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Mit der Verpflichtung von Thomas Gottschalk zeigt die ARD, dass sie nur noch auf fertige Stars setzt. Junge Talente haben das Nachsehen. Den Gebührenzahler kommt das teuer zu stehen.
In München diskutieren Medienschaffende über die Zukunft des Journalismus. Doch im Übergang zum Digitalen haben die Verlage mit Unternehmen wie Google ganz neue Gesprächspartner - die sie hassen, aber zugleich lieben müssen.
Werbefinanzierte Streaming-Dienste für Musik wie das schwedische Startup Spotify stoßen bei den etablierten Plattenfirmen zunehmend auf Widerstand. Hohe Lizenzgebühren gefährden die Startups.
Die ganze Welt zwitschert, und das Silicon Valley hat seine nächste große Hoffnung: Twitter. Doch Geld verdienen lässt sich mit dem Internetdienst keines. Nach Youtube und Facebook hat das Web 2.0 wieder mal eine Heiße-Luft-Nummer.
Während die Finanzkrise vielen Bankern und Managern Tränen in die Augen treibt, freut sich Google-Mitbegründer Sergey Brin über die turbulenten Zeiten. Das bringe Klarheit darüber, was die Kunden wirklich wollten. Seinem Unternehmen geht's ausgezeichnet: Im jüngsten Quartal erzielte Google erneut einen Milliardengewinn.
Noch hat sich für Google der Kauf von Youtube nicht gelohnt, die Werbeumsätze erfüllen nicht die Erwartungen. Künftig will das Onlineportal mit kompletten TV-Sendungen mehr Zuschauer und damit auch mehr Werbekunden locken. Youtube-Gründer Chad Hurley bittet um mehr Zeit.
Myspace-Nutzer sollen ihre Daten wie Profil, Fotos und Videos künftig mit anderen Websites teilen - um mehr Werbeumsätze zu erzielen. Der Mutterkonzern News Corp. geht die enttäuschende Entwicklung der Online-Plattform an.
Jimmy Wales plant die nächste Revolution. Nachdem der Mitgründer des wohl bekanntesten Onlinelexikons Wikipedia etablierte Lexikonverlage in die Defensive gedrängt hat, nimmt er nun mit Wikia Search den Kampf mit dem Konzern Google auf.
Die große Popularität von Videoplattformen wie Youtube, Myvideo oder Revver hat einen Grund: Millionen von Nutzern füttern die Dienste mit selbst gedrehten Videos. Jetzt zeigen sich die Anbieter langsam erkenntlich.
Der weltgrößte Medienkonzern AOL Time Warner hat im ersten Quartal den Rekordverlust von 54,24 Milliarden Dollar (rund 61 Milliarden Euro) gemeldet. Dies ist der größte Quartalsverlust einer Firma in der US-Wirtschaftsgeschichte.
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