Ob Dosensuppe, Saft oder Müsli: Künftig sollen laut EU die wichtigsten Nährwerte eines Produktes auf jedem verpackten Lebensmittel zu finden sein. Was genau ändert sich? Gehen die Regelungen weit genug? Die wichtigsten Antworten. Von Sonja Popovic
Kunstkäse auf der Tiefkühlpizza, zu viel Zucker im vermeintlichen "Fitness-Müsli" - irreführende Bezeichnungen auf Lebensmittel-Verpackungen gehören zur Tagesordnung. Das soll ein Ende haben. Die EU-Länder einigten sich auf eine neue Lebensmittel-Informationsverordnung. So sollen Verbraucher in Zukunft unter anderem besser erkennen können, wieviel Zucker, Fett, Salz und Kohlenhydrate in den Lebensmitteln stecken. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) feiert dies als "wichtigen Schritt für den Verbraucherschutz" - doch den Verbraucherschützern geht der errungene Kompromiss nicht weit genug. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick.
mit Agenturen