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Die Grafik ist schlimm und der Seitenaufbau dauert ewig - dennoch ist der Videotext im Fernsehen auch in Zeiten des Internet ein Renner. Jetzt wird das Infoangebot 30 Jahre alt. Sein Erfolgsrezept: Kürze ohne Würze.
Bald ist Schluss mit analog: Wer Satelliten-Fernsehen hat, braucht ab Mai einen digitalen Empfänger. Die besten Geräte im Test.
Wenn eine Bundesliga-Saison zu Ende geht, heißt es immer auch Abschied nehmen. Von Hoffnungen sowieso. Von Spielern, die ihre Karriere beenden, auch. Aber mein schwerster Abschied gilt diesmal einer Seite, einer Zahl. In der neuen Spielzeit werde ich nämlich wohl Besitzer eines iPhones sein, es geht ja gar nicht mehr anders heutzutage. Dementsprechend bin ich dann mit einer supertollen Flat immer „on“. Fußballnachrichten und Ergebnisse kann ich dann überall zu jeder Zeit empfangen und solange lesen, bis ich sie auswendig kann. Und wie ich mich kenne, werde ich mich fleißig dieser ungeahnten neuen Möglichkeiten bedienen. Aber nicht ohne eine gewisse Wehmut. Denn zurück lassen werde ich einen treuen Gefährten, der mich jahrelang mit allen relevanten Fakten versorgte: Den Videotext und seine Seite 200. Die Seite 200 war bei jedem TV-Sender das Tor in die Welt des Fußballs, aber den besten Videotext lieferte passend zu diesem unglaublich charmant altbackenem Medium natürlich der altbackenste aller Sender: das ZDF. Die ARD? Hier wollte man mit dem Videotext offensichtlich Randsportarten fördern. SAT 1? Wenn man etwas über die tiefsten Abgründe Deutschlands erfahren will, muss man sich die dortige Werbung im Videotext ansehen. Also schaute ich im ZDF fasziniert zu, wenn sich die Zahlen oben links mühsam auf mein ausgewähltes Ziel zu bewegten. Die Seite 200 war immer der Startschuss, oft gefolgt von der 253 mit der aktuellen Bundesliga-Tabelle oder der 460 mit der Übersicht zu allen internationalen Ligen. Von hier aus konnte ich sogar live verfolgen, wie es gerade in Portsmouth. Livorno oder Getafe stand. Doch Schluss damit. In Zukunft werde ich einen einzigen Knopf drücken, beziehungsweise natürlich den Screen touchen und dann in die Tiefen des mobilen Internets oder irgendeiner Live-Ticker-Fußball-App eintauchen. Das ZDF wird dann wohl nicht der Anbieter sein, und mir bleibt nur die Erinnerung an die Zeit, in der die Zahl 200 von großer Bedeutung war. footage-magazin.de
Immer früher, immer mehr: Das Buch "Generation Wodka" zeigt ein verheerendes Bild trinkender Kinder und Jugendlicher. Zu Besuch bei Kids, für die ein Absturz mit 13 normal ist.
Fernsehen am Computer - im Zeitalter des Digital-TV sollte Digitales mit Digitalem eigentlich gut verknüpft werden können. Guckte man mit TV-Karten bislang oft in die Röhre, macht ein kleiner USB-Stick nun große Versprechungen.
Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus soll bei dem Kauf eines Aktienpaketes des EnBW-Konzerns den Landtag belogen haben. Angeblich ist das Gutachten, das den Kauf billigt, erst im Nachhinein entstanden. Die Landesregierung dementiert und spricht von "Verleumdung".
Einfache Empfänger reichen allemal, denn Bild und Ton überzeugen.
Es gibt viele Gründe dafür, das iPad kurz einzuschalten. Den Wetterbericht abzurufen ist sicherlich einer davon. Weather Pro for iPad bietet Wettervorhersagen für über zwei Millionen Städte auf der Erde an - und das mit vielen Zusatzinformationen und gleich für sieben Tage im Voraus. Weather Pro for iPad bringt nach dem Start die eigene Position in Erfahrung und ruft den aktuellen Wetterbericht aus dem Internet ab. Möglich ist es aber auch, gezielt nach einem Ort zu suchen und ihn in den Favoriten abzulegen. Wer gleich mehrere Favoriten gespeichert hat, kann sich sogar für alle Standorte auf einmal das aktuelle Wetter zur aktuellen Stunde anzeigen lassen. Wichtiger ist natürlich die Wetterprognose für den aktuellen Standort. Weather Pro schaut sieben Tage in die Zukunft und zeigt den Wetterbericht auf seinem Bildschirm an: Wie gut, dass das iPad eine so große Auflösung hat. Da die Daten von der MeteoGroup stammen, braucht an der Ernsthaftigkeit der Wetterinformationen nicht gezweifelt werden. Auf jeden Fall hilft die App perfekt dabei, den Blick in die Tageszeitung oder das Herumstöbern im Videotext überflüssig zu machen. Ein Fingerzeig in der iPad-App - und alle Informationen stehen bereit. Das neue Dashboard, das es so in der iPhone-App bislang noch nicht gibt, sammelt alle wichtigen Wetterfakten zum Tag und verpackt sie in übersichtliche Bilder. Ein großes Icon zeigt so etwa gleich den aktuellen Wetter-Status-Quo an - in letzter Zeit leider immer nur Regen, Regen, Regen. Dazu kommen Skalen und Diagramme für die Temperatur, den Luftdruck, die Windgeschwindigkeit und die Regenwahrscheinlichkeit. Das sieht sehr wichtig und cool aus. Trotzdem braucht es seine Zeit, um die Diagramme zu "lesen". Unter dem Dashboard folgt dann die detaillierte Wettervorhersage für die ganze kommende Woche. Dabei werden die Tage gegen die einzelnen Informationen aufgetragen. Es gibt zahlreiche Linien- und Balkendiagramme, die allesamt dazu dienen, die voraussichtliche Temperatur, die Windgeschwindigkeit und -richtung, die Regenwahrscheinlichkeit und Niederschlagsmenge, den Luftdruck sowie die Sonnenstunden und die UV-Belastung anzuzeigen. Auch diese Datentabellen und Charts sehen hochprofessionell aus. Nur sind die Charts auch sehr schwer zu "lesen", zumal die links angebrachte Beschriftung der einzelnen Charts beim Scrollen der Ansicht manchmal aus dem Sichtbereich verschwindet und man so nicht immer auf Anhieb weiß, WAS da eigentlich gezeigt wird. Das ist sicherlich ein Anfangsproblem: Nach ein paar Tagen weiß der Anwender schon viel besser, wo er die ihm wichtigen Daten findet. Ich achte etwa nur noch auf das Wettersymbol, die Temperatur, die Anzahl der Sonnenstunden und die Niederschlagswahrscheinlichkeit, um etwa den besten Tag für eine Golfrunde auszuknobeln. Schön wäre es, wenn ich für mich überflüssige Fakten und Charts in den Einstellungen einfach ausschalten könnte. Das würde für mich die Übersichtlichkeit deutlich erhöhen. Eine Radarauswertung gibt es in der App auch. Sie lässt sich nicht nur für Deutschland, sondern auch für viele andere Länder herunterladen. Dabei bezieht die App 15 Einzelbilder und spielt sie dann als Animation ab, um herannahende Regenfelder zu visualisieren. Animierte Satellitenbilder runden die App ab. ( Carsten Scheibe ) Weather Pro for iPad 1.0 Entwickler: MeteoGroup Größe: 11,2 MB Preis: 3,99 Euro Sprache: Deutsch Wertung: ****/* (4 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
Der langjährige Präsident des SC Freiburg, Achim Stocker, ist im Alter von 74 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben. Stocker war der dienstälteste Club-Chef im Profifußball.
Seit dem 1. Juni gilt der 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag, ein bürokratisches Monster. Die kleinteilige und kostspielige Regulierung schränkt das Internet-Angebot der öffentlich-rechtlichen Sender ein. Dort hat das große Löschen und Testen begonnen.
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