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Sechs gute Gründe für einen Toyboy

Dafür, dass sie mit ihrem zehn Jahre jüngeren Kerl glücklich ist, findet die Singlefrau klare Argumente. Schließlich ist er nicht der erste jüngere Freund, den sie hat.

Halle Berry hatte mal einen. Demi Moore hat ihren sogar geheiratet. Und Madonna hatte in ihrem Liebesleben nicht nur einen. Toyboys machen ältere Mädels glücklich. Aber in der näheren Umgebung werden diese Paarungen mit einer gewissen Skepsis betrachtet. "Was will die denn mit so einem jungen Typen?" Wenn ein 55-Jähriger mit einer Unter-30-Jährigen die Cocktailbar betritt, fragt man sich höchstens "Wie macht er das?" und häufig ist die Antwort: Geld, Macht, Ruhm.

Alle drei Faktoren kann ich bei mir und dem Mann mit Hut ausschließen. Zwischen uns liegt auch gerade mal ein Jahrzehnt Altersunterschied, aber er lässt sich nicht leugnen. Und: Er ist nicht der erste jüngere Lover, den ich habe. Seit meiner letzten Trennung hatte ich mehr jüngere als ältere Affären. Aus guten Gründen:

Sie sind entspannter
Ein paar schöne Abende, einige intensive Nächte bedeuten für sie nicht im Umkehrschluss, dass man innerhalb der nächsten sechs Monate vor den Traualtar tritt. Auch wollen sie nicht der ständige Begleiter im Alltag sein. Unterhalb der 30 lebt man ein unverbindlicheres Leben und daran wieder ein bisschen zu schnuppern, kann mit mit Mitte-Ende-30 sehr erfrischend sein.

Sie befürchten nicht gleich, dass man von ihnen schwanger werden will
Zumindest so lange, bis die Mutter seiner Ex-Freundin mir das in meiner Abwesenheit und in Unkenntnis meiner Person unterstellt. Warum sie überhaupt von meiner Existenz erfahren hatte, ist jedoch die viel wichtigere Frage ...

Sie sind ausdauernder
Unter 30, das wissen wir alle, war der Bauch flacher, die Kondition besser. Ein Abend in der Kneipe hat uns nicht gleich für zwei Tage ausgenockt. Er steckt eine durchzechte Nacht locker weg und serviert am nächsten Morgen Kaffee ans Bett als sei nichts gewesen. Man selbst hängt noch in den Seilen und hofft inständig, dass seine Verknalltheit ausreicht, um über tiefe Augenringe und verrutschte Frisuren, die den Blick auf die grauen Strähnen freigeben, hinwegzutäuschen. Ausdauer beweisen sie auch beim Sex: Abends übereinander herfallen, mitten in der Nacht aufwachen und dem Verlangen nachgeben und morgens Kuschelsex mit Überlänge. Während Sex für mich über Jahre hinweg eine mal kürzere, mal längere Strecke zu einem Orgasmus war, darf's mittlerweile ein bisschen mehr sein. Und das können die jungen Jungs einfach besser.

Sie sind begeistert von Alltäglichem
Neben dem Altersunterschied klafft oftmals die berufliche Situation auseinander. Und natürlich ist das Leben mit einem regelmäßigen Gehalt anders als mit zwei Studentenjobs und in einer WG. Dass ich mich mit niemandem absprechen muss, wann ich morgens ins Bad muss, mein Geschirr auch drei Tage stehen lassen und nackt durch die Wohnung rennen kann, verzückt ihn. Samstagabends schön kochen, mit Kerzenschein und ruhiger Musik, ist für ihn spannender als der neue Club der Stadt. Selten war es so einfach, mit einem Steak zu begeistern.

Sie sind höflich und geben sich Mühe
Die gute Kinderstube ist noch nicht in Vergessenheit geraten. Zum Essen bringt er den Wein mit oder Blumen, wäscht ab. Schickt morgens ein Lied zum Aufwachen oder steht mit Ballons vor der Tür. Kleinigkeiten, die sicherlich nicht jeder Toyboy ins Feld führt, aber ich bei den meisten erlebt habe. Sie hören zu, fragen nach, interessieren sich. Gleichgültigkeit und Verwechselbarkeit kommen später.

Sie haben Lust auf Experimente
Egal in welchem Bereich. Nichts ist eingefahren, wenig Routine. Sie beharren nicht auf ihren Standard-Tagesablauf, sind flexibel. Sie waren noch nie im Kunstmuseum der Stadt? Ausprobieren! Waren noch nie japanisch essen? Machen wir! Die Stellung beim Sex kenn ich nicht. Wird aber höchste Zeit! Und wenn er dann restlos begeistert ist, dann sagt er es auch. Ohne Angst zu haben, dass er sein Gesicht verliert, weil er seine coole Maske ablegt.

Sie beneiden dich, weil du ein Kassettenmädchen warst
Ein altes Mix-Tape lässt mich nostalgisch werden. Anhören unmöglich, einen Kassettenrekorder habe ich schon seit 15, 16 Jahren nicht mehr. Aber ich weiß ja, was ich fühlte. Damals. Kassetten hat er nie bespielt, dieses zum Radio hechten, um das Lieblingslied aufzunehmen und dann quatscht der Moderator in die letzten drei Akkorde, kennt er nicht. Er hat früher CDs gebrannt und stellt Spotify-Listen zusammen. Ich sage: "Mutti erzählt vom Krieg." Er lacht. Ich fühle mich ein bisschen alt. Er sagt: "erfahren".

Natürlich ist nicht alles easy. Aber das ist ein anderer Blogbeitrag.

Und ja, es sind sieben Gründe geworden. Ich konnte vor Begeisterung nicht aufhören ...

Der Singlefrau kann man hier auf Twitter folgen.

Die Facebook-Seite der Singlefrau findet man hier

Der Beitrag Sechs gute Gründe für einen Toyboy erschien zuerst auf Weiblich! Ledig! Na und?.

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