Abnehmen Die Wahrheit über 20 Diät-Mythen
Macht Schlaf schlank? Auf jeden Fall macht Schlafmangel dick. Er beeinträchtigt die Appetit- und Sättigungskontrolle im Gehirn. Die Konzentration des Sättigungshormons Leptin sinkt; die des Stresshormons Kortisol und des appetitstimulierenden Ghrelin steigt. Eine US-Studie ergab, dass Menschen, die sechs Stunden schlafen, ein um 23 Prozent höheres Risiko für Übergewicht haben als jene, die sieben bis neun Stunden Nachtruhe bekommen. Bei fünf Stunden Schlaf ist das Risiko um 50 Prozent erhöht, bei nur vier Stunden sogar um 73 Prozent. Anders als sein Buchtitel "Schlank im Schlaf" vermuten lässt, setzt der Ernährungsmediziner Detlef Pape übrigens auf eine andere Strategie: Strenge Insulin-Trennkost (morgens Kohlenhydrate pur, mittags Mischkost, abends Eiweiß) und mindestens fünf Stunden Abstand zwischen den Mahlzeiten sollen die Insulinausschüttung niedrig halten und den Fettabbau vor allem in der Nacht ankurbeln.
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