch im Zuge der jüngsten Wirtschaftskrisen Kratzer bekommen. Anleger sollten daher vorsichtig investieren.
Wer Stammtischparolen erwartet, wird sie diesmal kaum finden. Besser wird Sarrazins Buch über den Euro deshalb nicht. Zu widersprüchlich sind die 464 Seiten - und teils sogar peinlich.
Die Kanzlerin ist beim G8-Gipfel in Camp David hart geblieben und hat koordinierten Konjunkturprogrammen der führenden Industriestaaten eine Absage erteilt. Auch deswegen reichte es nur für eine unverbindliche Abschlusserklärung.
Die japanische Wirtschaft erholt sich schneller von den Folgen der Naturkatastrophe vor gut einem Jahr als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im ersten Quartal des laufenden Kalenderjahres überraschend deutlich um eine hochgerechnete Jahresrate von real 4,1 Prozent.
Auch ein rasantes Wirtschaftswachstum in Afrika hat bislang nicht zur Überwindung des Hungers auf dem Kontinent geführt.
Die Autobranche boomt - aber nicht überall. Auf gesättigten Märkten wie Deutschland greifen die Hersteller immer massiver zu Tricks, um die überproduzierte Ware in den Markt zu drücken.
Der TÜV Süd ist nach einem Rekordjahr weiter weltweit auf Expansionskurs. Der größte deutsche Prüfkonzern «wird immer mehr zum Global Player», sagte Vorstandschef Axel Stepken am Mittwoch in München und kündigte für dieses Jahr erneut ein Dutzend Übernahmen an.
Die Krise und ihre Folgen setzen dem Euro-Sorgenkind Spanien trotz der drastischen Sparpolitik der Regierung unvermindert zu. Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) stufte am Montag die Kreditwürdigkeit von elf spanischen Banken herab.
Die viertgrößte Euro-Wirtschaft Spanien ist im ersten Quartal 2012 in die Rezession gerutscht. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres sank die Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent, wie das spanische Statistikamt in Madrid mitteilte.
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