Fahrradkurier entwickelt Berlin-App

2. November 2012, 14:17 Uhr

Speziell entwickelte City-Apps sind heutzutage in Großstädten gefragter denn je: Nun hat ein Fahrradkurier den "Bikecityguide" für die fahrradgerechte Navigation konzipiert.

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Mit immer neuen GPS-gekoppelten Handyapps unterwegs in Berlin, willkommen in der Großstadt 2.0. Programme wie "wikitube" verknüpfen das Bild der Handykamera mit Infos aus dem Netz, der "Urban Art Guide" führt von einem Graffiti zum nächsten. mehr...

Und der "Bikecityguide" hilft bei der fahrradgerechten Navigation.

O-Ton: Andreas Stückl, Bikecityguide

"Dann gebe ich hier einfach Start Ziel ganz wie gewohnt ein, die Route wird jetzt berechnet, Navigation starten, Display aus. Und ich kann jetzt hier ganz praktisch das Handy in die Hosentasche geben und mit einem Ohrhörer, also Bluetooth Ohrhörer oder mit Kabel mir die Navigation ansagen lassen."

Die Routenvorschläge dieser App basieren auf freiem Kartenmaterial, aber auch auf der Erfahrung von Fahrradkurieren. Denn die wissen, dass große Straßen nicht immer schnelles Vorankommen bedeuten. Daneben richtet sich der "Bikecityguide" aber auch an Auswärtige und Touristen, die von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten geführt werden wollen.

O-Ton: Andreas Stückl, Bikecityguide

"Ich habe in jeder Stadt vordefinierte Insidertouren, also von ortskundigen Radenthusiasten erstellte Insidertouren um einfach Städte am Rad besser kennenzulernen."

"Bikecityguide" bietet mittlerweile kostenpflichtige Download-Pakete für 28 Städte in ganz Europa und will sich im hart umkämpften App-Markt nicht abhängen lassen. Schon bald sollen Nutzer hier auch ihre eigenen Routen und Sehenswürdigkeiten eintragen können. Noch mehr Interaktivität, das ist es, was die Apps erfolgreich machen soll. Schließen