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Selbst einen Carport aus Holz zu bauen, scheint einfach: Vorgefertigte Bausätze erleichtern die Arbeit. Doch wenn man nicht aufpasst, kann das Konstrukt später faulen oder im schlimmsten Fall einstürzen. Auch Ärger mit den Nachbarn kann es geben.
Das Bauvorhaben Eigenheim ist mehr als nur eine Baustelle - es sind drei: Zum eigentlichen Bau kommen die "Papierbaustelle" und die "Baustelle Zwischenmenschliches".
Hier geht er in die Kirche, hier kauft seine Frau Babywindeln ein. Aber in Großburgwedel fällt kein Wort über Christian Wulff. Fast kein Wort. Ein Ortstermin.
Unsere Wirbelsäule verschleißt mit der Zeit. Dadurch kann sich das Rückgrat zu einer Seite krümmen. Das ist für viele Betroffene mehr als ein Schönheitsmakel. Denn Erkrankte leiden oft unter Rückenschmerzen.
Apple ist zur beherrschenden Größe im mobilen Internet aufgestiegen, kontrolliert Inhalte, schöpft Gewinne ab. Der einst so geniale Konzern droht zur Gefahr zu werden, auch für sich selbst.
Im südöstlichsten Zipfel des Bundeslandes Sachsen glaubt man noch an Gespenster. In den Baumwipfeln der Kulturinsel Einsiedel nahe Görlitz überlassen acht Trolle ihre Holzhäuser Touristen. Der Erfinder der guten Geister wurde dafür mit dem deutschen Tourismuspreis ausgezeichnet.
Neu für digitale Pfadfinder: das Schweizer Taschenmesser mit USB-Stick und Fingerabdruck-Scanner Es gibt sie mit Dosenöffner, Pinzette, Schere, Nagelfeile, Kugelschreiber, Schraubenzieher, Brieföffner, Orangenschäler, Kompass, Kapselheber, Korkenzieher, Wasserwaage, Holzsäge, Drahtabisolierer, Zigarrenschneider und sogar Stech-Reib-Ahle (was auch immer das sein mag): Schweizer Taschenmesser, Multitalente für alle Lebenslagen, vor fast 120 Jahren für die Schweizer Armee erfunden und heute weltweit in mehr als einhundert Varianten erhältlich. Sechs Millionen Stück produziert der Hersteller Victorinox davon Jahr für Jahr, das sind 28.000 Stück pro Tag. Trotz der Vielfalt an Modellen war ich verblüfft, neulich auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas das rot-weiße Firmenlogo der Schweizer zu sehen: umgeben von Kopfhörern, Netbooks, Stereoanlagen, ein großer Stand für Taschenmesser. Wie das? "Wir wollen, dass das Schweizer Taschenmesser mit der Zeit geht", erklärte mir Veronika Elsener, Mitbesitzerin der traditionsreichen Familienfirma. Als Kind, erinnert sie sich, sei sie viel durch den Wald gelaufen, und da war es praktisch, ein traditionelles Messer dabei zu haben, mit den Klingen, Feilen, Sägen und was man in der Natur noch so alles braucht. Aber heute? "Meine Kinder verbringen mehr Zeit vor dem Computer als im Wald, wir mussten das irgendwie aktualisieren." Und so gibt es nun Schweizer Taschenmesser mit Anschluss ans Digitalzeitalter: Schon auf der vorigen CES stellte Victorinox ein Modell mit wasserfestem USB-Stick vor, und diesmal feierte der "Presentation Master" Premiere - eine weiterentwickelte Variante mit Laser-Pointer, Bluetooth-Fernbedienung für Laptops und Fingerabdruck-Scanner, damit die Daten auf dem USB-Stick sicher sind. Erst wenn sich der Besitzer per Fingerabdruck identifiziert, kann auf die Informationen zugegriffen werden. 100.000 Dollar versprach Victorinox demjenigen, der es schafft, das System, mit dem die Daten verschlüsselt werden, zu knacken. Am Ende der CES hatten sich 45 Hacker daran versucht - erfolglos; die Schweizer durften ihr Geld behalten. Im April soll der Presentation Master auf den Markt kommen. Bis zu 32 Gigabyte Speicherplatz bietet der USB-Stick, mehrere Varianten sind geplant, darunter auch solche ohne Messer, Schere und Nagelfeile: Wer viel fliegt, ist mit den Modellen ohne scharfe Klingen besser bedient. Bedingung ist allerdings ein Windows-Rechner, weil sich die Verschlüsselungssoftware nicht mit Macintosh- oder Linux-PCs verträgt. Schade eigentlich. Aber wer nicht auf Windows steht, kann sich vielleicht mit dem "Swiss Army Remote" trösten: Es soll ab Herbst erhältlich sein und vermag per Knopfdruck drahtlos das Garagentor zu öffnen. Die Reaktion auf die ersten Taschenmesser des Digitalzeitalters sei "überwältigend", erzählt Veronika Elsener, und deshalb soll es bald noch mehr davon geben: "Wir sind offen für neue Ideen, und dieser Markt ist unbegrenzt."
stern.de-Kolumnist Scheibe ist mit seinem neuen iPhone derart glücklich, dass er seine gesamte Umwelt damit nervt. Erst mit etwas Abstand fällt ihm auf, dass viele iPhone-Besitzer die guten Sitten ein wenig vermissen lassen.
Caren Miosga moderiert zum ersten Mal die "Tagesthemen". stern-Redakteur Alexander Kühn drückt ihr die Daumen - und erinnert an die Anfangsschwierigkeiten von Hajo Friedrichs, Ulrich Wickert und Sabine Christiansen.
In erster Linie sollte man wohl sich selbst festhalten da oben auf dem Dach ;-), meint Jona Mugabo aus New York.¶Alle Antworten»/br«
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