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13. November 2007, 18:26 Uhr

"Wird wie eine Bombe einschlagen"

Wenn schon keine Tore, dann wenigstens die richtigen Töne: Die chronisch erfolglose österreichische Nationalmannschaft nimmt zur EM 2008 mit Kult-Sänger Rainhard Fendrich den EM-Song auf. Die Hymne "Wir sind Europa" hat Top-Ten-Potenzial - auch wegen der Wiener Sängerknaben.

Ösi-Power: Die beiden Nationalspieler Helge Payer (l.) und Andreas Ivanschitz (r.) haben zusammen mit Kult-Sänger Reinhard Fendrich den inoffiziellen EM-Song aufgenommen© EPA

Den offiziellen EM-Song wird Österreichs Star-Export Christina Stürmer singen, aber der designierte Hit des nächsten Sommers stammt aus der Feder des Austro-Barden Rainhard Fendrich. Das Kuriose an der neuen Kult-Hymne: Fendrich schrieb den Song ("Wir sind Europa") auf Anfrage der österreichischen Fußballstars. "Wir wollten eine eigene Hymne zur Fußball-EM, denn ein emotionaler Song gehört einfach dazu", erinnert sich ÖFB-Teamkapitän Andreas Ivanschitz.

"Ich war zuerst total überrascht, weil es sich ja um keine offizielle Anfrage handelte, sondern um einen persönlichen Wunsch unserer Stars. Aber die Idee hat mir spontan gut gefallen, deshalb hab ich zugesagt", so Fendrich, der nach eigenen Angaben zwar kein Fußballfan, dafür aber eingefleischter Österreich-Fan ist.

Am 27. Juni bekommt der inoffizielle EM-Hit im Tonstudio den letzten Schliff. Hochkarätige Unterstützung bekommt Fendrich aber nicht nur von den drei Nationalspielern Ivanschitz, Payer und Janko, sondern auch von den Wiener Sängerknaben. Fendrich: "Darauf bin ich besonders stolz!" Die Wiener Sängerknaben gemeinsam im Studio mit drei Fußballern? Geht alles! "Zumindest zweien von ihnen eilt der Ruf großer Musikalität voraus", weiß Fendrich. Und in der Tat: Rapid-Torhüter Helge Payer ist begeisterter Rapper und Teamkapitän Ivanschitz, dessen Vater Musik-Professor ist, beherrscht Klavier, Oboe und Gitarre.

Insider, die bereits eine erste Hörprobe von "Wir sind Europa" genießen durften setzen schon jetzt auf die Hitqualität der Fendrich-Hymne. "Sie wird wie eine Bombe einschlagen", heißt es im Internet. Von der österreichischen Nationalmannschaft ist das übrigens im Hinblick auf ihr Abschneiden bei der EM 2008 eher nicht zu erwarten. Auch egal: Hauptsache der EM-Hit landet unter den Top Ten.

kbe

 
 
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