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Mattel ruft Barbie-Spielzeug zurück

Der US-Spielzeughersteller Mattel hat erneut in China hergestellte Produkte wegen möglicher Gefahren zurückgerufen. Offenbar weisen Produkte der Marken Barbie und Fisher Price einen erhöhten Bleigehalt auf. Auch deutsche Kunden sind betroffen.

Artikel wegen möglicher gesundheitlicher Gefahren zurückgerufen. Wie der Konzern im kalifornischen El Segundo mitteilte, hätten freiwillige Untersuchungen ergeben, dass Farben an elf weiteren in China gefertigten Spielzeugen der Marken Barbie und Fisher Price einen möglicherweise erhöhten Bleigehalt aufweisen. Es handele sich vor allem um Zubehörteile die zwischen Oktober 2006 und August 2007 gefertigt wurden, Barbie-Puppen seien nicht betroffen. Weltweit werden knapp 850.000 Spielzeuge zurückgerufen.

In Deutschland gilt der Rückruf für sieben einzelne Kleinteile von Zubehörprodukten der Marken Barbie und Geotrax. Durch zu hohen Bleigehalt könne es zu Gesundheitsbeeinträchtigungen bei Kindern kommen, warnte die Firma.

Eine Viertelmillion Adress- und Notizbücher wurden zurückgerufen

Die neuerliche Rückrufaktion gehe auf die verschärften Kontrollen des Unternehmens zurück, die Mattel nach Bekanntwerden der ersten Fälle gesundheitsgefährdender Spielwaren eingeführt habe, sagte US- Konzernchef Robert A. Eckert.

In den vergangenen Wochen hatte Mattel bereits mehrfach in China hergestellte Spielzeuge wegen möglicher gesundheitlicher Gefahren zurückrufen müssen. Auch der US-Spielwarenhändler Toys "R" Us musste wegen zu hohen Bleigehalts oder gefährlicher Magnete Millionen Spielwaren und Baby-Lätzchen aus China zurückgerufen. Das US- Handelsunternehmen Martin Designs rief rund eine Viertelmillion in China hergestellter Kinder-Adress- und Notizbücher wegen möglicher Gefahren zurück.

DPA/DPA
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