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"Helau" in Köln – dat darf doch nit wohr sin!

Da gibt es diesen großartigen Mann – und dann sagt er plötzlich "Helau". In Köln. Wo nur "Alaaf" gesagt werden darf. Carolin Kebekus & die Beer Bitches haben Adeles "Hello" sehr gelungen neuinterpretiert.

  Carolin Kebekus & die Beer Bitches haben Adeles Hit "Hallo" eine Karnevalsverkleidung verpasst: "Helau"

Carolin Kebekus & die Beer Bitches haben Adeles Hit "Hallo" eine Karnevalsverkleidung verpasst: "Helau"

"Manchmal ist es ja so: Du denkst, du hast einen Guten gefunden, er ist wunderschön, er ist talentiert – am Glas, es ist alles perfekt. Du denkst, du bist im siebten Himmel. Aber dann – kommt die Karnevalszeit. Und dann sagt er genau das falsche Wort", mit diesen Worten, hier in der hochdeutschen Übersetzung, läutet Carolin Kebekus ihn ein, den Song, den sie und ihre Band aus dem letzten großen Hit von Adele gemacht haben – "Helau". In der WDR-Sendung "Deine Sitzung" gaben Carolin Kebekus & die Beer Bitches ihn am Samstagabend zum Besten, seither erfreut er sich online großer Beliebtheit.

Im Karneval kennen die Kölner keine Gnade: "Kölle Alaaf" oder nur "Alaaf", alle weiteren Narrenrufe sind in der Karnevalshochburg verboten. Denn wer nicht "Alaaf" ruft, kommt nicht aus Köln. Kommt womöglich sogar aus Düsseldorf, Mainz oder Münster. Aber hören Sie selbst, wie die drei Frauen durch ein einziges Wort aus dem siebten Himmel fallen. 

Alles Lokalpatrioten

Gegen Düsseldorf, gegen Gladbach, so setzt man sich im Rheinland wie im Ruhrgebiet zur Wehr, wo durch die räumliche Nähe die Konkurrenz im Karneval wie im Fußball nur einen Steinwurf entfernt wohnt. Karnevalsderby auf allen Ebenen, das war schon immer so.

Kebekus wuchs in Köln-Ostheim auf, Köln ist die Stadt, an der ihr Herz hängt. Für die Kabarettistin ist es nicht der erste Auftritt als Sängerin, sowohl in ihrer Band De Imis als auch im Comedy-Duo 2ZimmerKücheDieleBad mit Rüdiger Brans konnte Kebekus bereits unter Beweis stellen, dass sie singen kann.

Am kommenden Donnerstag beginnt mit Weiberfastnacht die Hoch-Zeit des Karnevals, in Köln und Co tragen die Männer an diesem Tag nur Krawatten, von denen sie sich schon immer mal trennen wollten. Denn am Wieverfastelovend bleibt kein Schlips vor den Scheren der Frauen verschont. Es bleibt zu hoffen, dass die Kölner ihre fünfte Jahreszeit in diesem Jahr ebenso ausgelassen feiern können wie eh und je. Und bei Eskapaden nur der Nubbel dat schuld is.

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