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23. Juni 2008, 10:57 Uhr

"Wir schicken euch nach Hause, Vater"

In der Türkei geboren, in Deutschland aufgewachsen: Vor dem EM-Halbfinale sagt der Schriftsteller Feridun Zaimoglu im stern.de-Interview, weshalb er der Löw-Elf die Daumen drückt. Außerdem verrät der 43-Jährige, warum er sich selbst als "Salon-Hooligan" bezeichnet.

Feridun Zaimoglu vor der Fahne seines Geburtslandes Türkei. Im EM-Halbfinale drückt der in Kiel lebende Schriftsteller am Mittwoch allerdings Deutschland die Daumen© Dieter Nagl/AFP

Als die Spieler in den rot-weißen Trikots mit dem Halbmond auf der Brust nach dem Sieg im Elfmeterschießen gegen Kroatien siegestrunken über den Platz im Wiener Ernst-Happel-Stadion tollten, griff der türkischstämmige Schriftsteller Feridun Zaimoglu in Kiel zum Telefonhörer. Er wollte seinem in die Heimat zurückgekehrten Vater zum 76. Geburtstag gratulieren. Der 43-Jährige erinnert sich an das Gespräch: "Mein Vater sagte, dass der Sieg das schönste Geschenk sei." Dann wurde es laut in der Leitung: "Er brüllte ins Telefon: Am Mittwoch schlagen wir euch zu Klump." Zaimoglu entgegnete: "Vater, davon träumst du nur. Wir schicken euch nach Hause."

Eine Familie, zwei Sichtweisen auf das EM-Halbfinale Deutschland gegen die Türkei. So wie bei den Zaimoglus wird das Duell um den Finaleinzug vermutlich bei vielen Deutsch-Türken gemischte Gefühle auslösen. Im Interview mit spricht der Autor des preisgekrönten Romans "Leyla" über die Bedeutung von Fußball in beiden Länder und erklärt, weshalb er sich selbst als "Salon-Hooligan" bezeichnet.

Herr Zaimoglu, Deutschland kämpft am Mittwoch gegen die Türkei um den Einzug ins EM-Finale. Sie sind in der Türkei geboren, leben aber seit ihrem ersten Lebensjahr in Deutschland. Wem drücken Sie die Daumen?

Deutschland. Meine Eltern sind vor 13 Jahren in die Türkei zurückgekehrt. Für sie war klar: Sie waren Türken, und sie bleiben Türken. Aber es ist auch klar, dass meine Schwester und ich Deutsche sind - ihre deutschen Kinder.

Gefährdet das Thema Fußball jetzt den Familienfrieden?

Nein. Ich spreche immer von den bösen Blutgrätschen, auf die man gefasst sein sollte. Mein Vater entgegnet darauf, dass die Deutschen erst mal wieder an die alten, glorreichen Zeiten anknüpfen sollten, als er selbst noch mitgefiebert hat. Ich antworte, dass doch etwas falsch läuft, wenn man sich wie gegen Tschechien erst zwei Tore einfängt, um erst später spektakulär aufzutrumpfen. Er sagt dann nur, ich hätte vom Fußball überhaupt keine Ahnung und sei ein "Salon-Hooligan" - womit er übrigens recht hat. So geht es immer hin und her.

Was ist denn ein "Salon-Hooligan"?

Das ist einer, der nicht wie die knallharten Experten weiß, wann und in welchem Jahr welche Spieler auf der Reservebank gesessen haben. Oder einer, der die Abseitsfalle nicht richtig kapiert hat. Er ist aber gerne dazu bereit, den Schiedsrichter zu beschimpfen. Eben jemand, der bei sich zu Hause rumbrüllt und die eigene Mannschaft anfeuert.

Wie sieht es mit Ihren eigenen fußballerischen Fähigkeiten aus?

Ich stand meist wie ein Depp vorn rum und habe gewartet, dass mich jemand anspielt. Die Bälle selbst erkämpfen? Nicht mein Spiel. Ich habe eine richtige Witzfigur auf dem Rasen abgegeben, als lauffauler, untalentierter Mittelstürmer. Trotzdem habe ich intensiv gekickt. Ein Tag ohne Fußballspielen war unvorstellbar. Mittlerweile ist meine Karriere aber vorbei. Zwei Schachteln Zigaretten am Tag sind zu viel.

Welche Bedeutung hat der Fußball für die Türkei und den Nationalstolz?

Fußball ist die Möglichkeit, Legenden zu bilden. Das ist nicht nur Kampf und Krieg auf der Rasenfläche, sondern auch die Möglichkeit, wirklich bis zum Äußersten zu gehen. Für alle Zivilisten ist das die Gelegenheit, die Sau raus zu lassen - um es mal salopp zu sagen. Das ist in der Türkei nicht anders als in Deutschland oder Spanien. Es wird immer gesagt, dass die Südeuropäer temperamentvoller seien.

Stimmt das Ihrer Meinung nach?

Na ja, das, was ich bei der WM 2006 in Deutschland oder jetzt bei der EM gesehen habe, überzeugt mich eher davon, dass Temperament auch bei den deutschen Tifosi vorhanden ist.

Oft ist die Rede von den sogenannten deutschen Tugenden. Oder man sagt, die deutsche Elf sei eine Turniermannschaft. Der türkische Trainer Fatih Terim wiederum betont gern, dass seine Spieler nie aufgeben würden. Kann man über das Auftreten einer Fußballmannschaft auf den Charakter einer Nation schließen?

Ich bin da ein bisschen vorsichtig. Das sind ja alles auch Kampfansagen. Man versucht gern, über den Fußball auf Mentalitäten zu schließen. Das tun wir, die auf das Feld gucken. Das tun aber auch die Trainer, die damit ein gewisses Bild ihrer Mannschaft vermitteln. Das sind alles Deutungen, die sowohl richtig als auch falsch sind. Aber man müsste schon blind sein, um nicht zu sehen, dass die türkische Mannschaft in drei Spielen in allerletzter Minute das Ding noch gedreht hat. Das ist auf der einen Seite eine Stärke, nämlich bis zuletzt zu kämpfen. Andererseits könnte man aber auch sagen: Warum haben sie sich zuvor das Tor eingefangen. Oder wieso gab es diese eklatanten Torwartfehler?

Das Spiel birgt jede Menge Brisanz. Befürchten Sie, dass es zu Ausschreitungen auf den Fanmeilen kommt?

Es gibt unter allen Fangruppen Idioten, die alles zum Anlass nehmen, nicht nur ein Triumphgeheul anzustimmen, sondern auch auf andere Leute loszugehen. Ich hoffe nicht, dass diese zum Zuge kommen. Das ist eine Schweinerei. Gewaltszenen sind das Allerletzte. Dann wäre mir das Spiel verdorben. Das Gemeckere über die anderen gehört dagegen in einem gewissen Maße dazu.

Welches Verhältnis haben Sie zu Ihrem Geburtsland?

Ich liebe dieses wunderschöne Land meiner Eltern. Ich liebe die wunderbaren Menschen, die dort leben. Aber immer wenn ich in der Türkei bin, bin ich ein Tourist. Das ist mein Status. Ein gut informierter und fließend türkisch sprechender Tourist aus Deutschland. Wenn ich dort bin, freue ich mich und bin entspannt. Dann aber wird es wieder Zeit, in meine Heimat, nach Deutschland, zurückzukehren.

Was fühlen Sie, wenn Sie die Türkei bei der EM spielen sehen?

Lukas Podolski hat es vorgeführt oder Hakan Yakin für die Schweiz genauso. Es ist klar, dass man ein Tor für seine Mannschaft schießt, es ist aber genauso klar, dass man nicht unbedingt jubelnd über den Platz rennt. So ähnlich wird es auch bei mir sein. Es ist klar, für wen ich die Daumen drücke. Es ist aber auch so, dass ich den großartigen Jungs der türkischen Mannschaft alles Gute wünsche. Als die Türkei gegen die Schweiz gespielt hat, war ich seltsam angewandelt, weil vorne in der Spitze zwei türkisch stämmige Schweizer gespielt haben. Seltsam ist es bei Hamit Altintop. Er ist ein "Deutschländer", spielt aber für die türkische Nationalmannschaft. Wo man also hinguckt, kann man ein bisschen melancholisch werden.

Abschließend noch Ihr Tipp?

Gucken wir uns unsere Jungs gegen Österreich an - gewonnen ist gewonnen. Das Spiel Deutschland gegen Portugal? Großartig! Je nachdem, in welcher Form unsere Mannschaft aufläuft - davon hängt es ab. Ich hoffe, dass nach dem Sieg gegen Portugal der Knoten geplatzt ist. Wenn man die vier Spiele der Türken nimmt, kann man sagen: Wenn sie solche Lücken in der Abwehr haben, das Mittelfeld nicht so organisieren und früh gestört werden, dann könnten wir mit 2:0 gewinnen.

Zur Person Feridun Zaimoglu wurde am 4. Dezember 1964 in Bolu (Türkei) geboren. Ein Jahr später zog er mit seinen Eltern nach Deutschland. Seine Jugend verbrachte der heute 43-jährige Schriftsteller und bildende Künstler in Berlin und München. Seit 1985 wohnt Zaimoglu in Kiel. Zuletzt erschien von ihm der Roman "Liebesbrand". Für sein literarisches Werk hat der Autor zahlreiche Preise erhalten (unter anderem Friedrich-Hebbel-Preis, Adelbert-von-Chamisso-Preis und Grimmelshausen-Preis). Als sozialkritischer Journalist schaltet Zaimoglu sich mit Gastbeiträgen in den Medien immer wieder in aktuelle politische Debatten ein.

Interview: Kai Behrmann
 
 
KOMMENTARE (10 von 24)
 
STR_EDDS (24.06.2008, 15:05 Uhr)
@horst...
War Ihr Kommentar anfangs noch putzig ("...bei -25 Grad..."), wird er zum Ende hin immer gutmenschlicher. Die "Qualität" einer Feier kann man wohl eher nicht an der Nationalität festmachen. Oder glauben Sie, Russen feiern weniger "ehrlich" oder "völkerverständigend" als Türken? Ausserdem: Wahre Grösse zeigt sich im Umgang mit der Niederlage. Was das betrifft, bin ich auf das Spiel mehr als gespannt.
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Der letzte Absatz mag ja aus pädagogischer Sicht nachvollziehbar sein, aber - DESWEGEN IST MAN DOCH NICHT GLEICH FÜR DIE GEGENSEIT, Mann! :-)
Clamaria (24.06.2008, 13:21 Uhr)
Fußball ist eine Macht
Fußball macht etwas aus den Menschen, was man nur schwer erklären kann. Es setzt solche Emotionen frei und Sieg oder Niederlage scheinen einen ganz persönlich zu betreffen, obwohl doch nur ein paar Millionäre kicken, die nach der EM reicher als vorher nach Hause fahren. Man stelle sich vor, es wäre Finale im Federball zwischen einem Türken und einem Deutschen. Wen würde das interessieren? Natürlich niemanden. Aber Fußball macht die Menschen fanatisch wie Religion. Unglaublich.
horst.pachulke (24.06.2008, 13:21 Uhr)
Beim Spiel Türkei-Kroatien war ich an der Großbildleinwand.
Dazu muss gesagt werden, dass Fußball für mich den Stellenwert von eisgekühlten Getränken bei -25°C einnimmt. Das Interesse daran ist eher nicht vorhanden.
Die Stimmung als ich vorbeilief jedoch war einfach klasse. Da habe ich mich einfach dazu gestellt.
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Mein Eindruck war eher, dass die dort anwesenden Menschen deutscher waren als manch deutsches "Urgestein". Es herrschte dieselbe gespannte Erwartung, wenn die bejubelte Mannschaft den Ball hatte, es ging dasselbe Raunen durch die Reihen, wenn ein gegnerischer Angriff auf das eigene Tor rollte - und nach dem 1:0 in der 119 Minute gingen die Menschen mit denselben hängenden Köpfen in Richtung Auto, wie ich das von der Kneipe gegenüber seit Jahren kenne.
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Und dort ist ein seeehr konservativer deutscher Stammtisch.
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Als dann das Elfmeterschießen gewonnen war, wurde ausgelassen gefeiert. Diese Ausgelassenheit und Fröhlichkeit habe ich unter Deutschen in dieser Form noch nicht erlebt.
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Ich wünsche mir (als "Urgestein" in diesem Land), dass die Türkei morgen gewinnt. Dann können wir alle uns mal ansehen, wie man richtig feiert. Und uns vielleicht so die eine oder andere Scheibe abschneiden... Integration muss nämlich nicht immer nur eine Einbahnstraße sein.
gisele_874 (24.06.2008, 12:27 Uhr)
man kann es auch friedlich lösen...
Herr Zaimoglu und ich haben da etwas gemeinsam. Auch ich muss mir in letzter Zeit als anhören, für welche Mannschaft ich denn halten würde und ob ich ich entäuscht darüber wäre, wenn Deutschland die Türkei besiegen würde.
Für mich ist es eine komische Situation: auf der einen Seite spielt das Land woher die Wurzeln stammen und auf der anderen das Land, was man als sein zu Hause kennt. Ich fühle mich in der Türkei auch nur als eine Touristin und freue mich jedoch immer wieder wenn ich die Verwandten sehe. Bemerkenswert ist auch, dass ich schon einige bzw. viele Türken mit ihren Autos gesehen habe, die auf der einen Seite die Deutschlandflagge und auf der anderen die Türkeiflagge haben.
Dies zeigt, dass manche doch eher das gute und friedliche Miteinander bevorzugen. Natürlich gitbt es wiederum einige, für die eine Niederlage nicht akzebtabel wäre, aber hey, das Leben geht nun einmal weiter und die Erde dreht sich dann immer noch.
Für mich ist klar: Möge die bessere Mannschaft gewinnen egal ob schwarz-rot-gold oder rot-weiß. Ich werde das ganze morgen auf der Fanmeile in Berlin beobachten und ich als "Dorfkind" werde bestimmt einiges sehen und mit nach Hause nehmen.
rued (24.06.2008, 10:59 Uhr)
EM
Alos ich hab Freitag nen paar Freunde von mir in die Disko gefahren und bin dann auf dem Rückweg auch in einem türkischen Autokorso steckengeblieben. am Anfang war mir die ganze Situation nicht so geheuer mit dem ganzen rot-weiss um mich herum, als ich dann jedoch nach 10 min keine Lust mehr hatte zu warten bin ich einfach mal ausgestiegen und man glaubt es kaum, draussen waren nicht einfach nur Türken, es war eine fette Party im Gange. Ich hab mich dann gleich mal angeschlossen und bin auch ein wenig geherzt worden.
Ich habe von anfang an nicht mit einem übergriff gerechnet, aber abschliessend lässt sich sogar sagen das es spass gemacht hat mit unseren Mitbürgern ein bischen zu feiern.
Fußball hat für mich immer auch mit gegenseitigem Respekt zu tun, unabhängig von der Nationalität oder der Vorgeschichte der beiden Länder bzw. Vereine. Wer das nicht kapiert ist im Sport fehl am Platze.
Einige meiner vorredner hier betrüben mich auch. Da geht ein türkischstämmiger Deutscher hin und versucht Brücken zu knüpfen und ihr buht den aus, weil ihr den Wahrheitsgehalt anzweifelt. Ist schon ne super Sache wie sich der eine oder andere anmasst die Beweggründe des Herrn besser zu kennen als er selbst.
Das sind dann komischerweise auch die Leute die immer Abschiebung rufen. Ist es denn wirklich notwendig auch noch den Fußball durch Intoleranz und Fremdenhass schlecht zu machen?
Auch wenn ich für Deutschland bin, ist mir das Verhalten beider Fanblöcke morgen wichtiger, denn aus dieser Begegnung können wir beide als Sieger hervor gehen.
Clamaria (24.06.2008, 10:59 Uhr)
Schönes Interwiew
und ein gelassener, fast abgeklärter Zaimoglu. Das gefällt mir.
Wieviel Brisanz in der Beziehung zwischen Deutschen und Türken zu sein scheint oder ist, wird durch die Berichterstattung vor dem Halbfinalspiel deutlich.
Wenn Deutschland gegen Italien spielen würde, ginge ein Reporterteam in eine Pizzeria, hört und sieht sich kurz um, und fertig. Und fragt nicht, ob der Italiener mehr deutsch oder italienisch fühlt. Und es gibt keine unausgesprochene bange Frage: Wir werden uns doch nach dem Spiel hoffentlich noch verstehen?"
lafedes (24.06.2008, 10:26 Uhr)
Profilierungswahn
Ich freue mich unheimlich über die positive Berichterstattung der Medien bzw. Kommentare in meinem Umfeld, in der die Gemeinsamkeiten herausgestellt werden. Alles was dazu beiträgt, dass sich Türken (generell) und Deutsche näherrücken begrüsse ich herzlichst.
Allerdings werde ich bei Herrn Zaimoglu den Eindruck nicht los, dass dieser sich im Profilierungswahn befindet. Dieser Zusatnd ist meiner meinung nach nicht nur hier zu beobachten, sondern auch bei unzähligen Auftritten im Fernsehn. Es wirkt auf mich nicht authentisch. Irgendwie verlogen.
Meiner Meinung nach funktioniert Integration auch anders. Ich sehe es so: Wir, die "Deutsch-Türken" gewinnen auf jeden Fall. Denn wir sind türkisch und deutsch. Die Zusammengehörigkeit und die Freundschaft sollen gewinnen.
Freundlichst
lafedes
guenni22 (24.06.2008, 10:23 Uhr)
"Fußball ist die Möglichkeit, Legenden zu bilden."
Dieser Satz hat mir besonders gut gefallen. Jeder Bierbauch, der keine 2 Treppen mehr hochkommt kann bei einem Sieg seiner Mannschaft stolz auf sich und seine Nation sein. Als ob ein Fussballspiel irgendetwas über eine Nation aussagen könnte. Deutsche Tugend, ja da lachen ja die Hühner, was soll das denn sein. Blau machen an Karneval oder auf Malle rumgröhlen? Besonders schön ist es ja, wenn Herr Poldolski oder Herr Altintop deutsche Tugenden loben. Da bin ich dann wirklich stolz, dass sie sich hier doch wohl fühlen (und das obwohl ich nichts dazu beigetragen habe. Ich spiele kein Fussball, was diesem Spiel sicher gut tut.
Muri_Eren (24.06.2008, 10:21 Uhr)
Wie heisst es doch so schön...
..."Die Kirche im Dorfe und den Ball im Stadion lassen".
Ich selbst lebe und arbeite als Deutscher, der von einem türkischen Weibe und einem türkischen Manne gezeugt wurde (Jaaaa, das geht!) hier in Istanbul. Das türkische Team wird es sehr schwer haben gegen ein brillant besetztes, deutsches Team. Trotzdem werde ich am Spieltag BEIDE (!) Flaggen aus meinem Fenster haengen.
Möge das bessere und glücklichere Team gewinnen...
Muri Eren (Istanbul)
Robbespierre (24.06.2008, 10:16 Uhr)
@Redaktion
Interessant, wie lange Sie hier rassistische Kommentare stehen lassen - wo sie sonst doch so schnell mit der Zensurschere zur Hand sind. Da der betreffende Kommentar bereits gestern gemeldet wurde, unterstelle ich Ihnen volle Absicht. Vielleicht sind Ihre Redakteure ja auf dem rechten Auge blind - sowas soll vorkommen.
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